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A never ending lovestory: Espadrilles

Und wieder zog ein Frühling an mir vorbei, in dem mich Espadrilles von allen Seiten anstarrten: aus den High Street Stores in der Stadt, aus meinen liebsten Online Shops und natürlich auch, wie sollte es anders sein, auf Instagram und Pinterest. Doch irgendwie war es dieses Mal alles anders. Statt wie sonst schnell weiterzuscrollen oder die Seite zu schließen (Espadrilles und ich waren nie sonderlich gute Freunde, geschweige denn modisch auf einer Linie), starrte ich einfach zurück. Zuerst schaute ich nur so, ganz vorsichtig, schließlich wollte ich nichts überstürzen in einer so jungen Liebe, doch dann konnte ich meinen Blick nicht mehr von ihnen lösen. Für manch einen ist das Wort Liebe nach so kurzer Zeit vermutlich völlig übertrieben, immerhin ist Liebe etwas Großes, in das man nicht einfach hineinfällt, sondern hineinwächst. Es braucht Zeit, mehrere Sommer müssen vorübergehen, bis man letztendlich wirklich davon reden kann, etwas zu lieben. Aber hier war es tatsächlich ganz plötzlich da. Ohne Vorwarnung, ohne monatelanges Bauchkribbeln oder Schmetterlinge. Und das, obwohl ich mich so lange dagegen gesträubt hatte.

Espadrilles gibt es zwar in allen erdenklichen Farben und Mustern, dennoch verbindet sie ein ganz besonderes Element: die Korbgeflechtssohle. Klassischerweise begannen Espadrilles als geschlossene Slipper. Mittlerweile gibt es sie aber auch als Variante mit offener Verse, als Sandalen oder geschnürte Schuhe. Ja, selbst als Plattformschuh oder Wedges werden die leichten Sommerschuhe angeboten. Und vielleicht ist gerade die Vielfalt daran schuld, dass ich den Schuhen so plötzlich verfiel und nach und nach sämtliche Modelle auf meiner Wunschliste landen. Denn egal, ob ich Lust auf ein Outfit in lässigen Jeans habe oder mein Sommerkleid auspacken will (wenn dieser Sommer sich denn endlich mal blicken ließe), ein passendes Schuhwerk mit geflochtener Sohle lässt sich immer finden. Besonders für Menschen wie mich, die sonst nicht viel Wert auf Farbe legen, sind Espadrilles mit Stickereien und Mustern die perfekte Lösung, um nicht ganz so farblos durch den Alltag zu gehen.

Vegane Espadrilles von Lika Mimika

Zu den Klassikern und Vorreiten gehört sicherlich das Label Toms, doch mittlerweile bietet auch so ziemlich jeder Shop seine eigenen Modelle an. Je nachdem, wie viel Geld man bereit ist zu zahlen, kann die Sohle dann aus Bast oder Jute bestehen.
Und ja, Espadrilles gibt es sogar als vegane Variante, nämlich vom Label Lika Mimika, das von den beiden Frankfurterinnen Marijana Condic und Lisa Leipziger gegründet wurde. Alle Schuhe der veganen Linie namens Mala werden in einer kleinen Fabrik im Süden Spaniens von Hand angefertigt – dabei werden ausschließlich hochwertige und umweltfreundliche Produkte angefertigt. Doch als wäre das nicht genug, bieten die zwei Designerinnen neben der veganen Kollektion und den nicht-veganen Alternativen eine extra Linie für Bräute an. Alle, die mehr Wert auf bequeme Schuhe als auf Tradition legen, sind hier also besonders gut aufgehoben.

Einige meiner Favoriten habe ich euch hier auf einen Blick zusammengestellt:

espadrilles shoppen

#1 Dunkelblaue Schuhe von Superga über Urban Outfitters, ca. 77 €
#2 Vegane Espadrilles mit Blumen von Lika Mimika, ca. 100 €
#3 Sandalen in Kupfer von Lika Mimika, ca. 185 €
#4 Weiße Espadrilles mit Plattformsohle von Asos, ca. 31 €
#5 Schuhe mit Melonen von Soludos über Asos, ca. 81 €
#6 Schuhe aus Leder von Pavement über Edited, ca. 70 €
#7 Weiße Espadrilles mit offener Sohle von Asos, ca. 17 €

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