Die Perfekte Welle ?
 

Surfen – der Funsport für den endlosen Sommer

Surfen 

Der Ursprung des Surfens stammt aus dem Südpazifik: Schon die Polynesier ritten im 12. Jahrhundert auf den Wellen im Meer – das bezeugen bis heute uralte Höhlenmalereien. Die Menschen des Südpazifiks lebten – damals wie heute – im Einklang mit dem Meer und dem Wind. Durch die Seefahrt gelangte das Surfen jedoch erst um 18. Jahrhundert auf die Inseln von Hawaii. Schnell entwickelte sich dieser Sport zu einem festen Bestandteil der hawaiianischen Kultur. Schon der Bau eines Surfbretts musste sorgfältig geplant und ausgeführt werden: Man verwendete spezielles Holz und arbeitete sehr präzise. Die Arbeit an Surfboards wurde häufig von religiösen Ritualen begleitet, um den Schutz der Götter zu erlangen.

Im Jahr 1900 wurden die Hawaii-Inseln der 51. Bundesstaat der USA. Schnell hielt der Tourismus Einzug, die Strände füllten sich immer mehr und das Baden im Meer war durch die hohen Wellen dennoch nicht immer ungefährlich. Man setzte somit Lifeguards an den Stränden ein, die mit Surfbrettern ausgestattet wurden, welche sich als ein besonders effektives Rettungsgerät herausstellten. In der Regel stammten die Lifeguards aus hawaiianischen Familien, so dass sie von Kind auf mit dem Meer vertraut waren und genau wussten, wie sie damit umgehen müssen.

Legendär ist in Hawaii bis heute Duke Kahanamoku, der auch als „The Duke“ bekannt war und heute noch mit einer Statue in Waikiki, dem Herzen der hawaiianischen Insel O’ahu, geehrt wird. Er war nicht nur ein exzellenter Schwimmer, sondern auch einer der besten Surfer aller Zeiten, darüber hinaus Olympia-Gewinner in Stockholm.
In Hawaii ist man sich bis heute sicher, dass erst Duke Kahanamoku den Sport so populär machte, wie er noch heute ist.

Motorrad mit Surfboard

Immer mobil bleiben: Motorrad mit Surfboard

Vor allem ab 1950 verbreitete sich die Funsportart rasend schnell über Kalifornien bis in die ganze Welt. Surfen war von da an nicht mehr nur ein Sport, mit dem man sich fit hält, sondern vielmehr ein Lebensgefühl. Im Einklang mit dem Meer die Wellen zu bezwingen ist etwas, das noch heute immer mehr Menschen fasziniert.
Heute ist der Surfsport lebendiger und angesagter denn je: Jung und Alt sind begeistert von den Möglichkeiten und immer mehr Menschen probieren selbst einmal aus, auf dem Brett zu stehen. Moderne Surfboards sind zudem heutzutage deutlich leichter gebaut als noch vor einigen Jahrzehnten.

Als beliebteste Surfspots der Welt gelten neben den Hawaii-Inseln Kalifornien, Florida und die australische Goldküste sowie Portugal und die französische Atlantikküste. Interessierte können heutzutage auch an deutschen Küsten an Surfkursen teilnehmen oder auch ein Surfcamp  besuchen – diese sind inzwischen in ganz Europa verbreitet und bieten eine wunderbare Möglichkeit, selbst einmal in die Funsportart hineinzuschnuppern.

Funsportart Surfen: Die verschiedenen Arten des Surfboards

Abhängig davon, wie vertraut man bereits mit dem Wellenreiten ist und wie man surfen möchte, sind unterschiedliche Arten des Surfboards auf dem Markt erhältlich.

Für Anfänger eignen sich Bretter, die dicker und länger sind, da sie eine gute Stabilität bieten und dabei helfen, nach und nach ein besseres Gefühl auf dem Brett zu bekommen. Fortgeschrittene Surfer entscheiden sich dagegen meist schon für ein Shortboard, da dieses mit seiner geringen Größe sehr wendig ist und sich leicht manövrieren lässt.

Boys surfing

Ein Spass für Gross und Klein

Im Folgenden eine kurze Übersicht der wichtigsten Surfbrett-Varianten:

Das Longboard

Das Longboard gilt als XXL-Variante der Surfbretter. Typischerweise ist es zwischen 9´0´´ und 10´0´´ lang, rund 22´´ breit und bis zu 4´´ dick. Durch seine ausgeprägte Größe ermöglicht es ein leichtes Angleiten, viel Stabilität und ein zeitiges Anpaddeln – allerdings sind diese Surfbretter eher weniger wendig und langsamer als kurze Boards. Aus historischer Sicht waren Longboards die einzigen verwendeten Surfboards bis etwa 1960 – erst danach haben sich andere Varianten entwickelt.

Der Funshape
Bei dieser Variante handelt es sich um ein Surfbrett, welches vorzugsweise bei Surfkursen eingesetzt wird. Es weist viele Ähnlichkeiten zum Longboard auf, wenn man die Form betrachtet, allerdings ist es etwas kürzer und breiter. Der Funshape ist zudem keine festgelegte Form, sondern bietet noch Spielraum für weitere Untervarianten, wie beispielsweise dem Mini-Malibu. Ein Funshape lässt sich einfacher handhaben als ein Longboard und ist daher auch für Anfänger gut geeignet.

Das Shortboard
Hierbei handelt es sich um die kürzeste Variante des Surfbretts. Es ist zwischen 5´6´´ und 7´ lang und bis zu 19´´ breit, die Dicke beträgt bis zu 3´´ – somit ist es deutlich kompakter als das Longboard und wiegt meist auch weniger. Es bietet durch sein geringes Volumen auch nur einen reduzierten Auftrieb. Somit ist es deutlich schwerer, mit diesem Board anzupaddeln bzw. lässt sich die Welle meist erst etwas später reiten. Das Shortboard ist ein kompaktes Surfbrett, welches vorzugsweise von fortgeschrittenen Wellenreitern und Profi-Surfern genutzt wird.

Surfboards standing upright in bright sun on the beach at Ipanema, Rio de Janeiro Brazil

Surfen kann man an den schönsten Orten dieser Welt: Hier Ipanema, Rio de Janeiro

Da hier wir hier in der Redaktion auch fleissig am Wellenreiten sind, können wir euch natürlich auch ein paar schöne Tipps geben.
Wer nicht so weit in die Ferne reisen will, kann schon in Frankreich an der Atlantikküste erste Erfahrungen sammeln.
Biarritz ist hier wohl einer der bekanntesten Orte. Portugal hat der mit Sicherheit auch nicht weniger attraktive Spots zu bieten. Peniche oder El Palmar sind hier nur zwei Namen, die man sich merken sollte.
Ein wirklich schöner Ort, den man besuchen sollte, wenn einen das Fernweh packt und man gleichzeitig der Leidenschaft Surfen nachkommen möchte, ist sicherlich Bali. Nach vielen Erfahrungen können wir euch hier Canggu empfehlen. Aber ihr müsst euch beeilen, es dauert mit Sicherheit nicht mehr lang und dann ist auch dieses Paradies vom Massentourismus verschluckt worden.
Wer Anfänger ist, sollte sich erst einmal das nötige Equipment vor Ort leihen, denn wer weiß, vielleicht ist es ja gar nicht euer Ding. Wer aber erst einmal Feuer und Flamme ist und Surfen im Mittelpunkt aller zukünftigen Reiseplanungen steht, der sollte natürlich eigenes Material am Start haben.
Bei my-surfboard.de oder funsport.de findet ihr im Grunde alles, was ihr braucht. Aber überlegt kurz vorher, ob ihr nicht einen netten kleinen Shop in der Nähe habt. Wir Supporten natürlich den Einzelhändler vor Ort.
In diesem Sinne,
Shaka und Hang Loose

Theme developed by TouchSize - Premium WordPress Themes and Websites