The Outback Highway
 

Einmal quer durch den Kontinent und auf dem „Explorers Way“ selbst zu Entdeckern werden.

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Ausgangspunkt unserer Reise ist Adelaide. Die ersten Tage nutzen wir, um anzukommen und uns zu akklimatisieren. In einem drei Sterne Ibis Hotel haben wir die Gelegenheit, komfortabel in unser Abenteuer zu starten. Als erstes Tagesziel haben wir uns Port Augusta ausgesucht, es wird der Ausgangspunkt der Reise jenseits der Zivilisation quer durch den Outback Australiens sein.

Adelaide Central Market

Adelaide Central Market

 

Angekommen in der kleinen Hafenstadt, haben wir die ersten 300 Kilometer hinter uns. Aber es liegen noch knapp 3.000 vor uns. Der Weg führte uns durch die malerischen Weinanbaugebiete der Region. Unser erster Tagestrip durch das Outback endet mit dem Ziel Coober Pedy. Der Ort, der mit seinen Opalvorkommen die regionale Wirtschaft prägt, hat insofern eine gewisse internationale Bekanntheit erlangt, als das seine Einwohner aufgrund der großen Hitze größtenteils unter Tage leben. Behausungen, Geschäfte, Kirchen und andere Orte des Alltags befinden sich tatsächlich unter der Erde. Auch unsere Unterkunft befindet sich unterirdisch.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte einen Zwischenstopp im Ikara Range National Park machen und dort seine erste Übernachtung einplanen. Das Felsmassiv des Wilpena Pound bietet durch seine einzigartige Form, die es erscheinen lässt wie ein gigantisches Amphitheater, eine großartige Kulisse für spektakuläre Erinnerungsfotos. Wir hingegen sind direkt in die Welthauptstadt der Opale gereist und genießen nach einem langen Tagestrip ein Bad in einem der unterirdischen Pools. 

Coober Pedy, Südaustralien

Coober Pedy, Südaustralien

 

Gut erholt geht es am nächsten Tag für uns weiter nach Marla, eine gerade mal 70 Einwohner zählenden Siedlung inmitten des Outbacks. Für einen Tagestrip zum Uluru ist es zu weit, daher übernachten wir hier. Da viele die winzige Siedlung als Ort für einen nächtlichen Zwischenstopp auswählen, kann man hier inmitten der Einöde durchaus interessante Gespräche mit international weit gereisten Menschen führen. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen unseres nächsten Zieles, dem Uluru. Viele Mythen umranken die Erhebung inmitten der Einöde, für die Aborigines, die Ureinwohner des Kontinents, ist es ein heiliger Ort. Obwohl wir über 500 Kilometer unterwegs waren, lassen wir es uns nicht nehmen, direkt nach der Ankunft die Gegend zu erkunden. Voller Eindrücke eines atemberaubenden Tages kehren wir in unsere Unterkunft ein, schließlich haben wir den gesamten nächsten Tag, mehr über den Ort und seine spirituelle Bedeutung für die Aborigines zu erfahren. Den reisefreien Tag nutzen wir für einen Besuch im Uluru-Kata Tjuta Kulturzentrum, welches eine fantastische Gelegenheit bietet, mehr über die Geschichten der Ureinwohner zu lernen, die weitergegeben werden dürfen. Teile der spirituellen Gesetze der Anangu (die Traumzeit) werden den Reisenden hier näher gebracht, um die Kultur in Ansätzen zu verstehen. Beseelt von unseren Erfahrungen machen wir uns am Nachmittag auf den Weg zu Kata Tjuṯa (den Olgas), einer Felsformation, die rund 30 Kilometer entfernt vom Uluru liegt. Auch dieser Ort hat große spirituelle Bedeutung für die Anangu, wie sich die Ureinwohner selbst bezeichnen. Der Wanderweg im Valley of the Winds ist eine fantastische, ca. zwei bis drei stündigen Wanderung durch die Landschaft aus 36 Felsendomen.

Uluru, Rotes Zentrum

Uluru, Rotes Zentrum

Noch am Verarbeiten der Erlebnisse des Vortages machen wir uns auf den Weg zum Kings Canyon inmitten des Watarrka National Park. Der Kings Canyon ist eines der spektakulärsten Naturwunder Australiens. Unbedingt unternehmen sollte man die Wanderung entlang des Canyonrandes. Immer wieder bieten sich atemberaubende Ausblicke in die ca. 200 m tiefe Schlucht hinab. Der sogenannte Rim Walk gehört definitiv zu den Highlights im Roten Zentrum. Zum Übernachten muss man nun nicht weiter fahren, das Kings Canyon Resort liegt nur ein paar Kilometer entfernt.

Am Folgetag geht es weiter nach Alice Springs. Die 27.000 Einwohner Stadt befindet sich nicht nur inmitten des Kontinents, für die Aborigines ist sie ebenfalls ein bedeutendes Zentrum ihrer Spiritualität. Nirgendwo anders gibt es eine vergleichbar große Anzahl an Galerien, die die Kunst der Ureinwohner ausstellen. Wer Interesse an der Vogel- und Tierwelt der Wüste hat, sollte auf einen Besuch des Alice Springs Desert Park nicht verzichten. Unvergesslich ist eine Ballonfahrt am frühen Morgen. Am Sonnenaufgang fährt der Ballon über das rote Outback – einmalig.

Sonnenuntergang, Alice Springs

Sonnenuntergang, Alice Springs

Am kommenden Tag machen wir uns auf den Weg nach Tennant Creek. Die Etappe ist mit über 500 Kilometern wieder etwas länger. Auf dem Weg dahin unbedingt noch die Devils Marbles (Murmeln des Teufels) besuchen, ein weiterer heiliger Ort der Aborigines. Und tatsächlich, die riesigen, wie gewollt platzierten, runden Granitsteine, die durch Verwitterungsprozesse entstanden sind, sehen aus, als hätten sich hier die Götter einst mit überdimensionalen Murmeln vergnügt.

Bitter Springs, Elsey Nationalpark_ Natalie Sum

Durchqueren der Nullarbor Wüste in einem einzigartigen Trip durch den Süden Australiens von Adelaide nach Perth.

Auf dem Weg nach Katherine kommen wir an den heißen Thermalquellen von Mataranka vorbei, die bei den herrschenden Temperaturen zwar keine Abkühlung bieten, aber ein Bad lohnt sich immer! Katherine ist die viergrößte Stadt des Northern Territory, obwohl Sie nur etwas mehr als 6.000 Einwohner hat. Nach Tagen in der Einöde schon fast eine Großstadt. Der Ausflug zur Katherine Gorge ist der Höhepunkt des heutigen Tages. Die 12 km lange, faszinierende Schluchtenformation im Nitmiluk National Park besteht aus 13 imposanten, zusammenhängenden, vom Katherine River geschaffenen, steilen Sandstein-Schluchten. Die Schluchten lassen sich sowohl auf Wanderwegen mit herrlichen Ausblicken, wie auch auf Boots- & Kajaktouren erkunden. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Die Reise geht weiter Richtung Norden. Ziel ist der Kakadu Nationalpark. Hier werden wir erneut eine Bootstour machen, dieses Mal auf dem Yellow River.

Yellow Waters, Kakadu Nationalpark

Yellow Waters, Kakadu Nationalpark

Wir sehen die riesige Überschwemmungslandschaft des South Alligator Rivers zusammen mit seiner artenreichen Tierwelt. Wasservögel, Krokodile und Wasserbüffel sind hier zuhause.

Nicht umsonst wird die Gegend von vielen Australienreisenden als absolutes „must see“ bezeichnet und ist für nicht wenige ein, wenn nicht sogar „der“ Höhepunkt. Ein gelungener Abschluss, denn vor uns liegt die letzte Etappe unserer Reise, Darwin. Eine unglaubliche, von unzähligen Eindrücken geprägte Reise liegt hinter uns. Wir sind 3.300 Kilometer gefahren und werden den letzten Tag nutzen, um die Stadt im Norden dieses so beindruckenden Landes zu erkunden, bevor es zurück in die Heimat geht.

Aerial, Darwin City

Das Outback des Nordwestens in einem einmaligen Roadtrip von Perth nach Darwin erleben.

Ihr möchtet auch diese unbeschreibliche Reise erleben, dann kann ich Euch nur empfehlen diese Reise bei Explorer Reisen zu buchen, hier findet Ihr mehr Informationen.

 

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