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Macau und seine Küche

Macau ist auf vielen Ebenen eine sehr spezielle und interessante Stadt. Neben Hongkong gilt die Metropole als Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China und ist auch örtlich nur 50 Kilometer von Hongkong entfernt. Hauptsächlich bekannt ist Macau für seine Casinos, doch im Schatten verbirgt sich ein Melting Pot der Kontinente, was sich auch an der besonderen Esskultur zeigt, die als Macanesische Küche bekannt ist.

Asien im Überblick
Als Stadt in Asien liegt Macau auf dem bevölkerungsreichste Kontinent der Erde. Nach Stand Mitte 2017 liegt der Kontinent mit 4,49 Milliarden Menschen mit einem 59,63 % Anteil an der gesamten Weltbevölkerung von 7,54 Milliarden Menschen weit vor Europa, wo insgesamt 9,89 % der Menschen leben. China und Indien sind die bevölkerungsreichsten Länder der Welt und haben beide alleine eine Bevölkerung von über einer Milliarde. Bei solch einem Bevölkerungsreichtum ist es selbstverständlich, dass es auf dem asiatischen Kontinent viel zu entdecken gibt. Seien es antiken Stätten oder gewaltige Städten, Besucher können hier beeindruckende Zivilisationen erleben. Viele Elemente der asiatischen Kultur haben schon seit langem ihren Weg nach Europa gefunden. Populär in der ganzen Welt wurde die Gymnastik- und Meditationstechnik Yoga, der chinesische Ableger Yin-Yoga oder Pilates, aber auch die chinesische Küche, bekannt für ihre Wokrezepte, Glasnudeln und Peking-Ente. Auch in der Heilkunde haben sich viele Elemente im Westen etabliert, sei es die Akupunktur, die ihre Wurzeln in der antiken chinesischen Medizin hat, ätherische Öle oder auch Massagen.

Historischer Hintergrund Macaus
Doch lange, bevor die asiatische Kultur nach Europa kam, waren es die europäischen Kolonisten, die nach Asien zogen. Zwar sind 96 % der Bevölkerung Macaus ethnische Chinesen, der restliche Bevölkerungsanteil wird jedoch als Macanesen bezeichnet, einer ethnischen Mischung aus Chinesen und den ehemaligen portugiesischen Siedlern. 1513 entdeckte der Seefahrer Jorge Alvarez das heutige Macau und erschuf die erste europäische Kolonie in Asien für die portugiesische Krone. Portugal konnte seine Kolonie jahrhundertelang halten. Nach der friedlichen Nelkenrevolution 1974 in Portugal nahm das Land 1979 diplomatische Beziehungen zu China auf und 1985 begannen Verhandlungen über die Abgabe der Stadt an die Chinesen. Nachdem das Vereinigte Königreich 1997 Hongkong an China zurückgab, folgte Macau nur zwei Jahre später. Die beiden Städte wurden seitdem in Sonderverwaltungszonen gegliedert, was Macau Autonomie in internen wirtschaftlichen Prozessen ermöglicht. Mit rund 600.000 Einwohnern ist Macau jedoch wesentlich kleiner als Hongkong mit etwa 7,1 Mio Einwohnern.

Macaus Glücksspielparadies
Ursprünglich als Handelsplatz ausgerichtet, wurde Macau von dem größeren Hong Kong in den Schatten gestellt, weswegen die Glücksspielindustrie zur wichtigsten Einnahmequelle wurde. Doch nicht nur das, schon 2016 wies Macau einen siebenfachen Umsatz von Las Vegas auf und wurde damit zum führenden Spielerparadies der Welt. Viele Millionen Touristen aus China und dem Ausland kommen in die Stadt wegen ihrer zahlreichen Spielbanken. Dies führte zu einem regelrechten Bauboom von Casinogebäuden und Hotels, welche das Gefühl eines fern-östlichen Las Vegas auslösen. Macau selbst besitzt 31 große Casinokomplexe, um die Nachfrage zu bedienen. Doch der Andrang in der Glücksspielbranche ist groß und nicht jeder verfügt über die nötigen finanziellen Mittel, um in das Spielerparadies zu reisen. Diese Chance haben sich Online-Casinos zunutze gemacht, welche die Beliebtheit aufgreifen und eine immer größere Auswahl an Spielen anbieten, darunter auch das Kartenspiel Baccarat, das Macanesen neben dem chinesischen Würfelspiel Sic Bo besonders gerne spielen und das immer häufiger nachgefragt wird. Mittlerweile haben Online-Casinos wie Betway ihr Angebot zusätzlich dahingehend erweitert, dass den Nutzern das Spielen von Baccarat via Live-Stream ermöglicht wird, um möglichst nah am Geschehen zu sein. Die Beliebtheit von Baccarat ist nur ein Indiz dafür, dass die Branche am Wachsen ist: Online-Casinos werden im Allgemeinen immer beliebter, seit 2015 verzeichnen sie ein jährliches Wachstum von 9% weltweit bei einem Gesamtumsatz von über 200 Milliarden Dollar.

Macaunesische Kultur und Küche
Trotz des gewichtigen Anteils des Glücksspiels verfügt Macau über viele andere Attraktionen, welche die jahrhundertelange portugiesische Präsenz bezeugen und Touristen anziehen. So bietet Thomas Cook organisierte Reisen in die chinesische Metropole an. Denn kulturell eignet sich Macau als ideales Beispiel der Verschmelzung europäischer und chinesischer Kultur. Dies zeigt sich an dem architektonischen Stil der Stadt, denn hier findet man sowohl barocke Kirchen als auch antike Tempel. Doch ganz besonders deutlich wird die Mischung beider Kulturen in der Küche. So gibt es portugiesische Restaurants, aber besonders viele, bei denen beide Welten fusioniert sind. So werden typisch chinesische Gerichte mit Oliven oder Chorizo gereicht, oder mit anderen Zutaten des ehemaligen portugiesischen Reiches angereichert. So entstand die macanesische Version des brasilianischen Feijoada, bei der chinesische Wurst und Blutpudding verarbeitet werden und Kidney-Bohnen anstatt schwarzer Bohnen zum Einsatz kommen. Auch die lokale Rezeptur von gebratenenem Reis wird hier mit gewürfelten grünen Paprika und schwarzen Oliven angeboten. Das inoffizielle Nationalgericht Macaus wird Minchi genannt. Hierbei wird Schweine- oder Rinderhack mit Zwiebeln und pfannengerührten Kartoffeln zubereitet und mit Sirup und Sojasoße angereichert. Als Topping kommt noch ein gebratenes Ei dazu und eine großzügige Portion Worcestersoße. Wer es lieber einfacher mag, der kann natürlich auch z. B. typisch italienische Küche finden, aber auch bekannte Fast-Food-Ketten wie McDonald’s.

Macau wird daher nicht nur Glücksspielsuchenden empfohlen, sondern auch Kulturfreunden und Geschichtsfans. Selbst wer keinen direkten Besuch geplant hat, kann von Hongkong aus einen Ausflug unternehmen und die europäisch-asiatische Hybridstadt auf sich wirken [Advertorial]

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