Gap Year mit EF | Ratgeber für Australien und Neuseeland

Neben den USA bilden Australien und Neuseeland eine sehr begehrte Location, um ein Gap Year im Ausland zu gestalten. Um dein Jahr in Down Under unvergesslich zu machen, gibt es hier eine Reihe von Tipps und Informationen, die dir dabei helfen können.

Für die finanzielle Absicherung bieten sich verschiedene Jobs an. Dazu sollte ein aussagekräftiger Lebenslauf zur Verfügung stehen, mit dem du entweder selbst losziehst, oder eine Agentur damit beauftragst, dir eine passende Anstellung zu suchen. Viele Reisende führt es in die Gastronomie oder in den Kundendienst, was dir beides gute Sprachkenntnisse abverlangt. Du kannst beispielsweise als Bedienung in Restaurants arbeiten, als Barista, als Verkäufer oder als Promoter für anstehende Events. Alternativ, und für diejenigen, deren Englisch vielleicht nicht überragend ist, gibt es auch weniger kundenbasierte Jobs wie Obstpflücker, Packer oder Reinigungskraft. Jugendherbergen können dir bei der Arbeitssuche helfen oder dich möglicherweise sogar selbst anstellen.

Um in Australien oder Neuseeland arbeiten zu dürfen, benötigst du natürlich erstmal ein entsprechendes Visum. Für Einwohner vieler europäischer Staaten sind vorübergehende Arbeitsgenehmigungen erhältlich, die eine 12-monatige Beschäftigung in Australien bewilligen. Das „Working Holiday Maker Programme“ bietet Visa für junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren an, die in ihren Ferien in Australien arbeiten möchten. Um ein solches Visum zu erhalten, müssen die Reisenden sowohl Rückreisetickets, als auch ein ausreichendes Reisebudget (empfohlen werden ca. 5.000 Australische Dollar) vorweisen. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Website für australische Immigranten nachzulesen. Wer das passende Visum für Neuseeland sucht, der sollte sich auf der Website für neuseeländische Immigranten umschauen.

Möchtest du deine Zeit einer gute Sache widmen, dann kannst das in Form von Freiwilligenarbeit tun. Es gibt verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen, wie zum Beispiel Volunteering Australia.org, GoVolunteer.com.au und Volunteering NZ, die verschiedene Beschäftigungen vorstellen und anbieten. Bewertungen zu bestehenden Freiwilligenprogrammen kannst du dir auf GoOverseas.com ansehen. Du kannst auch Seiten zu bestimmten Themen aufrufen, so wie Conservation Volunteers Australia oder UNICEF NZ. Netzwerke wie WWOOF oder HelpX stellen Reisenden Verpflegung und Unterkunft gegen ihre Arbeitskraft auf Farmen. Um das Land besser kennenzulernen, kannst du auch irgendwo zur Untermiete oder in B&B’s unterkommen.

Deine Sprachkenntnisse wurden wahrscheinlich schon auf die Probe gestellt, bevor du dein Visum erhalten hast. Im Umgang mit Einwohnern werden sie sich sicherlich verbessern, wenn du allerdings eher der Studientyp bist, dann perfektioniere dein Englisch am besten durch einem Sprachkurs vor Ort. So kommst du nicht nur akademisch weiter, sondern lernst auch andere Reisende kennen. Beliebte Städte für Sprachschüler in Australien sind das leuchtende Sydney und das sonnige Brisbane. Dort findest du lebhafte internationale Gemeinschaften, sowie qualitativ hochwertige Sprachschulen. Außerdem sehen die Strände dort aus, wie auf Postkarten. Möchtest du deinen Sprachkurs lieber in Neuseeland belegen, dann empfiehlt sich das entzückende Auckland.

Wenn du nicht der Reisetyp bist, sondern lieber aufgrund von Arbeit oder Studium irgendwo in der Stadt wohnen willst, dann bietet es sich an, eine Wohnung oder ein Haus mit anderen zu teilen. Um etwas passendes für dich zu finden, spreche mit Arbeitskollegen, der Rezeption deiner Jugendherberge oder Mitschülern aus der Sprachschule. Seiten wie Flatmate Finders oder Flatmates.com.au eignen sich dafür hervorragend als Kommunikationsnetzwerk.

Natürlich kannst du dir auch ein Bild eines typisch australischen bzw. neuseeländischen Haushalts machen, indem du bei einer Gastfamilie unterkommst. Dort wird dir ein eigenes Zimmer gestellt, die täglichen Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und wenn du dich mit deinen Gastgebern gut verstehst, werden sie dir bestimmt mal die Stadt zeigen. Entweder du lässt die Sprachschule etwas für dich arrangieren, oder du suchst dir selbst eine Familie auf Homestay Network.

Eine günstigere Variante bildet das Housesitting – vorallem für diejenigen, die schon mal alleine oder in Wohngemeinschaften gelebt haben, und wissen, worauf es zu achten gilt. Viele Einwohner suchen vertrauenswürdige Personen, die sich während ihres Urlaubs um das Heim und eventuelle Haustiere kümmern und im Gegenzug dort wohnen dürfen. Wenn du dich dazu bereit erklärst, kannst du so für einige Wochen oder gar Monate am gleichen Ort verbringen. Angebote findest du beispielsweise auf Housecarers.com oder Trustedhousesitters.com.

Um mehrere verschiedene Orte auszuprobieren, lohnt sich das Couchsurfing. Mittels eines internationalen Netzwerks kannst du kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten bei Einheimischen finden und schläfst auf dem, was nun mal zur Verfügung steht – das kann eine Couch sein, aber auch ein eigenes Schlafzimmer. Das Konzept basiert, wie das Housesitting auch, stark auf Vertrauen, daher solltest du dir vorher genau überlegen, wer als möglicher Gastgeber in Frage kommt. Bei Interesse, schau doch mal auf www.couchsurfing.com.

Australien ist sehr weitläufig und hat somit eine Menge Möglichkeiten zum Reisen. Das benachbarte Neuseeland ist kleiner und übersichtlicher und eignet sich somit wahrscheinlich besser für abenteuerlustige Reisende. Begeisterst du dich für schöne Strände und die Kunst des Surfens, dann teste mal Queensland’s Gold und die Sunshine Coasts aus, oder ziehe los in den Westen und erforsche die Küsten des Indischen Ozeans. Unterwasser-Freunde finden ihr Glück für gewöhnlich beim Tauchen und Schnorcheln an den tropischen Stränden von North Queensland, den epischen Tauchstellen entlang des Great Barrier Reef sowie den Whitsunday Islands. Möchtest du lieber mit dem Rucksack durch die Gegend wandern, dann begib dich auf Tasmaniens weltberühmten Overland Track oder Neuseelands Milford und Routeburn Tracks.

Sehnst du dich nach den Lichtern der Großstadt, sind Sydney und Melbourne sicher keine verkehrte Wahl, die entspannteren Alternativen bilden jedoch die kleineren, charmanten Städte Brisbane, Adelaide, Perth und natürlich Neuseelands Auckland.

Sportlich aktiv werden lohnt sich einerseits als Schneehase in Australien’s Thredbo oder Perisher, andererseits kannst du aber auch die Landzuge rüber nach Neuseelands Queenstown überqueren. In Neuseeland angekommen erwarten dich abwechslungsreiche Möglichkeiten für extremsportliche Erlebnisse, beispielsweise Bungee-Jumping, Kajak fahren, Biken oder Fallschirmspringen.

Zudem sind beide Länder fahrerfreundlich und damit auch ideal für Road Trips geeignet. Langzeit-Reisende besorgen sich für gewöhnlich nach der Ankunft einen geeigneten Wagen (bevorzugt einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil), mit dem sie anschließend durch das Land fahren. Die mobile Unterkunft kann dann am Ende der Reise an eine andere Gruppe weiterverkauft werden, möchtest du aber auf Nummer Sicher gehen, dann wende dich am besten an ein Unternehmen, das sich auf die Vermietung von Campingfahrzeugen spezialisiert hat. Wenn du keine Lust hast, selbst herumzufahren, dann kannst du auch entweder die „Hop On, Hop Off“-Busse nutzen oder fliegen, denn beide Länder verfügen über gute, inländische Flugnetze.

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Artikel in Kooperation mit EF Education

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