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Laos – Streetart im Dschungel

Alle paar Monate packt mich ja die Wanderlust. Urlaub ist wichtig und auf dem Plan, „jedes Land der Welt gesehen zu haben“ stehen noch so einige Stationen. Von April bis Mai waren wir dieses Mal in Laos, ein wirkliches Schmuckstück für Alternativreisende. Eingekesselt zwischen Thailand, Kambodscha, Vietnam, China und Myanmar finden sich zwar keine Strände, aber eine atemberaubende Natur und ein interessantes Volk mit fesselnder Kultur und Religion.

Ohne großen Strand bleibt auch der große Tourismus aus. Das ist ganz praktisch. Umso besser kann man hier noch besondere, unberührte Natur und ungestörtes Reisen genießen. Die Preise sind relativ günstig, aber die Einheimischen haben sich bereits entsprechend auf Besucher eingestellt, so dass es an Möglichkeiten für Abenteuer und Extremsportarten nicht mangelt. Die historischen, kulturellen und religiösen Eindrücke sind einerseits grandios, aber auch ehrfürchtig nachdenklich machend.  Und auch für fantastisches Essen und genügend Nightlife ist gesorgt.

Wir haben bereits was zu einem Entwicklungshilfeprojekt nahe Vang Vieng gebracht, aber in diesem Artikel hier geht es um die Streetart und die Graffitis im Land. Derartige Kunst lässt sich gut an den Travel-Strecken der Reisenden abmachen, die auch die meisten davon kreiert und gesprayt haben. In der Hauptstadt Vientiane und in Luang Prabang finden sich neben hunderten von Tempeln und ebenso vielen Märkten auch mal kleinere Werke in den Gassen, aber insgesamt konzentrieren sich die Arbeiten eben auf die Routen der Backpacker.

>>> WEITERE FOTOS ZU LAND UND LEUTE IN UNSERER „LAOS FOTO GALLERY

Die Stadt Vang Vieng ist hier ganz groß. Dies liegt auch vor allem an den phänomenalen Karstbergen, der wilden Partygeschichte und dem Besuch der vielen Traveller aus der ganzen Welt, die hier zum Teil wirklich schöne Sachen hinterlassen haben. Oft wurden ganze Restaurants, Hostels oder Bars künstlerisch aufgewertet.

Ein weiteres Fleckchen ganz im Süden von Laos, das wiederum eine komplett andere Natur und Wohnumgebung aufweist, sind die 4000 Islands im Mekong River. Hier finden sich auch Unmengen sehr cooler Graffitis, diese aber dann eher auf Bungalows und Bambus-Toilettenhäuschen gesprüht.

Der Mix zwischen Dschungel und den Farbschriftzügen kommt über die Fotos nur schwer rüber, man muss davor stehen, um vor allem auch die Natur und das Leben der Menschen dort genauer auffassen zu können. Die Einheimischen haben schnell verstanden, dass sie mit Vermietung von Zimmern, dem Verkauf von Essen und eigentlich mit der Vermietung und dem Verkauf von so ziemlich allem, was man so auf einer Reise benötigt, gut Geld verdienen können. Die Freundlichkeit und Ruhe hat bisher noch nicht darunter gelitten.

Laos ist eine Reise abseits der Mainstream-Ziele wert, man sollte der Natur und den Menschen dort aber dann auch mit dem nötigen Respekt begegnen, und wenn möglich auf der Reise bei einen der vielen Projekte unterstützen. Ein zu empfehlender Reiseführer mit sehr gut recherchierten Hintergrundinformationen ist der von Stefan Loose.

>>> WEITERE FOTOS ZU GRAFFITI UND STREETART IN UNSERER „LAOS STREETART GALLERY

 

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