Kangaroo joey at The Kangaroo Sanctuary, looking into camera lens with young women in background.
 

Deine Australienreise ist erst komplett, wenn du im Outback warst!

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Ab ins  Northern Territory! Das Herz vieler Backpacker in Australien schlägt für das Outback, wo der älteste Kontinent der Welt seinen besonderen Zauber in der einzigartigen Natur verbreitet. Ob allein mit Rucksack und Zelt, mit Freunden im Mietwagen oder mit den Eltern im gemieteten Camper, es gilt atemberaubende Naturparks mit grandiosen Felsen, Canyons und Wasserfällen zu erkunden.

Uralte Felsenmalereien der Aborigines und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt warten auf dich im Northern Territory. Rodeo reiten, springende Krokodile bestaunen, auf einer Farm übernachten oder unter freiem Himmel schlafen: das Beste, was du nicht verpassen solltest, findest du hier. Die Top 10 sind aufgereiht von Norden nach Süden, mit Abstechern von Ost nach West. Top 1 ist der Beginn einer möglichen Route, auf der dir das begegnet, was du wirklich erlebt haben musst.

 

 

 

Top 1 – Darwin

Darwin City, copyright Shaana McNaught, Tourism NT

Darwin City © Tourism NT

Im Top End, dem tropischen Teil von Australiens Norden, liegt die multikulturelle Stadt Darwin, in der mit 137.000 Menschen mehr als die Hälfte der Einwohner des Northern Territory leben. Somit verteilt sich der Rest auf eine weite Fläche, die viermal größer als Deutschland ist.

In der Trockenzeit von Ende April bis Ende Oktober ist ein fröhliches und buntes Highlight der Mindil Beach Sunset Market, wo Kleinkunststände und leckeres Essen auf dich warten und die Sonne blutrot im Meer versinkt. Im ewigen Sommer Darwins rinnt das Bier durch die Kehlen in einer Menge, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Da es vorwiegend aus Bierdosen (cans) getrunken wird, müssen die Blechdosen recycelt werden und dienen als Baumaterial für die Darwin Lions Beer Can Regatta, die alljährlich im Juli stattfindet. Drachenboote oder Wikingerschiffe; alles, was schwimmt, ist erlaubt, solange es aus cans besteht. Im August gibt es das 18-tägige Darwin Festival mit Open-air-Veranstaltungen, kulinarischen Leckerbissen, guter Laune und – Bier aus Dosen. Ein Highlight für Kinder sind die Fische, die mit der Flut oberhalb des Lameroo Beach beim Aquascene so dicht an den Strand schwimmen, dass sie sie füttern können.

Von Darwin aus, lassen sich die Naturwunder des tropischen Nordens ganz einfach erreichen, egal ob mit einer geführten Tour oder als Selbstfahrer.

 

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Top 2 – Kakadu Nationalpark

Die Krokodile dort sollte man nicht füttern! Es empfiehlt sich auch nicht, bei einer Bootstour den Arm nonchalant im Wasser hängenzulassen 😉. Gewisse Vorsichtsmaßnahmen solltest du einhalten, wenn du die Nähe von Salzwasserkrokodilen suchst. Eine Bootstour am Yellow Water Billabong bei Sonnenauf- oder Untergang bietet dazu Gelegenheit. Friedlich werden sie im Wasser dösen. Doch auch das Konzert der abertausend Wasservögel ist ein Erlebnis. Der größte Naturpark Australiens ist berühmt für die Felsenbilder, die es am Nourlangie Rock und Ubirr Rock zu sehen gibt. 30.000 Jahre alt sollen sie sein. Auf keinen Fall solltest du die Gunlom Falls verpassen! Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt zum oberen Pool. Die Aussicht aus dem Wasser ist fantastisch. Wem das zu weit ist, der kann auch im unteren Felsenpool baden. Dort gibt es auch einen Naturcampingplatz. Am besten beginnst du deine Erkundung des Nationalparks am Bowali Visitor Information Centre in der Nähe von Jabiru.

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Top 3 – Litchfield Nationalpark

Florence Falls, Litchfield National Park, copyright Tourism NT

Florence Falls, Litchfield Nationalpark © Tourism NT

Etwas dichter an Darwin, nur 90 Minuten Autofahrt entfernt und ohne Allradantrieb zu durchqueren, findest du hier die berühmten, fast 6 m hohen Termitenhügel und – tropischen Regenwald. Auch dieser Park bietet großartige Panoramen, Wasserfälle und natürliche Pools, in denen du dich nach einer Wanderung abkühlen kannst. Für Campingfreunde gibt es im Park mehrere Naturcampingplätze. Zudem ist er weniger frequentiert als sein berühmter, großer Bruder.

Weitere schöne Bilder zum Park findest du hier.

 

Top 4 – Nitmiluk Nationalpark

Katherine Gorge Sunset Cruise

Nitmiluk Nationalpark © Tourism NT

Der dritte faszinierende Nationalpark im wasserreichen Norden liegt in der Nähe von Katherine. Wer kein Auto hat, erreicht den Park von der Stadt aus mit dem Bus. 13 wunderschöne Schluchten dürfen nicht verpasst werden. Sei es ein zweistündiger Spaziergang vom Visitor Centre aus oder eine Fünf-Tagestour. Etwas davon musst du wirklich gesehen haben! Möglich ist eine geführte Bootstour oder mit dem gemieteten Kanu durch die Schluchten zu Aborigines-Malereien, dramatischen Überhängen und krokodilfreien Badestellen zu fahren. Hast du Geld über? Dann kannst du mit dem Helikopter fliegen und die pittoresken Northern und Southern Rochkholes von oben bewundern.

Südlich von Katherine sind die Cutta Caves-Tropfsteinhöhlen, kein Muss, aber eine sehenswerte und obendrein kühle Abwechslung mit Stalaktiten und Stalagmiten sowie seltenen Fledermausarten. Heiße Quellen gibt es 2 km südlich von Katherine. Das Wasser ist klar und morgens hast du die Badestellen mit etwas Glück ganz für dich allein.

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Top 5 – Mataranka Hot Springs

Bitter Springs, Elsey Nationalpark, copyright Natalie Sum

Bitter Springs, Elsey Nationalpark © Natalie Sum

100 km weiter südöstlich lädt grünblau schillerndes, warmes Wasser zum Baden ein. Es gibt auch Gesellschaft: An die 200.000 Little Red Foxes hängen, inmitten eines tropischen Regenwaldes an den Bäumen über dir. Diese Tierchen sind Fledermäuse. Eine Campingmöglichkeit liegt gleich am Pool im Elsey Nationalpark. Ideal also zum Übernachten, wenn du auf Tour bist. Ein Spazierweg führt in zwei Stunden zu den Bitter Springs-Thermalquellen.

Mehr Infos zum Schwimmen in Bitter Springs gibt es hier.

 

Top 6 – Devil‘s Marbles

Devils Marbles Conservation Reserve, Northern Territory, Australia. Copyright: istock/swissmediavision

Devils Marbles Conservation Reserve, Northern Territory, Australia. © istock/swissmediavision

Diese größeren Granitblöcke liegen 100 km südlich von Tennant Creek. Sie sind wie ihre kleineren Geschwister verschiedenfarbig durch Mineralbeimischungen und leuchten magisch im Licht der untergehenden Sonne.

Die Devils Marbles sind eine heilige Stätte für die Aborigines vom Warumungu-Stamm und werden in ihrer Sprache Karlu Karlu genannt. Im Karlu Karlu/Devils Marbles Conservation Reserve gibt es einen landschaftlich reizvollen Buschzeltplatz mit Feuerstellen.

Mehr Infos über die Felsformationen findest du hier

 

Top 7 – Alice Springs

Zwei kuschelnde Kängurus

Kangaroo Sanctuary Alice Springs © Tourism NT

Die ehemalige Telegrafenstation bietet echte Outback-Erlebnisse für Jung und Alt. Ein noch recht unbekanntes, aber hochgeschätztes Highlight ist das Kangaroo Sanctuary, das 2011 eröffnete und einen besonderen Kontakt zu den Kängurus ermöglicht, den großen heimischen Wüstenhüpfern, die leider bejagt und immer wieder in Verkehrsunfälle verwickelt werden. Die verwaisten Jungtiere finden im Sanctuary eine Heimat und können in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Wenn du Glück hast, kannst du ein Junges mal auf den Arm nehmen.

Großartig, auch wenn auch nicht gerade billig, ist ein Ballonflug in aller Frühe mit anschließendem Champagnerfrühstück. Kamelausflüge sind beliebt oder Aborigines-Kultur-Touren mit Einblicken in das Leben und Denken der Ureinwohner. Wer Action sucht, landet beim Rodeo mit Wettbewerben für Amateure, wie für Profis. Auch ein Bootsrennen kann man bestaunen. Übrigens das Einzige in der Welt, das auf einem ausgetrocknetem Flussbett stattfindet.

Mehr süße Kängurubilder gibt’s hier.

 

Top 8 – Watarrka Nationalpark

Rim Walk, Kings Canyon (c) Tourism NT

Rim Walk, Kings Canyon © Tourism NT

Der Watarrka National Park umfasst den westlichen Teil der George Gill Range mit dem Kings Canyon, der größten Schlucht Australiens mit bis zu 300 Meter hohen Sandsteinwänden, Wanderwegen, üppigen Wäldern und permanenten Wasserlöchern. Die blanke rote Felswand des Canyons ragt über dichte Palmen-, Farn- und Zykadenwälder hinaus, schützt diese vor der rauen Wüste und bietet zugleich vielen einheimischen Tieren einen Rückzugsort. Der Park ist seit mehr als 20.000 Jahren Heimat der Luritja Aborigines und seine Flora, Fauna und Felsformationen erlebt man am besten zu Fuß. Besonders in den Sommermonaten sollte man jedoch auf die Temperatur achten, die dann meist über 40 Grad klettert.

Weitere gute Infos bekommst du hier

 

Top 9 – Uluru-Kata Tjuta Nationalpark

Uluru Sunrise. Copyright: Mitchell Cox Tourism NT

Sonnenaufgang am Uluru © Mitchell Cox

Klettern oder nicht klettern, das ist hier die Frage. Viele Touristen zieht es nach wie vor, hinauf auf den heiligen Berg der Ureinwohner, immer mehr aber verzichten darauf, aus Rücksicht auf die Anangus, die dortigen Aborigines, und wandern lieber 10 km um den Uluru herum. Ab 2019 ist es offiziell verboten, Uluru zu besteigen. Der rotfelsige Monolith im Herzen des Kontinents ist ein magischer Anziehungspunkt. Niemand sollte das Farbenspiel versäumen, wenn er im Sonnenuntergang in allen möglichen Rottönen leuchtet.

Auf einer Desert Awakening Tour bestaunt man Australiens bekanntestes Naturwunder bereits bei Sonnenaufgang, bekommt Kaffee und frische Früchte und wandert anschließend um die zusammengerollte Regenbogenschlange, den Geschichten lauschend aus der Traumzeit.

Nicht weit davon entfernt, nur ca. 35 km, ragen die ‚vielen Köpfe‘ auf, auch Olgas genannt. Eine Wanderung durch die Walpa Gorge, das Tal der Winde sollte vor 11 Uhr beginnen, wenn ein heißer Tag erwartet wird. Sie dauert je nach Startpunkt 1–2 Stunden.

Finde hier mehr über den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark heraus

 

Top 10 – MacDonnell Ranges

Eine 650 km lange Gebirgskette, die östlich und westlich der Wüstenstadt Alice Springs liegt. Tiefe Schluchten und teils sehr schmale Einschnitte machen sie zu einem beeindruckenden Wandererlebnis. Berühmt ist der Larapinta Trail, ein 220 km langer Fernwanderweg durch den West MacDonnell Nationalpark. Unterwegs gibt es eine Vielzahl an natürlichen Badestellen, Abkühlung garantiert! Einzigartig und unerwartet ist der tropische Wald in der Oase Palm Valley.

Mehr Details zur Gebirgskette gesucht? Dann schau mal hier rein.

 

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