Ubud, kulturelle Schatzkammer im Zentrum Balis

Die allermeisten haben, wenn Sie an Bali denken wahrscheinlich eher Sonne, Meer und Strand als Ubud im Sinn. Bali hat aber eben auch eine andere Seite. Und wer Bali schon einmal erlebt hat, wird sicherlich übereinstimmen, wenn wir sagen, dass dies die wahre Seite von Bali ist. Ich spreche von der kulturellen Seite. Immerhin der Grund, warum es in den Siebzigern so viele Hippies aus den Städten des Westens auf die kleine Perle Indonesiens verschlagen hat. Ich spreche von den bunten Märkten, den Gerüchen, den Tempeln und die zahllosen spirituellen Ritualen, die in Tänzen, Musik und anderen Aufführungen ihren Platz finden.

Ubud – Kulinarik und Kultur

Diese Seite Balis findet man am Besten in Ubud. Ubud liegt so ziemlich in der Mitte Balis. Je nachdem, ob man von Kuta, Denpasar oder beispielsweise Canggu aufbricht, braucht man je nach Verkehrt zwischen einer und zwei Stunden.

Dort angekommen, wird einem erst einmal geraten, sich in den Monkey Forest zu begeben und den Berühmten Monkey Temple anzusehen. Wer nicht weiss, woher er seinen Namen hat, wird nach wenigen Minuten ohne zu fragen eine Antwort darauf haben.

Zahllose, wild umherlaufende kleine Affen bevölkern die Wege und das Dschungelartige Unterholz. Mehr oder weniger aggressiv versuchen sie, sich von den zahllosen einen Wegzoll in Form von etwas essbaren abzupressen. Man sollte natürlich immer eine gewisse Vorsicht walten lassen, da man schnell die Übersicht über die kleine Affenarmee verliert, wenn man sich als zu großzügig erweist. Aber ein Hingucker sind sie in jedem Fall. Die Tempel sind ebenso beeindruckend, aber da man sich unter den doch sehr zahlreichen Touristen schnell unwohl fühlt, ist es besser, diese Etappe möglichst rasch hinter sich zu lassen und weiter Richtung Ubud Zentrum zu flanieren. Schnell wird einem klar, warum Ubud eben nicht nur in Reiseführern als kulturelles Zentrum Balis gepriesen wird sondern tatsächlich ist.

Affen in Ubud

kleine Affen trifft man im Monkey Forrest häufig an

Galerien und Hipster Cafés wie im Berliner Prenzlauer Berg

Zahlreiche Galerien haben hier in den kleinen Strassen ihren Platz, die sowohl einheimische Kunst als auch Malereien von internationalen Künstlern zeigen. Es gibt in den verwinkelten Gassen zahlreiche Cafés, die zum verweilen einladen. Und weil natürlich der Hipster Trend, den man eher aus Berlin Mitte gewohnt ist, auch vor Bali nicht halt gemacht hat, bekommt man hier fast wie selbstverständlich die Möglichkeit, alle Speisen sowohl fair Trade als auch vegan zu sich zu nehmen.

Ein über die Grenzen Balis bekanntes Café ist das Spirit Kafe. Um ehrlich zu sein, ist der Charme dieser doch in die Tage gekommenden Hippies so ansteckend, dass man schnell der Überzeugung ist, dass diese Bewegung, die sich weltweit die Hipster zu eigen gemacht haben, hier ihren Ursprung gefunden haben muss.

 

Spirit Kafe in Ubud

Wer im Spirit Kafe war, weiss, wo der Hipster Trend seinen Ursprung nahm

Aber die Auswahl der Speisen und Getränke in vielen der kleinen Läden ist wirklich sensationell. Liebevoll zubereitet, mit frischen
Zutaten bringen sie in jedem Fall eine Bereicherung für den kulinarischen Erfahrungsschatz.

Kurz gerastet zieht man nun am Besten weiter und führt sich den Markt zu Gemüte. Die Gerüche von zahllosen Gewürzen, die leuchtenden Farben von Frischen exotischen Früchten und die Gewänder und das Stimmengewirr von den Verkäuferinnen machen das Ganze zu einem Erlebnis für die Sinne. Man fühl sich fast überfordert, aber auf eine angenehme Art und Weise.

Markt in Ubud

Buntes Treiben auf dem Markt

Nach einigen Stunden ist man dann auch durch. Wer noch Kraft und Ausdauer hat, sollte sich mal an den Stadtrand von Ubud begeben, dort hat man nämlich von vielen Punkten eine grandiose Aussicht auf die berühmten treppenförmig angelegten Reisfelder. Das Grün ist so leuchtend, dass es einen fast blendet.

Wer nach so viel Lauferei bei den subtropischen Temperaturen und hohen Luftfeuchtigkeit jetzt keine Lust mehr hat, sich wieder in einen Kleinbus mit der Gruppe oder Auto zu zwängen, der kann Ubud auch im wahrsten Sinne als Tagesausflug begreifen und sich in einem der inzwischen zahlreichen Resorts ein Zimmer für eine Übernachtung finden. Wer es sich leisten kann, sollte sich vorher schlau machen, es geht nicht viel über ein kühles Bad in einem Pool mit Blick auf den Regenwald.

Ubud ist in jedem Fall den Ausflug wert, man lernt wie gesagt die andere Seite von Bali kennen. Und wer will denn schon daheim erzählen, er hätte von Bali nicht mehr als das Meer und den Strand gesehen.

Swimming Pool in Ubud

Wer möchte da nicht mal ein erfrischendes Bad nehmen?

 

Wenn ihr im Übrigen noch mehr über Bali erfahren wollt, checkt doch mal unser ausführlichen Bericht über Bali – die Perle Indonesiens

Ihr sucht einen tollen Surf Spot auf Bali. Dann schaut doch mal in unseren Artikel Canggu – Welcome to Surfers Paradise

 

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