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Outdoor Handy im Test – Das Cat S41

Optik:

Das Cat S41 kommt optisch schon einmal daher, wie man sich ein klassisches Outdoor Handy eben vorstellt. Robust und von der Haptik sehr griffig. Rugged, wie das in Neudeutsch jetzt heißt 😉 . Überraschender Weise ist es mit 218 Gramm auch recht leicht und erweckt daher nicht den Anschein, klobig zu sein. Der verarbeitete Kunststoff fĂŒr die AußenhĂŒlle vermittelt das GefĂŒhl, dass dem Telefon nicht wirklich viel etwas anhaben kann.

Welche Anforderungen haben wir an ein Outdoor Handy? ZunĂ€chst einmal sollte der Akku eine ĂŒberdurchschnittlich lange Laufzeit haben. Im Test hielt der 5000 mAh-Akku 2 volle Tage, wer das Telefon beim Wandern nicht alle 3 Minuten in der Hand hat und damit rumspielt, sollte noch wesentlich lĂ€nger daran Freude haben. Sehr sinnvoll ist in jedem Fall die Tatsache, dass man das S41 auch als Powerbank zum Aufladen fĂŒr andere GerĂ€te nutzen kann.

Dann ist uns wichtig, dass das GerĂ€t möglichst vielen Widrigkeiten standhalten kann. StĂŒrze jeder Art oder dem Eintauchen in Wasser sollte es aber in jedem Fall trotzen. Das Cat S41 ist mit Gorilla Glas 5 ausgestattet, welches als besonders bruchsicher gilt. Der Hersteller verspricht, dass das GerĂ€t robuster ist als IP68-Norm, Wasserdicht bis zu 2 Meter und 60 Minuten. Normal wĂ€re die HĂ€lfte. 

Weiterhin werden die Attribute stoßfest, sturzsicher, widerstandsfĂ€hig gegen Salznebel, Sand, Staub, Schmutz, Vibration und Druck nach der MilitĂ€rnorm 810G angefĂŒhrt. Da wir uns nicht mit MiltĂ€rnomen auskennen, mĂŒssen wir das einfach mal so hinnehmen.

Technik:

Ein paar Dinge zur FunktionalitĂ€t: Bedienen lĂ€sst sich das Cat S41 ĂŒber drei Steuer-Tasten unterhalb des Displays. Diese sind weder beleuchtet noch geben sie ein haptisches Feedback. 

Das muss aber bei einem Outdoor-Handy auch nicht zwingend der Fall sein.

Powerbutton und LautstĂ€rkeregelung sind auf der rechten Seite des Telefons angebracht. Auf der linken Seite ist der Slot fĂŒr 2 Micro-Sim Karten sowie eine Micro-SDXC Karte. Auf der unteren Seite des GerĂ€tes ist ein Micro-USB-Eingang. Alle AnschlĂŒsse sind mit Kunststoffabdeckungen versehen, was sich beim Gebrauch in der Natur als sehr nĂŒtzlich erweisen kann.

Ein eigenwilliges aber mitunter sehr nĂŒtzliches Tool ist die Multifunktionstaste auf der linke Seite. Diese kann wahlweise mit einer oder zwei Apps zur direkten Anwahl besetzt werden. AusgewĂ€hlt werden sie dann durch langes oder kurzes DrĂŒcken

Ein paar technische Daten: Das GerÀt hat ein 2,3GHz Octa-Core-Prozessor. Arbeitsspeicher sind 3 Gbyte, der interne Speicher ist mit 32 Gbyte vergleichsweise eher klein, kann aber mit einer Speicherkarte auf bis zu 2TByte erweitert werden. Das sollte reichen.

Der Hersteller verspricht ein superhelles Display, dem ist nichts hinzuzufĂŒgen. Bei Gegen-/SchrĂ€glicht sowie starker Sonneneinstrahlung lĂ€sst sich das Display wunderbar ablesen.

Das Display hat eine Diagonale von 5 Zoll, die Auflösung ist 1980 × 1080 Pixel, also Full-HD.

Kamera: 

Die Hauptkamera auf der RĂŒckseite verfĂŒgt ĂŒber einen Autofokus sowie einen LED-Blitz und hat eine Auflösung von 13 Megapixel. Die „Selfie“-Cam auf der Vorderseite hat immerhin noch 8 Megapixel. Die Bilder der Kamera sind passabel, aber mit aktuellen Top-GerĂ€ten können sie nicht mithalten. Das ist aber mit Sicherheit auch nicht der Anspruch von Cat.

HĂ€rtetest: 

Wir haben das Telefon natĂŒrlich durch die Luft geworfen und unter Wasser getaucht. Es aus mehreren Metern auf die Erde fallen lassen. Aber den RealitĂ€tstest hat es bestanden, als es ohne einen Kratzer ein paar ernsthafte StĂŒrze mit dem Bike in der Rucksacktasche ĂŒberstanden hat.

Fazit:

FĂŒr knapp 360 Euro bekommt man ein solides Outdoor-Telefon, welches gehobenen Trekking/Kletter/Wander-AnsprĂŒchen ohne Probleme standhĂ€lt. 


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