Einmal quer durch den Kontinent und auf dem „Explorers Way“ selbst zu Entdeckern werden.
 

Die unberührte Westküste von Perth nach Darwin erleben.

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Was für ein Traum: Im Jeep das Hinterland von Australien erkunden. Wir beginnen in Perth, der pulsierenden Metropole im Südwesten des Kontinents. Wir lassen den Trubel der Großstadt hinter uns und machen uns auf den Great Northern Highway Richtung Norden. Wir passieren den Moore River National Park mit seiner unberührten Heidelandschaft, biegen wieder Richtung Küste auf den Indian Ocean Drive und nähern uns nach knapp zwei Stunden Fahrtzeit unserem ersten Highlight der Reise, dem Nambung National Park. Bis zu vier Meter hoch ragen hier die berühmten Pinnacles aus Kalkstein in die Höhe. Wie viele Felsnadeln genau die Landschaft säumen, lässt sich wohl nicht mit Sicherheit sagen, aber es sind in jedem Fall Tausende. Bei Sonnenauf- oder Untergang ist dieses Naturschauspiel am spektakulärsten. Mit Erreichen des kleinen Krebsfischerortes Cervantes haben wir den ersten Tag der Reise auch schon hinter uns gebracht. 

Pinnacles, Nambung Nationalpark

Pinnacles, Nambung Nationalpark

Der nächste Tag unserer Reise wird bestimmt durch die faszinierende Küstenlinie der Batavia Coast. Wegen der ganzjährig milden Temperaturen wird die Gegend als Urlaubsort besonders geschätzt. An Tag drei besuchen wir den Kalbarri National Park. Die tiefen Schluchten des Murchison Flusses mit seinen roten Klippen und außergewöhnlichen Felsformationen bieten tolle Panoramen und laden zu spontanen Erkundungstouren ein. Vorrausichtlich ab 2019 wird es dort zwei Skywalks geben, die weit über die Schlucht des Flusses ragen, in mehr als 100 Metern Höhe. Kalbarri ist zugleich der Ort unser nächsten Übernachtung. Am nächsten Tag machen wir uns auf in RichtungShark Bay, ein UNESCO-Weltnaturerbe. Das Meeresnaturschutzgebiet beherbergt die weltweit bekannteste Kolonie von Stromatolithen – winzige blaugrüne Cyanobakterien, die vor 3,5 Millionen Jahren aus der Ursuppe der Ozeane eine Biomasse schufen, aus der alles weitere Leben entstand. Weil es dort so schön ist, machen wir einen Tag Pause und nutzen die Zeit zum Sonne tanken. Wir haben nun auch schon knapp die ersten ca. 1.000 Kilometer unserer Reise hinter uns, also haben wir uns das verdient. Milliarden von schneeweißen Herzmuscheln prägen das Bild des Strandes von Shell Beach. Wir füttern Delphine in knietiefen Wasser in Monkey Mia (sie kommen seit 50 Jahren hier ganz dicht ans Ufer) und sehen aus geringer Entfernung eine Gruppe von Mantarochen durchs Wasser gleiten. WOW. Was für ein Erlebnis. 

Cape Peron, Francois Peron Nationalpark

Cape Peron, Francois Peron Nationalpark

 

Bevor wir die Reise nach Cannarvon fortsetzen, passieren wir im Norden von Shark Bay den Francois Peron National Park mit seinen unzähligen Angelstellen und versteckten Stränden. Schnorchler können hier mit ein bisschen Glück echten Medusen begegnen. Ebenfalls in Shark Bay lebt die weltgrößte Population von Dugongs oder auch Seekühe genannt – faszinierende Tiere. Die Gegend hier ist geprägt von Bananenplantagen und Gemüseanbau. 

Am nächsten Tag machen wir uns auf nach Exmouth. Dort erwartet uns schon das nächste Highlight. Das Ningaloo Reef bietet die Möglichkeit zu ausgedehnten Schnorcheltrips. Von April bis August kann man rund um das größte Saumriff der Welt gigantischen Walhaien begegnen. Der Cape Range National Park bietet zerklüftete Sandsteinformationen, tiefen Canyons und über 50 Kilometern unberührten Sandstrand, in dessen Dünen sich das luxuriöse Sal Salis-Safari Camp versteckt. Wir gehen früh ins Bett, denn morgen, am neunten Tag unserer Reise zum Karijini Nationalpark haben wir den längsten Tagesabschnitt mit fast 700 Kilometern vor uns.

Ningaloo Reef im Cape Range Nationalpark

Ningaloo Reef im Cape Range Nationalpark

Auch am heutigen Tag treffen wir auf ungewöhnliche Felsformationen, tiefe Schluchten und zahlreiche Wasserfälle. Nach einem langen, kräftezehrenden Tag auf der Strasse werden wir aber die Nacht abwarten und erkunden erst am kommenden Tag den Karijini National Park, der in der Gebirgsregion der Hamersley Range liegt. Roter Fels, zerfurcht in tiefen Schluchten und Steilstufen, über die Wasserfälle sich in bis zu 100 m tiefe Pools mit erfrischendem, klaren Wasser ergießen. Ein Traum.

Nach diesem Erlebnis, welches sich uns tief ins Gedächtnis brennen wird, machen wir uns auf nach Port Hedland, einer kleinen Bergbaustadt. Von Juli bis September bietet sich Besuchern oftmals die Möglichkeit, einige vorbeiziehende Wale und ganzjährig auch Schildkröten vor der Küste der Stadt zu beobachten. Am nächsten Tag wartet auf dem Weg nach Broome mit über 600 Kilometern wieder ein längerer Tagesabschnitt. Der Great Northern Highway führt uns über den größten Teil des Tages am Indischen Ozean entlang. An einem kurzen Teilstück passieren wir das Wüstengebiet „Great Sandy Desert“ – die Große Sandwüste. 

Broome gehört zur Kimberley Region und ist bekannt für die Perlenzucht.Auf dem Programm stehen ein Besuch im Perlenmuseum, sowie etwas Entspannung an dem atemberaubend schönen Strand mit seinem klaren, tropischen Wasser. Nach den langen Streckenabschnitten der letzten Tage und den beeindruckenden Erlebnissen ist das genau die richtige Abwechslung.

Cockburn Ranges, Kimberley-Region

Cockburn Ranges, Kimberley-Region

Nachdem wir ein wenig und das bunte Treiben der Multikulti Stadt Broome eingetaucht sind, machen wir uns auf den Weg entlang der Gibb River Road, die uns durch traditionelle Gebiete der Aboriginals und abgelegene Ortschaften führt. Nach der Allrad-Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft machen wir einen Abstecher in den Tunnel Creek National Park, bevor wir unser heutiges Ziel, die Bell Gorge Wilderness Lodge erreichen. Dort angekommen, springt uns sofort die King-Leopard-Klippe ins Auge, welche steil aus dem Meer aufsteigt und die besonders zum Sonnenauf- und untergang ein imposantes Farbenspiel bietet. 

Auf dem Weg zu Mt. Elizabeth Station machen wir einen kurzen Zwischenstopp an der Windjana Gorge, die der Lennard River in die Napier Range gegraben hat. Fast 100 m hoch ragen die Felswände auf. Pilze haben über die Jahre den Kalkstein schwarz gefärbt. Mt. Elizabeth Station ist eine noch aktive Rinderfarm und eine der wenigen Orte in der Kimberley Region, die Touren zu den berühmten Felsmalereien anbieten, die in der Gegend um die Farm zu finden sind.

Am kommenden Tag machen wir uns auf nach El Questro, einer beliebten Unterkunft in dieser abgelegenen Region, wo wir die kommenden beiden Nächte verbringen werden. Die Tage stehen uns zur freien Verfügung, die wilde Landschaft der Kimberleys zu erkunden. Hier stehen uns optional verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung offen. Ob lieber per Boot, auf Wanderungen oder bei Ausritten, das bleibt uns überlassen. Zu den Highlights gehört ein Helikopterflug über das weitläufige Wildnisgebiet. Wieder auf der Strasse, neigt sich die Gibb River Road langsam dem Ende zu. Der Purnululu National Park ist heute unser Tagesziel. Das Bungle Bungles Safari Camp befindet sich inmitten des Nationalparks. Die Bungle Bungle Range wurde erst 1983 zufällig von einer Filmcrew aus der Luft entdeckt. Den Aborigines hingegen ist das Sandsteinmassiv mit seinen imposanten Felsdomen schon seit mehr als 20.000 Jahren bekannt. Vom Piccanninny Parkplatz aus führen Wege zur Cathedral Gorge, einer riesigen Grotte mit einladendem Wasserloch, welches übersetzt in der Sprache der Ureinwohner Billabong genannt wird.

Bungle Bungle Range, Purnululu Nationalpark

Bungle Bungle Range, Purnululu Nationalpark

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg über den Great Northern Highway nach Kununurra, was übersetzt so etwas wie „viel Wasser“ bedeutet. Kununurra ist zudem eine der größten Diamantenminen der Welt. Wir geniessen noch ein letztes Mal den Sonnenuntergang in der Kimberley-Region, bevor wir am nächsten Tag ins Northern Territory aufbrechen.

Wir müssen wieder früh aufstehen, denn unsere Tagesetappe fällt mit über 500 Kilometer wieder etwas länger aus. Außerdem möchten wir einen Zwischenstopp am Lake Argyle einlegen, dem größten Süßwassersee Australiens. Wir befinden uns hier hier in der Heimat der Big Crocs. Riesige Leistenkrokodile, die bis zu acht Meter lang werden können. Nahe der Stadt Katherine liegt der Nitmiluk National Park, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Region mit der Katherine Gorge als Höhepunkt des Tages. Unzählige Naturpools und tosende Wasserfälle bleiben uns hier besonders in Erinnerung. Nachdem wir hier nochmals ausgiebig gebadet haben, machen wir uns auf den Weg zum Ziel unserer Reise: Darwin, der subtropischen Stadt im Norden des Kontinents.

Katherine Gorge Sunset Cruise

Aerial shot of Katherine Gorge Sunset Cruise

Eine unglaubliche, atemberaubende Reise geht zu Ende. Den Tag in Darwin erleben wir wie in Trance, beseelt von unseren noch frischen Erinnerungen. Obwohl wir nur einen kleinen Teil von Australien gesehen haben, können wir die Vielzahl unserer Eindrücke noch gar nicht richtig fassen.

 

Ihr möchtet auch diese unbeschreibliche Reise erleben, dann kann ich Euch nur empfehlen diese Reise bei Explorer Reisen zu buchen, hier findet Ihr mehr Informationen.

 

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