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MOVE & STYLE #1 Rabea Schif

Feinripp und Achim Achilles haben es sich zum Ziel gesetzt, Ihren Lesern Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen näher zu bringen und sie für Euch zu portraitieren.
Ob diese Leute aus dem Bereich Entertainment oder Sport kommen oder einfach nur interessante Menschen sind, die eine lokale Größe darstellen. Für uns ist wichtig, dass Sie Persönlichkeit haben und für etwas stehen. Etwas, worüber wir euch erzählen können.
Dabei spielt die persönliche Lebensphilosophie genauso eine Rolle wie Ihr Verständnis von Lifestyle, Fashion und sportlichen Interessen. Was treibt Sie an, was sind ihre Ziele.
Dabei, und das liegt nahe, liegt die Darstellung der sportlichen Komponente ganz klar bei Achim Achilles, denn wer Anderes könnte dies besser beurteilen als der Entdecker der Erkenntnis, dass Sehnen nicht lügen. Feinripp bringt an dieser Stelle seine Expertise im Bereich des gehobenen Stils ein, denn dort finden inzwischen immer mehr Menschen ihre tägliche Dosis an Dingen, die das Leben verschönern. Lebensart eben.
Auf unseren ersten Interviewpartner der neu entstehenden Reihe >Move & Style< sind wir besonders stolz.
Es handelt sich um die Neumoderatorin des Promi- und Glamourmagazins „Prominent“ Rabea Schif auf VOX, wo sie seit einigen Monaten zu sehen ist.
Aber wer steckt eigentlich hinter dem hübschen Gesicht der 37-jährigen Frankfurterin mit amerikanischen Wurzeln, die einige Jahre in London studiert und gelebt hat? Ihr Lebenslauf ist mit Sicherheit nicht das, was ein klassischer Personaler als rund bezeichnen würde: Modeln, Fashion, Musikvideos, Internetfernsehen, Backstageinterviews mit Prominenten auf Fashionshows großer Labels, all diese Dinge waren bereits Teil ihrer beruflichen Laufbahn. Aber ein roter Faden scheint sich doch konsequent durch alle Abschnitte zu ziehen: Die Liebe zu Mode und Trends, und dem Wunsch, diesen mit ihrer natürlichen und sympathischen Neugier auf den Grund zu gehen.
Eigentlich kann man sagen, dass Ihr jetziger Job als Moderatorin eines Celebrity- und Lifestylemagazins nur die konsequente Fortführung ihres bisherigen Weges darstellt.
Seit vier Jahren lebt sie nun wieder in Ihrer alten Heimat, der Mainmetropole, hat die Liebe Ihres Lebens gefunden und scheint bei sich angekommen.

Heute nun sitzt sie hier bei uns .

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Hallo Rabea, freut mich dass du Zeit für ein Interview gefunden hast.

Ich habe zu danken für Euer Interesse an meiner Person.

Die Dinge entwickeln sich momentan recht schnell bei dir und die Nachfrage nach deiner Person ist sicherlich riesig? 

(Sie lacht verlegen und wirkt dabei authentisch )

Jaaaa, ähmm, aber eigentlich nein, das heißt, ich habe tatsächlich schon einige Interviews gegeben. Diese waren allerdings hauptsächlich aus Frankfurt und hier aus dem Rhein-Main-Gebiet. Es ist definitiv nicht so, dass da draußen eine Schlange von Pressevertretern vor meiner Tür steht, die nur darauf warten, etwas von mir zu hören. Natürlich hier und da eine Anfrage, aber alles noch in Grenzen.

Ehrlich? Hätten wir jetzt nicht gedacht. Sag mal, dein Job bringt es ja mit sich, dass du zahlreiche Prominente kennenlernen und interviewen darfst, darunter ja auch richtige Weltstars. Auf einmal bist du selber im Fernsehen zu sehen. Wie kommst du denn mit der Tatsache klar, dass du jetzt „quasi“ berühmt bist ?

Also das sehe ich wirklich anders. Ich bin jetzt ja weder so berühmt, dass die Leute mir kreischend auf der Strasse hinterherlaufen, noch werde ich bisher von wirklich viele Leuten erkannt oder angesprochen. Deswegen, ich würde von mir selbst noch nicht behaupten, berühmt zu sein. Die Tatsache, dass ich teilweise jeden Tag im TV zu sehen bin, wirkt auf mich tatsächlich immer noch surreal. Aber ich mache meinen Job, den ich liebe und der mir sehr viel Spaß macht und bin so nebenher fast zufällig im Fernsehen. Hört sich vielleicht komisch an, empfinde ich aber tatsächlich so. Anscheinend ist es bei mir noch gar nicht angekommen, dass ich von so vielen Leuten gesehen werde.
(Wir müssen beide lachen)

Dann behalte dir bitte diese natürliche Bescheidenheit und bleib so.

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Hattest du eigentlich in der kurzen Zeit als Moderatorin auch schon negative Erfahrungen?

Auf jeden Fall ! Wirklich! Ok, man muss dazu sagen, das findet hauptsächlich in den Social Media Kanälen statt, insbesondere auf Facebook, wo wirklich die berühmten Hater auf mich losgegangen sind und ihren wortwörtlichen Shit bei mir abgelassen haben.

Der Klassische Troll eben, der überall versucht, seinen Hass loszuwerden.

Ja und nein. Es gibt aber auch viele, die die Sendung bisher als anderes Format mit einem anderen Gesicht kannten und wie wir alle wissen, was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Anstatt sich vielleicht mal 1-2 Sendungen anzuschauen und sich auf etwas Neues einzulassen, wurde wirklich auf das Übelste geschimpft und beleidigt, darunter, wie man sich vorstellen kann, auch mit viele Dingen, die wirklich unter die Gürtellinie gegangen sind und mich verletzt haben.

Das ist übel. Aber mal zu dir persönlich.

Du kommst aus Frankfurt, warst dann lange weg in London, hast dort studiert und gearbeitet, um dann wieder in die beschauliche Mainmetropole zurückzukommen, quasi zu deinen Wurzeln. How Come?

Hauptsächlich der Liebe wegen, also wegen meines jetzigen Ehemanns (während Sie das sagt lächelt sie ganz verliebt). Aber nicht nur das. Meine Wurzeln haben dabei auch eine große Rolle gespielt. Ich glaube, irgendwann zieht es jeden wieder dahin zurück, wo man groß geworden ist. Die Heimat, aber auch insbesondere die Nähe zu meinen Eltern waren da mitentscheidend. Zusätzlich hatte sich zu dieser Zeit auch beruflich etwas ergeben. Da hat es dann einfach gepasst, wie man so schön sagt.

Das wäre tatsächlich meine nächste Frage gewesen: Welche Bedeutung hat Heimat für dich, gerade wenn man bedenkt, dass du ja schon viel von der Welt gesehen hast.

Heimat oder auch mein Zuhause bedeuten mir wirklich alles. Ein Zuhause zu haben oder sich zuhause zu fühlen ist mit das Allerwichtigste im Leben. Ich glaube wirklich nur dann kann man den Alltag loslassen. Die Tür zuzumachen und alles hinter sich lassen.

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-Rabea Schif-

„Ich möchte niemals aufhören,

offen für Dinge zu sein und mich dafür zu interessieren wie es den

Menschen um mich herum wirklich geht“

 

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Schau dir hier die einzelnen Kleidungsstücke dieses Outfits an.

Unzweifelhaft hast du dir die während deines Studiums in Kunst und Design angeeigneten Kenntnisse auch auf den Bereich Mode übertragen, wie man an deinen extravaganten Outfits unzweifelhaft sehen kann. Hat dich die Zeit in London diesbezüglich geprägt?

Auf jeden Fall. Obwohl ich, das muss ich schon erwähnen, jetzt nicht Design im Sinne von Fashion studiert habe. Aber London ist so ein pulsierende, lebendige Metropole, mit so vielen stilistischen Ausprägungen, da kann man schon behaupten, dass mich die ja doch sehr lange Zeit dort hinsichtlich meines Modegeschmacks sehr beeinflusst haben.

Wenn man deinen Stil in wenige Worte kleiden müsste, wie würdest du ihn beschreiben?

Hm. Hmmm. Hmmmm (offensichtlich fällt ihr die Antwort nicht allzu leicht). Lässig, elegant, chic, hmmm…ich glaube das ist nicht so einfach. Auf jeden Fall in die Richtung Tomboy (Anm. der Red. ins dt. übersetzt am Ehesten mit Wildfang, also etwas jungenhaftes), also Jeans und Hosen. Aber auf der anderen Seite mag ich auch sehr gerne Kleider, manchmal denke ich, ich habe schon so etwas wie ein Schulmädchensyndrom, also Kleider mit Bubikragen, den Stil Londons der 60er Jahre mag ich sehr. Momentan liebe ich auch Schlaghosen, wie man sehen kann…aber ich merke auch gerade, es ist unmöglich, meinen Geschmack oder Stil in wenige Worte zu fassen. Ich liebe einfach Mode.

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Wenn ich das so höre, würde ich schon sagen, dass du schon sehr flexibel bist, also deine Range an Möglichkeiten schon sehr weit gefächert ist..

Ja, aber ich würde trotzdem behaupten, dass ich innerhalb dieses Spektrums immer meinen eigenen Stil und meine Linie bewahre. (jetzt wirkt sie zum ersten Mal sehr bestimmt) Also ich würde niemals alles tragen. Gerade auch jetzt beim Fernsehen merke ich das, wenn die Mädels vom Styling mir mit ganz viel Liebe Vorschläge zu Outfits machen und sie mir wunderschöne Sachen zeigen, bei denen ich dann aber trotzdem sagen muss, dass diese oder jene Sachen eher nicht zu mir passen. Ich glaube, ich habe eine sehr gerade Linie, wie ich mir meinen Stil vorstelle.

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Schau dir hier die einzelnen Kleidungsstücke dieses Outfits an.

 

Du arbeitest momentan bestimmt sehr viel, oder?

Ja, das kann man schon sagen. (ich höre ein leichtes Seufzen daraus, der Job beim Fernsehen scheint nicht so einfach, wie man sich das manchmal vorstellt.)

Und jeder Mensch, der viel arbeitet braucht einen gewissen Ausgleich, natürlich zum einen das Zuhause, viele machen aber auch Sport. Wenn ich deine Figur so betrachte, Du doch sicherlich auch? Und das nicht zu wenig. Was machst du und was macht dich daran glücklich?

Also ich bin wirklich supersportlich und mache echt richtig viel Sport. (Lautes Lachen prustet aus ihr heraus). Ich mache gerne Yoga und ich schwimme gerne. Aber wie du merkst, muss ich lachen. Ich muss gestehen, ich hatte eine Knie-OP, davor war ich wirklich sehr sportlich. Wirklich !! (Lacht wieder) Im Ernst jetzt. Seit der Operation habe ich er kürzlich wieder sehr langsam begonnen, ich konnte sehr lange wirklich gar nichts machen. Inzwischen mache ich regelmäßig Yoga und gehe schwimmen. Beim Yoga finde ich auch in stressigen Phasen Ruhe und Entspannung und kann abschalten. Beim schwimmen merke ich, wie so ziemlich alle Muskeln im Körper davon beansprucht werden. Aber am Liebsten laufe ich. Nicht Joggen, dass kann ich wirklich noch nicht, aber laufen macht mir schon sehr viel Spaß. Gerade hier in Frankfurt im Stadtwald, wenn ich am Wochenende mit meinem Mann ein bisschen aus der Stadt rauskomme, dann merke ich, wie gut mir die Bewegung in der Natur an der Luft tut. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich bald wieder all die Dinge tun kann, die mir Spaß machen.

Du hast es gerade erwähnt und ich wollte auch mal kurz darauf eingehen. Deine Knieoperation. Die Allermeisten von uns, ob nun berühmter Weltstar oder die Rosie um die Ecke, müssen in Ihrem Leben hin und wieder auch mal Rückschläge ertragen und mit ihnen leben. Die einen natürlich mehr als andere. Aber bei dir kann man ja auch sagen, dass es ja in deiner Moderatorenkarriere nicht immer nur steil bergauf ging. Ebenso hattest du ja vor knapp 2 Jahren wie erwähnt eine schwerere Verletzung, die dich mitunter hat ein wenig verzweifeln lassen, da es zeitweise so aussah, als würde es wohl niemals wieder gut werden. Gibt es so etwas wie eine Philosophie, die du in dir trägst, die dich positiv auf die Welt blicken lassen, bzw. die dir auch in düsteren Momenten die Zuversicht erhalten?

Vertrauen, Loslassen und der Glaube daran, dass alles gut wird.

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Tatsächlich, diese 3 Säulen als innerer Glaube?

Ja, absolut. Vertrauen zu haben, durch die Schmerzen durchgehen und daran Glauben.

Man kann wohl davon ausgehen, dass deine Karriere beim Fernsehen jetzt erst startet und wohl noch lange nicht zu Ende ist. Was möchtest du dir auf jeden Fall behalten?

Meine Liebe, die ich in mir trage, denn ich möchte niemals aufhören, offen zu sein für Dinge und für Menschen. D.h. nicht überheblich oder abgehoben zu sein. Mich wirklich dafür zu interessieren, wie es den Menschen um mich herum geht. Niemals aufzuhören, mich um meine Mitmenschen zu kümmern und mich auch um sie zu sorgen. Natürlich sagt sich das jetzt leicht, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich das verlieren werde. Zum einen bin ich ja schon in einem Alter, wo man in gewisser Weise gefestigt ist und zum anderen ist das tatsächlich ein so wesentlicher Bestandteil meines Charakters, dass ich nicht glaube, dass er auf der Strecke bleiben wird. Natürlich, und das hatte ich ja bereits Anfangs gesagt, glaube ich noch überhaupt nicht, in irgendeiner Weise berühmt zu sein, daher kann ich mir auch nicht vorstellen, wie es sich dann wohl anfühlt, wenn einen das alles eingeholt hat. Auf der anderen Seite hatte ich ja nun auch schon die Gelegenheit, wirklich berühmte Menschen, also Superstars wie Lady Gaga oder Queen Gitarrist Bryan May kennenzulernen. Und obwohl diese Leute ungalublich viel Geld besitzen und auf jeden oder alles sch…. könnten, sind sie sehr höflich und umgänglich. Gerade bei Lady Gaga hat mich das auch ein wenig überrascht, wirkt sie doch oft sehr exzentrisch. Aber ich denke, diese ehrliche und offene Art ist auch der Grund, warum sie von ihren Fans so sehr geliebt wird. Sie versteckt sich nicht, sondern ist so wie sie ist. Also kann man schon sagen, dass das in gewisser Weise das Geheimnis dieses Erfolgs ist. Ich für meinen Teil würde sehr gerne so bleiben wie ich bin und nie aufhöre zu fragen, wie es anderen Menschen geht.

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Wenn man dich so kennenlernt, ist das tatsächlich nicht allzu schwer zu glauben.

Danke schön (lächelt wieder fast verlegen auf eine unglaublich sympathische Art und Weise)

Wenn da draußen jetzt das eine oder andere Mädchen (trotz der Sendezeit) die Sendung sieht und sagt, „Ich will unbedingt so werden wie Rabea“, was würdest du ihr mit auf den Weg geben?

Versucht auf keine Fall so zu sein wie ich. Bleibt euch selbst treu und liebt euch selbst. Nicht anderen Leuten nachzueifern. Don´t try to be someone else. Just love yourself.

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Schau dir hier die einzelnen Kleidungsstücke dieses Outfits an.

 

Da kommen sie wieder durch, deine Jahre in England.

(wir beide lachen)

Vielen Dank für das nette Interview, wir wünschen dir weiterhin alles Gute und das deine Wünsche in Erfüllung gehen.

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