Pärchen beim Trekking in der Natur
 

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Trekking /Hiking

Trekkingsport – Hiking für Fortgeschrittene

Früher wurde jeglicher Laufsport in der Natur unter der Bezeichnung „Wandern“ geführt. Heute sieht das anders aus. So sind im 21. Jahrhundert zahlreiche Ausrüstungen und Gehstile zu verfolgen, um damit den perfekten Lauf im Freien genießen zu können. Eine neuartige Form ist das sogenannte Trekking. Worum es sich dabei handelt sowie weitere wissenswerte Informationen werden in diesem Artikel behandelt.

Trekkingsport – was ist das?

Bevor der Begriff des Trekkings geklärt wird, sollten vorerst die Begriffe Wandern und Hiking verstanden werden. Beide Bereiche sind nämlich nahezu dasselbe. So bezeichnen diese beiden Begriffe Wandertouren, die weniger Tag andauern. Eine Übernachtung in einer Herberge oder einem Hotel entfällt beim Hiking. Auch das Rucksackgewicht spielt bei der Art der Outdooraktivität eine Rolle. So wiegt der Backpack beim Hiking oder Wandern maximal 30 Kilogramm, sodass dessen Umfang für genau einen Tag ausreicht.
Es wird immer dann vom einer Trekkingroute gesprochen, wenn eine Übernachtung während der Wanderung eingeplant ist. Dabei spielt es jedoch eine Rolle, ob die Nacht in einem Hotel, einer Herberge oder im Zelt vollbracht wird. Vom Trekking im wahren Sinn wird immer dann gesprochen, wenn die Übernachtung im Zelt stattfindet. Dieses wird in einem Rucksack mitgeführt, man ist somit unabhängig von der Außenwelt.
Des Weiteren gilt zu wissen, dass der Trekkingsport oder das Hikingabenteuer nicht ausschließlich zu Fuß stattfinden muss. Auch mehrtägige Routen auf dem Rad, mit dem Pferd, den Ski oder im Kanu werden als Trekkingtour bezeichnet. Besonders beliebt ist dabei das Wildnistrekking. Dabei werden wenig besiedelte Regionen durchforstet, was eine besondere Bindung zur Natur zulässt.

Trekkingtour – warum macht man das?

Die Motivation, eine mehrtägige Trekkingtour durchzuführen, kann unterschiedliche Gründe haben. Für die meisten Menschen ist es schlichtweg der Natursinn. Immer mehr Menschen, die tagtäglich den Weg zur Arbeit und ihren Beruf im Büro nachgehen, sehnen sich nach der Freiheit in der Natur. Im Rahmen einer Trekkingtour kann der Geist vollends entspannen, der Wanderer befindet sich fernab vom Alltagsstress, von drängenden Terminen und ständiger Bereitschaft am Telefon. Hier kann man die Seele baumeln lassen und alle Sorgen vergessen.
Andere Gründe für eine Trekkingtour sind wissenschaftlicher Natur. So müssen Forscher immer wieder unerkundete Bereiche besichtigen, hierbei sind oft mehrtägige Wanderungen notwendig. Aus diesem Grund wird auch bei derartigen Expeditionen von einer Trekkingtour gesprochen.

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Ohne das richtige Equipment ist man beim Trekking schnell aufgeschmissen

Welche Ausrüstung wird für Trekkingtouren oder Hikingabenteuer benötigt?

Um während einer langen Trekkingtour Spaß haben zu können sollte auf eine entsprechende Ausrüstung geachtet werden. Als das wohl wichtigste Element zählen hier geeignete Schuhe. Hier sind entweder Trekking- oder Wanderschuhe zu wählen. Beide Varianten unterschieden sich kaum, sie sind jeweils für das Besteigen von Bergen geschaffen worden. Dies gilt auch für schlammige und rutschige Untergründe, aufgrund eines groben Profils in der Sohle gehen derartige Einheiten problemlos vonstatten. Des Weiteren sollte bei der Wahl der Schuhe auf eine exakte Passform geachtet werden. Während einer Trekkingtour sind Blasen und schmerzende Füße besonders fatal, da hier am nächsten Tag direkt die nächste Wandereinheit folgt.
Ein komfortabler, leichter Rucksack sollte bei jedem Wander- und Trekkingausflug mitgeführt werden. Bei mehrtägigen Hikingtouren warten hier jedoch besondere Ansprüche, so muss etwa ein Zelt verstaut werden können. Auch müssen beim Trekking meist mehr Bekleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände mitgeführt werden. Das Volumen eines Rucksacks sollte mindestens 90 Litern entsprechen, sodass alle notwendigen Gegenstände für die mehrtägige Wanderung verstaut werden können.
Um bei unwegsamem Gelände einen sicheren Halt vorfinden zu können, ist die Verwendung von Trekkingstöcken empfehlenswert. Dank diesen gelingt der Auf- und Abstieg von Bergen wesentlich einfacher. Auch ein Zelt sollte mitgeführt werden, sodass die Nacht komfortabel und trocken überstanden wird. Vor dem Kauf sollte unbedingt das Gewicht des Zeltes bestimmt werden, zu schwere Objekte fallen dem Träger zur Last.
Ein wichtiger Punkt beim Trekking ist die Orientierung. Meist werden hier Wege und Pfade abseits der Zivilisation begangen, sodass meist auch kein explizites Kartenmaterial vorhanden ist. Oft gelingt die Orientierung einzig mittels eines Kompasses sowie einer Landkarte. Damit kann die grobe Richtung bestimmt werden, sodass das gewünschte Ziel auch erreicht wird. Der Kompass sollte dabei möglichst stoßfest sein, sodass er während des Einsatzes nicht zu Bruch geht.

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In der Gruppe macht es mit Sicherheit am Meisten Spaß

Die Vorbereitung auf eine Trekkingtour

Wurde der Entschluss gefasst, eine mehrtägige Wanderung anzutreten, so gilt es einige Dinge vorab zu planen. Neben der Vorbereitung von ausreichend Trinkwasser und Nahrungsmitteln ist auch eine passende Route zu finden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch gewählt wird. Immer wieder verzweifeln Menschen bei der Suche nach dem richtigen Weg, andere begeben sich während einer riskanten Bergwanderung in Gefahr. Nicht selten passieren dabei schwerwiegende Unfälle. Am besten gelingt die Planung der Trekkingtour in einem Reisebüro, doch auch in Internetportalen lassen sich passende Wege finden. Hier kann zudem auf die Erfahrung von Nutzern zurückgegriffen werden. Eine weitere Variante ist die freie Planung. Hierbei wird vom Wanderer selbst vorab eine Route nach freiem Willen festgelegt, dieser wird während der Wanderung mittels des Kompasses gefolgt.
Damit die Orientierung durch einen Kompass gelingt, ist vor Antritt der mehrtägigen Wanderung zwingend der Umgang mit diesem Utensil zu studieren. Des Weiteren ist eine mentale Vorbereitung zu treffen. Dies gilt vor allem, wenn die Reise alleine durchgeführt wird. Bei einer mehrtägigen Wanderung können durchaus mentale Tiefpunkte erreicht werden, dies ist auf die körperliche Erschöpfung zurückzuführen. Aus diesem Grund empfiehlt sich auch das Mitführen eines Handys, im Ernstfall kann hiermit ein Notruf geführt werden.

Geschafft ! Der Gipfel oder eine überragende Aussicht sind der verdiente Lohn

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Wertvolle Tipps könnt rund um das Thema könnt ihr auch z.B. auf Trekkingguide erfahren. Gutes Equipment kostet natürlich Geld, gibt´s aber u.a. bei Globetrotter 

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