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Andy´s Camp am Wasserloch – Phalaborwa – [SÜDAFRIKA]

[Article in English @ Vagabundler –  Andy’s Camp at the Waterhole – Phalaborwa]

Tierbeobachtungen in freier Wildbahn der Savanne: Einen der nächsten Stopps auf unserer Safari Tour durch den Nordosten Südarikas machten wir in Andy´s Camp im Ukhozi Nature Reserve. Eine gemütliche Lodge mit einer Ansammlung von kleinen Zelthütten für eine Handvoll Besucher. Das Tolle an diesem Camp ist die ideale Lage auf einer Anhöhe mit perfektem Blick auf ein darunter liegendes Wasserloch. In den Morgenstunden, um die Mittagszeit und vor allem abends erscheint dort im Wechsel die gesamte Tierlandschaft der Umgebung. Durst hat jeder schließlich, vor allem, wenn es so heiß ist.

Das Reservat ist Teil des Olifants Game Reserve, das zusammen mit der Olifants River Eastern Conservancy, dem York Game Reserve, dem Parsons Game Reserve, dem Grietjie Game Reserve und Jejane zum riesigen Krüger Nationalpark-Komplex gehört und ist Mitglied der Associated Private Nature Reserve (APNR).

Im Rahmen einer Initiative zum Schutz der Natur wurden alle Zäune, die die APNR-Schutzgebiete voneinander trennen, wie Balule, Timbavati, Klaserie, Umbabat, das Grietjie Private Nature Reserve und der Krüger-Nationalpark entfernt. Somit können die Tiere das komplette Areal und den Krüger Park frei begehen. Ideal um auf „Game Watch“ zu gehen. „Game“ bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie „Wildtier-Schau in freier Natur“. Einige Abschnitte der Parks sind dafür auch für Besucher per Jeep oder mit geführten Bush-Walks begehbar.

Wir verbrachten zwei Tage in und um Andy´s Camp, unternahmen eine Jeep Safari und einen „Bush-Shit-Walk“. Die zwei Ranger Jika Tibana und Joe Maiapane betreuten die Touren, informierten, zeigten und klärten auf. Ein interessantes Interview mit Jika brachten wir bereits: Maruleng – Balule Nature Reserve. Auf der Aussichtsplattform erhält man einen umfangreichen Überblick über das weitläufige Gelände und an diesem kleinen aber wichtigen, da im größeren Umfeld einzigen Wasserloch genau vor dem Camp fand ein ständiges Kommen und Gehen statt. Soweit kein durstiges (und wohlmöglich auch hungriges) Raubtier nahte, störten sich die trinkenden und rastenden Tiere nicht aneinander. Sicherlich wurden wir als Beobachter wahrgenommen, aber bis auf wenige kurze Blicke wurden wir Menschen von den Ankömmlingen ignoriert.

Wir bemerkten dann aber das Nahen eines solchen Raubtiers, als sich die Ebene plötzlich recht schnell leerte. Und dies war sicherlich auch eines der Highlights: Der Besuch eines Leoparden! Dieses Tier bekommt man eher selten zu Gesicht, wir hatten Glück. Diese Großwildkatze ist einer der berühmten „Big Five“. Die vier anderen sind Löwe, Elefant, Büffel und Nashorn. Es gibt aber auch noch die „Small Five“ oder die „Ugly Five“ und mittlerweile noch jede Menge andere Five-Ranglisten. Die Big Five wurden und werden leider immer noch ausgiebig aufgrund ihrer Hörner oder Felle gejagt und stehen mittlerweile unter besonderem Schutz. Dennoch wird gewildert und illegal erlegt, momentan vor allem die Nashörner.

Die Lodge ist ein wunderschönes, sauberes und gut organisiertes Observationscamp mitten im Naturschutzgebiet. Die beiden Ranger sind regelmäßig vor Ort, um sich um das Reservat und die Tiere zu kümmern und wenn eine Safari Tour einkehrt, ist noch eine zusätzliche Servicekraft mit dabei. Das Camp verfügt über sechs kleine Zelthäuser für jeweils zwei bis drei Personen, in der Campmitte befindet sich eine Lodge mit Küche und ein großer Salon. Für eine kühle und nasse Erfrischung ist sogar ein Pool vorhanden. Von uns hat ihn keiner genutzt, wir waren eher darauf fixiert, die Natur zu entdecken und die faszinierende Tierwelt zu beobachten. Aber wer rein springen möchte, der Pool ist da.

Vor der Lodge gibt es auch eine Feuerstelle für gemütliche Barbecue-Abende, die Ranger sind nämlich auch Profikochs und Grillmeister.  Es ist einfach herrlich sich nach einer Entdeckungstour am Feuer bei einem guten Wein oder einem Castle Bier über die Fülle an neuen Informationen und Wahrnehmungen auszutauschen und dabei mitten in der südafrikanischen Steppe den wärmenden bunten Flammen zuzuschauen. Obwohl es tagsüber sehr heiß ist, kann es nachts wiederum auch recht kalt werden. Und um die Aussicht noch perfekter zu gestalten, wurde außerdem ein circa sechs Meter hoher Aussichtsturm errichtet. Wenn man das Camp also besucht oder generell auf Tierbeobachtungstour geht, dann sollte man ein gutes Fernglas und bestmögliches Kameraequipment nicht vergessen.

Es folgt eine Foto-Auswahl von unseren Tiersichtungen. Mit dabei: Baumhörnchen, Büffel, Giraffe, Gnu, Grünmeerkatze, Helmperlhuhn, Impala, Kudu, Laufhühnchen, Leopard, Schreiseeadler,  Steinbock, Strauchhase, Südlicher Gelbschnabeltoko, Termiten, Warzenschwein, Zebra.  Nachts besuchte uns in der Lodge noch eine sicherlich 20 cm lange Skorpion-Spinne, die sind aber zum Glück harmlos.  

SÜDLICHER GELBSCHNABELTOKO

BÜFFEL

GIRAFFE

GNU

SPRINGBOCK

LEOPARD

IMPALA

ZEBRA

KUDU

GRÜNMEERKATZE

TERMITEN

BAUMHÖRNCHEN (die sind sehr flink…)

HELMPERLHUHN, STRAUCHHASE, LAUFHÜHNCHEN und WARZENSCHWEIN

SKORPION SPINNE

INFOTHEK

Website Greenfire: https://www.greenfire.co.za/project-details/greenfire-game-lodge/

 Website Siyabona: http://balule.krugerpark.co.za/

 Website Krugertravel: https://krugertravel.com/hotel-lodges/green-fire-game-lodge

 Website Wildwings: https://wild-wings-safaris.com/africa-travel-guide/balule-private-game-reserve/

  Website Safaribookings: https://www.safaribookings.com/balule

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>>> Balule Nature Reserve: https://www.feinripp.net/reisen/balule-nature-reserve/
>>> Streetart Woodstock – Kapstadt: https://www.feinripp.net/streetart/woodstock-kapstadt/
>>> The Grind Radio – Pretoria: https://www.feinripp.net/lifestyle/the-grind-radio/

ARTICLE IN ENGLISH AT VAGABUNDLER:

>>> Andy’s Camp at the Waterhole – Phalaborwa: http://vagabundler.com/south-africa/andys-camp/

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