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Lookbook: Mate the Label – Lost in Paradise

Es gibt Tage, an denen ich ein bisschen traurig darüber bin, dass mein Vater früher keine Band T-Shirts trug, die er noch Jahre später in seinem Kleiderschrank für mich aufbewahren würde. Oder, dass meine Mutter nie diese Röcke mit Knopfleiste mit einem bunt gestreiften Shirt trug, wie es die Mädchen in Filmen wie Now and Then taten. Klar, es gäbe natürlich die Möglichkeit, mich in den nächsten Second Hand Laden zu stürzen und all die Kleiderstangen zu durchsuchen, aber erstens bin ich einfach kein Fan von Second Hand Läden und zweitens hatte ich schon auf Flohmärkten nie Glück. Das Beste war eben einfach schon immer weg – vielleicht auch, weil ich immer zu spät aufgestanden bin und mich mehr auf die Spielekonsolen und das Essen freute, als auf alles andere.

Mate the Label made in L.A.

Jetzt könnte man meinen, dass ich mich doch einfach an den Laptop setzen könnte. Schließlich verbringe ich mein halbes Leben im Internet und, verdammt noch mal, da sollte es doch nun wirklich genügend coole T-Shirts mit Prints im Vintage Look geben. Und tatsächlich, mit ein bisschen Glück fand ich dieses eine Label aus, natürlich, Los Angeles mit dem schönen Namen Mate the Label. Die in 2013 gegründete Marke designt, shootet und versendet alle Teile aus dem sonnigen Fleck Amerikas. Ihre Mission: Vintage inspirierte T-Shirts mit zeitlosen Styles zu kreieren. Dafür setzt das Label auf hohe Qualität und butterweiches Material – schließlich sollen die Designs in allen Lebenslagen bequem sein.

Wie die Stücke dann in Action aussehen, kann man im wunderbaren Mate the Label Lookbook mit dem Namen Lost in Paradise sehen. Für das Shooting ging es nach Hawaii, wo Model Lise Bjørgen von Bryan Rodner fotografiert wurde. Und was soll ich sagen? Es hätte keinen passenderen Namen für das Lookbook geben können. Neben jeder Menge Beach Waves und Denim gibt es einige wundervolle Prints, die 70s Fans höher schlagen lassen. Mit Schriftzügen à la „Cold Beers“, „Island Mama“, „Not your Pussycat“ und „Cool Bananas“ ist dann auch eigentlich schon alles gesagt, das gesagt werden muss.

mate the label

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Vintage Vibes und Palmenträume

Auch wenn neben Megababe Lise eigentlich die Shirts im Mittelpunkt des Mate the Label Lookbooks stehen sollten, darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, welche großartigen Vibes die Bilder ausstrahlen. Man fühlt sich glatt in eine Zeit zurückversetzt, in der man glaubte, mit Liebe sei alles zu schaffen – sogar der Weltfrieden. Innerlich summt man schon gedankenverloren alle Songs von Fleedwood Mac, während man mit dem Finger über das Plastik der Tastatur streift. Bis, ja, bis einem einfällt, dass man sich irgendwo mitten in der kalten, harschen Realität befindet.

mate the label

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Aber keine Sorge, ein bisschen Träumen ist erlaubt, denn wer möchte schließlich nicht gerade an einem Strand mit Meeresrauschen sein, während man in coolen Shirts im Wasser planscht und einem dabei auch noch ein weißes Ross zuschaut? Und am Ende bleibt einem ja noch immer die Möglichkeit, sich die Mate the Label Fotos auszudrucken und die Wohnung zu tapezieren – oder sie zumindest an das nächste Moodboard zu hängen.
Alle Fotos zum Lookbook gibt’s hier.

mate the label

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Bilder via Mate the Label Lost in Paradise Lookbook

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