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Gut behütet: Mit einem Strohhut durch den Sommer

Egal, ob Wolle, Leder oder Filz, Hüte sind spätestens seit der letzten Herbstsaison ein absolutes Lieblingsaccessoire. Das liegt einerseits daran, dass sie jedem noch so langweiligen Outfit in wenigen Sekunden einen lässigen oder coolen Touch geben und andererseits, natürlich, an dem Fakt, dass er uns an Bad Hair Days rettet. Da können die Haare noch so – pardon – fettig und ungewaschen, verstrubbelt oder unbebändigt sein. Sobald der Hut aufgesetzt ist, ist alles gut. Frei nach dem Motto „Keiner hat’s gesehen“. Ja, dass Hüte die Herzen der Modewelt erobert haben, ist kein Geheimnis mehr.

Die Faustregel für den perfekten Strohhut: Je größer die Krempe, desto besser

Klar also, dass auch im Sommer nicht auf die geliebte Kopfbedeckung verzichtet werden darf. Nur, was macht man, wenn es überraschenderweise tatsächlich ein Bilderbuchsommer wird? Mit echter Sonne und heißen Temperaturen? Ganz einfach: Man kramt den Strohhut raus! Die sorgen nämlich nicht nur für ausreichend Schatten und schützen uns so vor der Sonne, sondern sind durch das leichte Material wesentlich luftiger als ihre Kollegen aus Filz oder Wolle.

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Um nicht nach jemandem auszusehen, der sich irgendwie in die frühen 2000er verirrt hat, sollte man bei der Hutauswahl allerdings einen genauen Blick auf die Krempe werfen. Hier gilt: je größer, desto besser. Kleine, gebogene Krempen sollten also besser im Regal liegen bleiben. Stattdessen sind klassische Modelle wie Fedoras oder Matadors gefragt.

Für alle, bei denen es gern ein bisschen mehr sein darf, hat die Fashionindustrie schon den perfekten Strohhut designt: den Schlapphut. Der passt dank seiner Größe allerdings allemal zu einem dramatischen Auftritt an einer Pferderennbahn oder an den Strand – dort sorgt er durch die riesige Krempe nämlich vor allem dafür, dass man seine Ruhe hat. Wer noch ein bisschen offensiver zeigen möchte, dass man ihn jetzt nicht stören sollte, kann auf einen Strohhut mit deutlicher Message zurückgreifen, z.B. mit dem „do not disturb“ Hut des Labels Eugenia Kim für schlappe 485 $ (umgerechnet ca. 433 €). Wer sein Geld lieber sinnvoller investieren möchte, kann sich noch immer einen Strohhut anschaffen, der dem Original zumindest ein wenig ähnlich sieht, dafür aber vielleicht nicht ganz so cool ist.

Hutpflege: So biegst du eine schiefe Krempe wieder gerade

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Zumindest gibt es neben der Größe der Krempe nichts, das man beim Kauf eines Strohhuts etwas falsch machen könnte. Gut sitzen sollte er natürlich immer – notfalls kann man mit einem Hutband aus Schaumstoff oder Kork (gibt’s z.B. hier oder hier) etwas nachhelfen. Was das Design betrifft, ist so gut wie alles erlaubt. Von schlichten Hüten im klassischen gelblichen Beigeton über verspielte Verzierungen mit Bommeln bis hin zu gefärbtem Stroh in natürlichen Farben.

Bevor es in den Sommerurlaub geht, sollte man allerdings darauf achten, den Hut während des Transports gut zu schützen. Am besten trägt man ihn während der Reise (auch, wenn man Gefahr läuft, wie ein Bier trinkender Tourist auszusehen, der eigentlich nach Malle wollte), denn ist die Krempe erst einmal verknickt, ist es gar nicht so leicht, sie wieder zu begradigen. Sollte es doch einmal so weit kommen, kann man das Stroh etwas anfeuchten und es dann zurechtbiegen. Aber Vorsicht: Nicht in der Sonne trocknen lassen! Das kann das Stroh brüchig und anfällig machen.

Jetzt kann dem Hutkauf nichts mehr im Wege stehen – Happy Shopping!

Bilder via: instagram/mija_mija, instagram/eugeniakimnyc, instagram/lackofcoloraus, instagram/viennawedekind, instagram/janessaleone

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