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Borondo | Street Art

Gonzalo Borondo wurde 1989 in Spanien geboren und wuchs in Segovia auf, wo er schon als Kind großes Vergnügen am Malen fand und seine Mutter ihm großzügigerweise gestattete, sich an den Wänden des Hausflurs auszutoben. Als er 2003 nach Madrid zog, baute er sein Interesse am Graffiti aus und holte sich wertvolle Tipps bei seinem „Lehrer“ Jose Garcia Herranz. Er fing an mit verschiedenen Techniken zu experimentieren und studierte die alten Meister der Malerei, was letzendlich dazu führte, dass er mit 18 Jahren erstmals an einem Kunstfestival in Isanbul mitwirkte.
Längst zählt er als wichtiger Teil der internationalen Street Art Community und schmückt mit seiner Kunst die Wände von Städten wie Paris, London, Rom, Madrid, Athen oder Las Vegas.
Angetrieben vom Reichtum öffentlichen Raums innerhalb der Stadt, gewann er Ansehen für seine meist massiv großen Malereien, die so wirken, als hätte ein gigantischer Fantast seine Spur in Form einer visuellen Impression dort hinterlassen. Fokusiert auf diese öffentlichen Leinwände, ist er stets bemüht einen Bezug zwischen seinen Bildern und deren direkter Umgebung zu finden, um die Realität darin zu involvieren, die dort draußen stattfindet und nicht in der Gallerie.
Seine malerischen, impressionistischen und originellen Werke orientieren sich hauptsächlich an der Figur des Menschen. Er nutzt die leiblichen Erscheinungen und Positionen zum Ausdruck seiner Message und geht oftmals mit der bloßen Größe dieser Gemälde auf Nummer sicher, dass diese auch aus jedem Winkel und jedem Gipfel beim Betrachter ankommt.

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Weil Borondo seine Kunst eigentlich lieber auf der Straße preisgibt, war seine lang ersehnte Debut Solo Ausstellung „Animals“ im Februar ein heiß begehrter Spot. Im Londoner New Castle Project Space war die Show vom 5. bis zum 26. Februar 2015 zu sehen und thematisierte die Domestikation unserer natürlichen Welt, in der Mensch und Tier einst dasselbe waren. Eine poetische Reflektion, die den Konflikt zwischen unseren inneren, angeborenen, animalischen Instinkten und unseren gegenwärtigen Lebensweisen untersucht, die ummantelt sind mit einer Abhängigkeit von Technologie und einer Angst vor dem Ungewissen. Borondo nutzt die universelle Körpersprache, um die Schwierigkeiten der menschlichen Kondition zu veranschaulichen, wenn Menschen Menschen zähmen und sie ihrer eigenen Instinkte abhalten, während der technische Fortschritt uns immer weiter weg von dem Punkt trägt, an dem alles angefangen hat.
Eine epische Erkundung von Licht, Raum, Zeit und Verhalten – dargestellt in einer spannenden Mischung aus Medien, Techniken, Performances und Installationen.

Mehr zu ihm auf seiner Website.

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Fotos:
http://gonzaloborondo.com/summer-time/
http://gonzaloborondo.com/london-life-collaborations-madrid/
http://gonzaloborondo.com/miscelanea/
http://gonzaloborondo.com/italian-tour/
http://www.streetartnews.net

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