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THE NIGHT-MARKET #2 | Vintage-Gaudi in der Farbenfabrik

Was könnte attraktiver sein, als eine abgeschmeckte Mische aus Mukke, Ware, Speis und Trank mit legeren Genossen bei Sonnenschein am Samstagnachmittag? Richtig. Garnichts. AUßER: Das Ganze zieht sich bis in die Nacht hinein, ein NIGHT-MARKET also. Wie nett, dass ich letzte Woche genau auf so einem gelandet bin, In- und Outdoor in der Farbenfabrik und dem Tanzhaus West Sommergarten. THE NIGHT-MARKET ging damit nach einem stabilen Auftakt im Eulenhorst am 9.April in Runde #2. Mit an Bord rund 60 Aussteller, vom kreativen Jungdesigner hin zum Vintage-Dealer deines Vertrauens. Frischste Züchtungen von Stoff und Schmuck zwischen reduzierten Markenschätzen, Möbeln, Design und Kunst. Neue Brands wie alte Hasen, naürlich alles schön aus Frankfurt.

Hunger und Durst wurden mitgebracht, Kinder und Tiere auch. Zum Naschen gab’s verschiedene Köstlichkeiten von Hummus über Gegrilltem hin zum Bio-Burger, zum Schlürfen Diverses an mehreren Bars. Hübsch dekoriert und ausgeleuchtet gab’s außerdem Party in der DORA BRILLIANT mit heimischen DJ’s sowie charmante Live-Acts auf der Bühne im Garten.

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Der Eintritt hat mich gerade mal zwei Euro fünfzig gekostet, da kann ich auch als unvermögende Studentin nicht jammern. Das Gelände betreten, wird mein Blick direkt von der scharfen schwarzen Karre in der Einfahrt gecatcht. Nach gefühlten fünf Minuten des Gaffens setze ich mich schließlich wieder in Bewegung und erreiche den ersten Stand. Alles da, Klamotten, Schuhe, Taschen, Lampen und Schnik Schnak haste net gesehen. Eins weiter sitzt eine Frau getarnt inmitten von Jacken, Glitzerkleidchen, Hüten, Koffern und dekorativen Gegenständen – ich habe sie erst bei der Fotobearbeitung im Nachhinein entdeckt. Um auch keinen Platz zu verschwenden, wurde auch der herumstehende Mercedes ästhetisch mit Krämpel eingedeckt. Zwischen all dem Zeug verkauft ein cool aussehendes Paar stilvoll gerahmte, alte Bilder.

 

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Ich wage mich rein, viele Leute, noch mehr Schmuck. Für jede Frau etwas dabei. Armbänder und Reifen, Ketten, Ringe und Ohrringe, alle Körperteile abgedeckt. Um mal ein paar Designer und Shops zu nennen, die dort schmucktechnisch vertreten waren, da hätten wir beispielsweise die Girls von Psychopessa, MaeinOd, Knorke Design, Fraeulein Unwirsch, pompydu, drum und dran designs, Jen D’Or und Tiefenrausch22.

 

Außerdem Betonschmuck von conrete Jungle und Silberbesteck-Unikate von den Jungs von Flatware Arts. Die machen wirklich alles Erdenkliche aus Besteck, mit bloßer Fingerfertigkeit und Kraft.

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Auch die liebe Alexandra Brückmann hat sich hier am ALMA-Frankfurt-Stand mitsamt ihrem Bronze- und Goldschmuck breitgemacht, präsentiert auf einem süßen Mini-Skateboard. Dazu noch ein paar freshe, textile Designs für den modern gehüllten Leib. Ihre Arbeiten sind mir schon heute Mittag auf dem TAB#8 Art Market untergekommen. Sie wird in den kommenden Wochen noch öfter auf Veranstaltungen ausstellen, Infos dazu findet ihr hier.

 

Weiter geht’s im Stöber-Programm mit handgemachten Space Beuteln von frisch, schicken Retro-Brillen, Kunst und Jute von Saint Gabriel Interieur.

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Am Stand von Mainseam finde ich upgecycelte Mode, nebenan Stoff-Accessoires von Fiebs. Auch das Ingmar Studio ist mit vielerlei bunten, illustrativ bedruckten Hemden und Shirts mit dabei. Beim Rausgehen entdecke ich noch einen Haufen farbfrohen Schuhwerks.

 

Draußen sind alle fleißig am Chillen, während Domi, bade! die Bühne mit Akustik-Gesang eröffnet.

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Halb orientiert finde ich eine weitere Ausstellungshalle – das Areal ist wirklich groß – mit noch mehr Kleidung, Taschen und Accessoires, unter anderem von D’s Days Clothing. Dem Gang folgend komme ich schließlich zu dem Raum mit dem vermutlich meisten Vintage-Krämpel, neben einem Schwall von Lederware gibt’s hier auch alte Spielgegenstände und Karten, jede Menge Platten und CD’s.

 

Im Sommergarten zockt mittlerweile der Frankfurter Solo-Künstler Sonny Johnson, der auch beim letzten mal schon aufgetreten ist. Weg von den eher soften Klängen seines Vorgängers hängt jetzt knackiger Blues in der Luft. Gekrönt wird die einnehmende Performance durch eine Spontan-Freestyle-Rap-Kollabo mit dem sympathischen Tristan. Zwischendurch ergattere ich noch einen hübschen Schnappschuss der zauberhaften Mary, sie ist die Veranstalterin des NIGHT-MARKET.

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Auf der letzten Runde meines Spaziergangs stolpere ich noch über interessante Kunst, Handwerk und ein Dutzend Tierschädel. Die Sonne ist zwischenzeitlich mal kurz abgehauen, aber nach nicht einmal einer halben Stunde haben sich Wolken und Wind wieder verzogen. Bühne frei für das Brüder-Duo Aged in Oak. Auch die Fußballfreunde unter den zahlreichen Besuchern mussten nicht befürchten, dass an diesem Abend anstehende EM-Spiel mit Deutschland zu verpassen, natürlich wurde alles übertragen.

 

Mehr Infos und Termine für den nächsten NIGHT-MARKET gibt’s auf der Website und auf Facebook, wer mitmachen will, Anmeldung per E-Mail unter join@the-nightmarket.de.

Zufälligerweise habe nicht nur ich den NIGHT-MARKET fotografiert, sondern er hat auch mich erwischt, wie ich später auf Instagram entdeckte.

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A photo posted by The Night-Market (@the_nightmarket) on

Fotos:
Selini Müller

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