Haartrend: Der Half Bun und wie du ihn stylst

Mit Frisuren ist es so eine Sache: Entweder sie sind so kompliziert, dass man trotz ausführlicher Anleitung auf Youtube (und ständigem Vor- und Zurückspulen) verzweifelt aufgibt oder man braucht dafür mindestens vier Hände und Augen im Hinterkopf. Achja, viel Zeit sollte man auch noch haben und sich am besten den Sonntagvormittag frei halten, um zu flechten, zwirbeln und zu stecken. Hat man es dann irgendwann geschafft, fällt einem auf, dass man den Sonntag sowieso im Bett bleiben wollte – wozu also der ganze Aufwand? Aber keine Panik, denn selbst ungeschickte oder faule Menschen müssen nicht auf eine coole Friese verzichten und ihr Leben lang mit offenen Haaren oder einem Pferdeschwanz verbringen! Dafür gibt’s nämlich den Half Bun und ja, das ist genau das, wonach es klingt: ein halber Dutt.

Beim Half Bun wird die obere Haarpartie zu einem Dutt gedreht und dann mit einem Haargummi oder Haarspangen am Kopf befestigt. Die restlichen Haaren lässt man einfach offen – besonders gut sieht es aus, wenn man diese noch leicht wellt und so den berühmten undone Look kreiert. Der Half Bun hat sich mittlerweile aus den Hipsterkreisen geschlichen und ist so beliebt, dass ihn sogar gestandene Männer tragen – eine passende Ausrede, die coole Frisur nicht zu tragen, gibt es also definitiv nicht mehr. Damit aber nicht alle gleich aussehen, das wäre ja mega langweilig (gähn), gibt es nicht nur eine, sondern unheimlich verschiedene Möglichkeiten, den Half Bun zu stylen, yay. Die stylishsten Varianten habe ich euch einmal zusammengestellt:

1. Der messy Half Bun

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Die wohl einfachste Variante ist der messy Half Bun. Hierzu kämmt ihr eure Haare kurz mit den Fingern durch und sprüht etwas Sea Salt Spray auf die Haare (könnt ihr auch ganz leicht selbst machen, hier haben wir eine Anleitung). Dann teilt ihr die obere Partie ab, wickelt Haare um den Finger und befestigt den oberen Teil des Buns mit einem Haargummi auf dem Kopf – die Spitzen lasst ihr einfach lässig aus dem Dutt heraushängen.

2. Der geflochtene Half Bun

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Was auf den ersten Blick kompliziert aussieht, ist eigentlich super easy. Einfach das Deckhaar abtrennen, mit einem dünnen Haargummi zu einem Zopf binden und ganz normal flechten. Sobald ihr fertig geflochten habt, rollt ihr den Zopf ein und fixiert das Ganze mit Haarspangen. Übrigens: wer möchte, kann den geflochtenen Half Bun auch mit Fish Braids ausprobieren!

3. Der tiefe Half Bun

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Wer mit seinem Dutt nicht unbedingt hoch hinaus will, kann ihn einfach ganz locker im Nacken oder am unteren Hinterkopf befestigen. Hierzu bindet ihr das Deckhaar zu einem tiefen Zopf, dreht es ein und befestigt das Ganze mit einem Haargummi.

4. Der klassische Half Bun

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Der Klassiker sitzt streng oben auf dem Kopf. Kämmt das Deckhaar nach oben und zwirbelt es dann zu einem Dutt. Damit die Frisur hält, befestigt ihr ihn einfach mit ein paar Haarklammern. Wer möchte, kann abstehende Härchen mit Haarspray am Kopf fixieren, so kreiert ihr einen besonders sleeken Look.

5. Der lockere Half Bun

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Obwohl der Halb Bun eine Frisur ist, die nur sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt, geht es dank der lockeren Variante noch etwas schneller. Hier verzichtet man auf das Eindrehen bzw. Einrollen der Haare und formt sie zu einer lockeren Schlaufe. Je nach Belieben könnt ihr diese Schlaufe oben oder unten am Kopf befestigen und seit in wenigen Sekunden ready to go!

 

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