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New Work, Hygge, Athleisure: Der Trend geht zur Gelassenheit

 

Die Arbeitswelt hat sich extrem verändert: In der Generation unserer Großeltern ging meist nur der Mann arbeiten, um seine Familie zu ernähren – und das schon in wesentlich jüngeren Jahren als wir. Der Alltag war oft kein Zuckerschlecken und körperlich anstrengend. Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft zeigt sich meist schon bei unseren Eltern und deren Berufen. Welche Ansprüche Millenials heutzutage an einen Job haben und welche Auswirkungen die veränderten Wünsche von Arbeitnehmern haben, hat nun eine europaweite Studie herausgefunden. Klar erkennbar ist ein Trend zu „New Work“ – im Mittelpunkt stehen dabei die Digitalisierung, flexible Arbeitsmodelle und die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen.

Die heutige Arbeitswelt: Global, vernetzt und flexibel

Nicht nur der Alltag, auch die Arbeitswelt hat sich durch die Digitalisierung stark verändert. Smarte IT-Systeme sowie Internetplattformen erleichtern die Verwaltung und Kommunikation, Prozesse werden automatisiert, und Mitarbeiter auf der ganzen Welt sind – der Globalisierung sei Dank – miteinander vernetzt. Im gleichen Zuge verändert sich der Anspruch an einen Job: Priorität haben bei „New Work“ die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, das persönliche Glück und die Chance auf Selbstverwirklichung. Ein Nine-to-five-Job reizt Arbeitnehmer immer weniger. Laut einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) spielen die Faktoren Wertschätzung der Leistung, soziales Umfeld und Unternehmenskultur für die Mitarbeiterzufriedenheit eine wesentlich größere Rolle als das Gehalt. In Zeiten der Digitalisierung und eines hektischen Alltags steigt das Bedürfnis nach Entschleunigung – auch was die Arbeit betrifft.

Unternehmen versuchen dem gerecht zu werden, indem sie ihren Angestellten zeitliche und örtliche Flexibilität bieten. Das „Du“ wird selbst in den Führungsetagen zur Selbstverständlichkeit, Feel-Good-Manager sollen Kollegen mit gesponserten Yoga-, Fitness- und Teamevents das Gefühl vermitteln, dass Arbeit auch Freizeit sein kann. Das Ziel: Wenn die Mitarbeiter glücklich sind, ist das Unternehmen erfolgreicher.

Hygge: Entspannt und gesund in allen Lebenslagen

Beispielhaft für diese Entwicklung ist der aus dem dänischen und norwegischen stammende Begriff Hygge – ein viel gerühmter Lebensstil, der Wert auf Gemütlichkeit, Gelassenheit sowie einen gesunden Körper und Geist legt. Wer diesem Lebensstil folgt, versteht das Zuhause als Rückzugsort: Dort sollen wir Ruhe und Harmonie finden, leckere Gerichte aus regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln kochen und Abende entspannt mit Freunden ausklingen lassen. Kerzen, warmes Licht, Pflanzen, Kuschelkissen und natürliche Materialien wie Wolle und Holz verströmen Wohligkeit und Wärme.

Auch ein bekanntes Zitat des Modezars Karl Lagerfeld verliert immer mehr an Bedeutung: „Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße.“ Der Modetrend heute heißt nämlich Athleisure: Bequem und modisch zugleich soll Kleidung sein. Wie schick sportliche Feel-Good-Hosen aus weichen Stoffen aussehen können, sieht man auf dieser Seite. Sie sind heutzutage sogar bürotauglich – strenge Kleidervorschriften sind inzwischen genauso veraltet wie starre Hierarchien. Und wer mehr chillt, hat bekanntlich mehr Erfolg.

Also raus aus dem Business-Kostüm und rein in die Jogginghose!

 

Artikel wurde erstellt in Kooperation mit: Brax

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