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Life-Challenges: Mini-Instruktionen für ein geiles Leben

Wenn ich mir eins vorgenommen habe, dann dass ich mit 95 Jahren nicht bereuen will, etwas nicht getan zu haben. Ich werde auf ein volles Leben zurückblicken, gefälligst, und nicht schon vor meinem letzten Homerun innerlich gestorben sein.

Deshalb bin ich beinah besessen davon, Träume durchzuziehen und Ziele zumindest anzugehen.

Aber auch um kleine Taten geht es. Um Dinge, die so unsinnig sind, dass sie glücklich machen, um seltsame Vorhaben, die dich Gedanken hinterfragen lassen, Automatismen und blindes Handeln im Alltag auflösen.

Und um Blödsinn. Ich finde, es sollte mehr kindischer Blödsinn gemacht werden. Kann es sein, dass der mit der Zeit flöten geht? Das muss aufhören, Blödsinn ist großartig!

Dauerhigh mit Life-Challenges

Leben ist Zeit. Zeit ist verdammt kurz und das einzig wirklich Wertvolle. Und der Moment ist das einzige, was wir beeinflussen können. Zeitverschwendung kann also nur eine Sünde sein.

Wir sollten den Fehler nicht machen und uns mit negativem Kleinscheiß aufhalten, denn das ist garantiert etwas, was wir mit 95 bereuen werden. Das können wir ja wohl besser!

Also fangen wir heute an mit einem geilen, aufregenden und bewussteren Leben. Raus aus der Komfortzone. „Life Challenges“ werden im Netz von vielen Bloggern propagiert, manches ist bisschen kitschig, na gut, aber an sich haben sie ja Recht.

Eine Life-Challenge kann zum Beispiel sein: 60 Tage lang jeden Tag etwas zum ersten Mal tun. Das muss nicht immer was Krasses sein wie „aus einem Heli springen“, sondern es können auch ganz kleine Taten sein. Oder eben Blödsinn, sowas wie „mit schrägem Outfit ausgehen“ oder „bei Kopfstand jemandem sagen, wie gern man denjenigen hat“. Scheiße, das mit dem Kopfstand probier ich heute Abend beim Training gleich mal aus.

Lass dich von anderen inspirieren

Eine Voraussetzung dafür, mit 95 Jahren weniger zu bereuen ist auch, hier und da mal Rat bei den Älteren zu holen. Die wissen es zum Teil einfach besser.

Der 95-Jährigen William Snell zum Beispiel hat 1993 „Life’s Little Instructions“ mit jemandem geteilt. Der Mann und der Ursprung seiner Liste sind ein Mysterium. Aber die Lebens-To-Dos machen die Riesenrunde im Netz und bewegen seine Leser.

Dann gibt es da noch die Superjungs von High Existence, die die Profis im Lifestyle-Design sind und sich dauernd irgendwelchen Challenges stellen.

Hier meine Lieblings-Herausforderungen von beiden Quellen:

– Schreib einen Roman in 30 Tagen. (Nanowrimo hilft dabei.)

– Übe jeden Tag eine bestimmte Sache, die du schon immer lernen wolltest (Gitarre spielen, Zeichnen, – Konzentrationsübungen, Handstand).

– Beschwere dich einen ganzen Tag lang nicht. Für dreißig Tage. Am besten auch im Köpfchen nicht.

– Strebe nach Exzellenz, nicht Perfektion.

– Tu Dinge, vor denen du Schiss hast (äärrgh!)

– Erwarte nicht, dass das Leben fair ist (ist es nur dann, wenn wir „Fairness“ neu definieren).

– Trink Champagner ohne Grund (und mach Blödsinn, wäre mein Zusatz. Yeehaaa!)

– Winke Kindern im Schulbus.

– Keep it simple.

– Den Sonnenaufgang feiern! Und den Sonnenuntergang. Und den Mond – auch wenn’s kitschig klingt.

Jesus, wenn ich damit nur anfange, fallen mir selbst noch tausend (bescheuerte) Dinge ein, die ich tun will. Dir auch?

Ein wildes Wochenende Euch Hasenörchen!

william snell little instructions

Fotocredits: Pinterest, Fortimesandalleternity

tagged in Lifestyle Design
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