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Kontaktlinsen beim Sport: 3 einfache Tipps

Egal, ob Hobby- oder Profisportler – zu einer guten körperlichen Leistung gehört auch eine optimale Sicht. Viele Sportler mit einer Sehschwäche oder Fehlsichtigkeit bevorzugen beim Training Kontaktlinsen. Zwar gibt es Sportbrillen, die einen besonders hohen Tragekomfort bieten und speziell auf die Anforderungen sportlicher Tätigkeiten abgestimmt sind, dennoch können Brillen beim Sport als „Störfaktor“ empfunden werden. Welche Vorteile Kontaktlinsen gegenüber Brillen beim Sport mit sich bringen und was bei der Auswahl der Linsen beachtet werden sollte, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Die Vorteile von Kontaktlinsen beim Sport

Ob Brille oder Kontaktlinsen – beide Sehhilfen haben ihre Vor- und Nachteile. Doch vor allem beim Sport stoßen Brillen schnell an ihre Grenzen. Stürze und kleinere Verletzungen sind insbesondere bei Aktivsportarten keine Seltenheit. Ein Sportunfall mit Brille kann schnell gefährlich und teuer werden, wenn Metall- und Glassplitter Gesicht und Augen verletzen und die Brille so stark beschädigt wird, dass ein Neukauf unumgänglich ist. Neben dem geringeren Verletzungsrisiko haben Kontaktlinsen gegenüber einer Brille weitere Vorteile:

  • Das Sichtfeld wird nicht eingeschränkt.
  • Mit Kontaktlinsen können sich Sportler unbeschwert bewegen.
  • Linsen beschlagen nicht und sorgen auch bei schlechtem Wetter für eine gute Sicht.
  • Kontaktlinsen bieten einen hervorragenden Halt.

3 Tipps zur Auswahl der optimalen Kontaktlinsen

Die Auswahl an Kontaktlinsen ist groß. Es gibt harte und weiche Linsen, Tages- und Monatslinsen und Modelle aus speziellen Materialien. Doch welche Linsen eignen sich für welche Sportarten am besten? Folgende Tipps helfen bei der Auswahl.

Tipp 1: Weiche Linsen bevorzugen

Ganz gleich, ob Wasser-, Mannschafts-, Reit- oder Helmsport – generell sollte man beim Sport lieber weiche statt harte Linsen nutzen. Weiche Linsen besitzen eine größere Auflagefläche und bieten daher einen sehr guten Halt. Ideal für schnelle Bewegungsabläufe! Wer bereits im Besitz ist von weichen Linsen, die monatlich gewechselt werden, kann diese problemlos auch beim Sport tragen. Brillenträger, die nur hin und wieder zu Kontaktlinsen greifen wollen, verwenden am besten sauerstoffdurchlässige Tageslinsen aus Silikon-Hydrogel. Um Augenverletzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich bei einigen Sportarten – insbesondere bei Sportarten mit viel Körperkontakt – eine zusätzliche Schutzbrille zu tragen.

Tipp 2: Beim Schwimmsport Tageslinsen bevorzugen

Ob im Urlaub oder daheim – weiche Kontaktlinsen sind beim Schwimmen ideal. Sie schmiegen sich wunderbar ans Auge und werden selbst bei Spritzwasser nicht fortgespült. Darüber hinaus lassen sie sich optimal mit einer Taucherbrille kombinieren. Für den Einsatz im und unter Wasser eignen sich Tageslinsen besonders gut. Zum einen ist der Verlust nicht so groß, sollte die Linse doch einmal verloren gehen. Zum anderen ist nach dem Schwimmen keine Reinigung erforderlich. Im Wasser können sich schnell Bakterien, Kalk, Meersalz oder Chlor in den Linsen einlagern. Mit Tageslinsen entfällt der Pflegeaufwand und die Gefahr von Augenreizungen und Entzündungen durch Bakterien und Co. verringert sich.

Tipp 3: Bei Outdoor-Sportarten auf UV-Schutz achten

UV-Strahlen können nicht nur unserer Haut, sondern auch unseren Augen schaden. Wer häufig im Freien trainiert, wählt am besten Kontaktlinsen mit integriertem UV-Filter. Da die Linse allerdings nicht das ganze Auge verdeckt, sollte man zusätzlich immer eine Sonnenbrille tragen.

 

Artikel wurde erstellt in Kooperation mit: Lensbest

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