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Jetzt mal unter uns: wie ich mir das Reisen um die Welt finanziere

Eine Liebeserklärung ans Reisen

Schon als kleiner Scheißer hatte ich das Privileg, ständig um die Welt zu reisen. Mit 12 Jahren brauchte ich einen neuen Reisepass, weil in den alten keine Stempel mehr gepasst haben. Und je älter ich wurde, desto mehr lernte ich Reisen schätzen. Mittlerweile gibt es nichts, dass mich in irgendeiner Form glücklicher machen könnte. Verreisen tue ich eigentlich so alle zwei Monate – oder wenn’s mir richtig schlecht geht, dann hab ich immer das Gefühl, flüchten zu müssen. Es tut mir gut und ich brauche diese Art des Tapetenwechsels immer öfter. Aber irgendwann sind Mama und Papa nicht mehr dafür verantwortlich, deinen Spaß zu bezahlen. Und im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich es als Kind nicht immer zu hundert Prozent ausgekostet habe. Sorry Mama, ich weiß du liest mit.

Reisen

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Wie stelle ich das an?

Obwohl ich kein kleinkariertes Kind perfekter reicher Eltern bin, bekomme ich das mit dem Verreisen ganz gut hin. Spaß, es funktioniert sogar sehr gut. Wie? Es gibt ein paar ‚Regeln‘ an die ich mich ohne wenn und aber gehalten habe und immer noch durchziehe:

  • Wer reisen willl, muss arbeiten. Ganz einfach. Such dir einen Job, bei dem du flexibel bist – ich war erst bei H&M, die super entspannt sind, was freie Tage angeht – und die Bezahlung ist Bombe –  und bin dann freiberufliche Autorin geworden. So kann man von überall aus arbeiten. Und wenn das nicht reicht, sucht man sich einen zweiten und dritten Job. Alles schon gehabt, und guck mal, ich lebe noch. Not bad, not bad.
  • Sobald du dir ein Ziel ausgesucht hast, und nicht nur dann, auch generell: einfach mal auf die Bremse treten. Du sollst dich nicht nur noch ausschließlich von Reis ernähren, aber fahr einfach mal ’nen Gang runter. Trink zwei Gin Tonic weniger beim Ausgehen und versuche viel zu Hause zu kochen. Das mit dem Gin Tonic hat mir geholfen. Echt jetzt.
  • Pack die Kreditkarte weg und steig auf Bargeld um – so hast du einen besseren Überblick über deine Ausgaben. Setz dir einen wöchentlichen Betrag (und bleib dabei)!
  • Günstige Flüge findest du auf Skyscanner. Such dir ein cooles AirBnb-Apartment. Das ist günstiger, schöner und vor allem viel persönlicher als ein Hotel. Wenn das Geld total knapp ist, mach Couchsurfing. Das ist kostenlos und du lernst im Bestfall noch tolle Menschen kennen. Die soll es da draußen noch irgendwo geben.
  • Wenn du verreist oder mal woanders schläfst, vermiete dein Zimmer oder deine Wohnung über AirBnb – damit hast du deine Miete gedeckt, vielleicht sogar ein bisschen mehr als das. Pssst.

Und im Urlaub? Da solltest du dich einfach mal belohnen, denn dafür ist er da. Pack gute Bücher ein, schreib Tagebuch und heb jedes noch so kleine Andenkenauf – in ein paar Jahren freust du dich darüber.

Antalya

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