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Sundance: See you on the other side

Ihr Lieben, ich kann heute keinen meiner normalen Artikel veröffentlichen. Ich bin nämlich in dem Moment, in dem dieser Post hochgeht, vermutlich in der hinteren Ecke meines Kopfs oder in meinem Atem oder ich hänge gerade irgendwo kopfüber in der Gegend rum oder so. Klingt schräg? Ich nenne es Sundance.

Vor ein paar Jahren fing ich damit an. Und beim ersten Mal hat mich das schon so geflasht, dass ich es seitdem zweimal im Jahr praktiziere (öh, ich versuch’s).

Der Sundance ist, sagen wir, mein eigenes Personal Development (Re)Bootcamp, das ich für mich selbst entwickelt habe. Denn was bringen meine ganzen Predigten und das viele Lernen und Lesen und Schreiben und Auffressen der Inhalte, wenn ich es nicht selbst ausprobiere, richtig?

Die Mission beim Sundance ist eigentlich nur, dass ich mich ein ganzes Stück weiterentwickle und der besten bzw. ‚echten‘ Version meiner Selbst zumindest näherkomme. Ich meine, wer will das nicht? Nicht meckern, sondern machen! Und zwar das, was ich wirklich will.

Aber welche Version will ich sein? Worauf kommt es in meinem Leben wirklich an? Wie stelle ich das an, was muss ich erstmal auf der Prio-Liste hinten anstellen? Und da geht es schon los.

Vier Tage Arbeit an dir selbst, Training und Challenges – aber bitte mit Spaß

Jetzt kommt das zum Tragen, was ich die Jahre über gelernt habe. Ich arbeite während dieser vier Tage konzentriert an den wichtigsten Bereichen. Kopf:  Kontemplation, also ich denke über die Theorie und Erkenntnisse nach und kläre auf, was das für mich heißt. Solche tollen Quotes, die auf Instagram die Runde machen, wie „sei ehrlich zu dir selbst“, oder „stark ist, wer darauf einen dicken Haufen darauf gibt, was die anderen sagen“ oder „mach dir deine gefälligst Realität selbst, Bitch“ (oder wie auch immer diese Zitate genau gehen), sind schön und gut, aber was zur Hölle soll das bedeuten?

Die anderen Bereiche betreffen Körper und Geist: Da geht es eher um die Praxis, also um Übungen für Gedanken- und Körperkontrolle. Für mich gehört alles ganz klar zusammen.

Für den Körper etwa gibt es nicht nur Übungen für die Kraft, sondern auch für Balance, Flexibilität, Skills und generell Körperbewusstsein. Genauso nutze ich viele Übungen für den ‚inneren Teil‘, also Bewusstseins- und Konzentationsübungen. Ich bin in letzter Zeit gut überarbeitet, darum werden Maßnahmen, um den Kopf davon wegzukriegen, genau so wichtig wie scheißschwer sein.

Ich versuche natürlich auch, mich mit konditionierten Gedanken und Ängsten zu konfrontieren, die mir so eingeflossen sind mit dem Erwachsenwerden und die mich nur limitieren („du musst DAS machen!“, „du kannst DIESES nicht!“, das ist gut, das ist scheiße“). Und dann wäge ich ab, werde strategisch und setze meine Ziele wieder frisch auf.

Was tust du, wenn nichts da ist?

Sundance lässt aber auch Raum zum Spielen. Musik und Schreiben und viele Ideen kommen dabei rum. Und ganz viel Tanzen. In den vier Tagen bin ich frei (yeaah!)– nicht nur das Handy und alle elektronischen Geräte sind in weiter Ferne, sondern auch sonst gibt es kein Muss von und keinen Kontakt nach außen.

Ist ja auch klar, Ablenkung ist nicht gut. Wir lassen uns im Alltag die ganze Zeit ablenken, während wir von A nach B rennen, die meisten Menschen sind süchtig danach.

Jetzt wird nicht gerannt. Und glaubt mir, während der vier Tage in Solitude geht manche Sekunde überhaupt nicht rum. Das ist auch eine Challenge: Ich verlasse die Komfortzone absichtlich in mehreren Situationen.

Hier geht es um innere und äußere Stärke, die wie ein Muskel nur dann trainiert wird, wenn sie gefordert wird. Und ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, ich werde jetzt noch ein Stück weitergehen können, weil ich seit dem letzten Sundance sehr viel dazugelernt habe. Ein ganz schönes Abenteuer.

Im nächsten Artikel werde ich berichten, was ich gelernt habe.

Wünscht mir Glück.

Foto: Auf Pinterest ausgebuddelt

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