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Kapstadt
 

Kapstadt: Südafrikas südwestlichste Metropole bietet Natur und Kultur zugleich

In kaum einer anderen Stadt liegen spektakuläre Landschaften und großstädtisches Kulturleben so nah beieinander wie in Kapstadt. Hier einige Tipps für eine Reise nach Südafrika, die sowohl Natur- als auch Kulturliebhaber begeistern werden.

Kunst und Kultur in Kapstadt: Unsere Highlights

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Wer sich für die Geschichte Südafrikas interessiert, sollte in der Innenstadt von Kapstadt beginnen und zunächst das Castle of Good Hope besichtigen. Die Festung wurde zwischen 1666 und 1679 erbaut. Sie ist das älteste von Europäern gebaute Gebäude Südafrikas, das noch erhalten ist. An derselben Stelle befand sich vorher ein hölzerner Bau, der 1652 errichtet wurde, als der Niederländer Jan van Riebeeck in Kapstadt eine Versorgungsstation für die Schiffe der niederländischen Ostindien-Kompanie errichtete. Ebenfalls eine sehenswerte und lehrreiche Stätte südafrikanischer Geschichte: die Gefängnisinsel Robben Island. Dort verbrachte Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger, Kämpfer gegen die Apartheid und späterer Staatspräsident Südafrikas, einen Großteil der insgesamt 27 Jahre seiner Haft, zu der er von dem Apartheid-Regime verurteilt worden war. Nächste Station des historischen Stadtrundgangs: Die City Hall, von deren Balkon aus Mandela 1990, nur wenige Stunden nach seiner Freilassung, eine bedeutende Rede hielt.

Wer sich für Kunst und Kultur Südafrikas interessiert, ist in den Museen der Stadt gut aufgehoben: Auf dem Gelände der Victoria & Alfred Waterfront liegt das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (MOCAA). Im City Centre befinden sich noch weitere wichtige Museen, zum Beispiel die Südafrikanische Nationalgalerie und das Iziko South African Museum. Dieser Ratgeber für Kapstadt empfiehlt, den ersten Donnerstag im Monat („First Thursday“) für einen Kulturbummel zu nutzen: Dann kann man bis 21 Uhr kostenlos Kunstgalerien besuchen und an Veranstaltungen teilnehmen.

Kapstadts Natur: Tafelberg, Kap der guten Hoffnung und Boulders Beach

Capetown

Auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Natur ist Kapstadt bestens geeignet. Absolutes Muss ist ein Besuch auf dem Tafelberg. Von dort aus bietet sich – vorausgesetzt, tiefhängende Wolken machen einem keinen Strich durch die Rechnung – ein einmaliger Blick über die Stadt und das Kap. Wer den gut 1.000 Meter hohen Berg nicht zu Fuß besteigen möchte, nimmt die Seilbahn, die einen bequem nach oben befördert. Laut kapstadt.de sollen auf dem Tafelberg 1.400 Pflanzenarten wachsen und zahlreiche Tiere der Kapprovinz beheimatet sein – darunter Bergziegen, Stachelschweine, Kapmangusten und Klippschliefer (auch bekannt als Rock Dassies oder Rock Hyrax).

Nicht fehlen darf auch ein Ausflug zum Kap der guten Hoffnung, dem wir uns bereits an dieser Stelle ausführlich gewidmet haben. Auf dem Weg dorthin kommt man durch Simon’s Town und am berühmten Boulders Beach vorbei, der Teil des Tafelberg-Nationalparks ist. Dort ist eine Kolonie Brillenpinguine beheimatet. Rund 2.100 Tiere zählt die Kolonie am Boulders Beach. Ein weiterer Ausflug kann zum idyllisch gelegenen Camps Bay Beach führen, der recht häufig von starken Winden heimgesucht wird. Von dort bietet sich ein toller Ausblick auf die Felsengruppe der „Zwölf Apostel“. Wer noch mehr von der einmaligen Landschaft der Kapregion entdecken möchte, fährt anschließend weiter ins Landesinnere – zum Beispiel in die rund 50 Kilometer östlich gelegenen Weingebiete – oder macht aus dem Städteurlaub eine große Südafrikareise!

Ihr wollt mehr zu Kapstadt und Südafrika erfahren? Dann schau mal hier vorbei:

The Spa House: Hout Bay, Kapstadt
Boulders Penguin Colony
Maruleng Safari – Balule Nature Reserve
Andy´s Camp am Wasserloch – Phalaborwa
Streetart Woodstock – Kapstadt
Unequal Scenes: Die Schere zwischen Arm und Reich – Südafrika

Image by HPBotha on Pixabay

Bild von Jeanine Smal auf Pixabay

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