Sommerhaare: 3 super easy Flechtfrisuren

Hach, wäre er nun endlich mal da, dieser Sommer, von dem immer alle reden, dann würde plötzlich alles viel leichter von der Hand gehen: das Aufstehen, das zweite Eis des Tages verteidigen und der Weg zur Uni, ganz ohne dabei nass zu werden. Doch das ständige Seufzen und Meckern hilft uns ja auch nicht weiter, also holen wir uns einfach selbst ein Stückchen Sommer – und zwar mit wunderbaren Flechtfrisuren! Denn was schreit haartechnisch mehr Sommer, als locker geflochtene Zöpfe à la Heidi, Blumenmädchen & Co? Eben! Wer glaubt, dass man für diese easy Flechtfrisuren viel Geschick oder ewig lange Haare braucht, täuscht sich gewaltig. Einerseits sind die Techniken nämlich super easy und andererseits teils auch noch für kurze Haare geeignet, yay! Bereit? Dann los!

#1 Der doppelt geflochetene Zopf

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Dieser voluminöse Zopf sieht auf den ersten Blick zwar unheimlich kompliziert aus, wenn man aber einmal genauer hinschaut, fällt schnell auf, dass er es eigentlich gar nicht ist. Tatsächlich sind es nur zwei separat geflochtene Zöpfe, die dann zusammen gebunden werden.

Das brauchst du: Zwei Haargummis (wer es lieber unaufällig mag, kann auch transperante Haargummis nehmen)
So geht’s: Nehme deine Haare und lege sie auf eine Seite. Danach teilst du sie in zwei Partien ab und beginnst die eine Hälfte normal zu flechten. Wenn du fertig bist, fixierst du den Zopf mit einem Haargummi. Dann wiederholst du den Vorgang mit der anderen Haarpartie. Sobald dieser Zopf mit einem Haargummi befestigt wurde, kannst du beginnen, einzelne Strähnen vorsichtig etwas herauszuziehen, um einen messy Look zu kreieren. Jetzt entfernst du beide Haargummis und legst die Enden der Zöpfe übereinander und bindest sie mit einem Gummi fest. Damit die beiden Zöpfe wirklich zusammenbleiben, kannst du sie entweder umeinander drehen oder mit 1-2 Bobby Pins ineinander verankern. Tada, jetzt glaubt jeder, dass du ganz schön fancy bist!

#2 Der Solo Side Braid

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Diese Frisur funktioniert super bei kürzeren Haaren und sieht trotz des wenigen Aufwand so aus, als hätte man einige Zeit vor dem Spiegel verbracht!

Das brauchst du: Zwei Haarspangen
So geht’s: Kämme deine Haare durch und ziehe einen Seitenscheitel. Dann trennst du eine ca. 3-4 cm breite Haaresträhne von der Seite ab, auf der der Scheitel gezogen ist. Jetzt flechtest du die Strähne nach hinten (nicht nach unten!) und fixierst sie mit zwei Haarspangen am Hinterkopf. Um etwas zu variieren kannst du einfach eine sehr dünne Strähne flechten und diese unter den Deckhaaren fixieren. So kreierst du in Sekundenschnelle einen Undercut – und das ganz ohne auch nur einen Milimeter abzurasieren!

#3 Der falsche Fish Tail

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Wir alle kennen den typischen Fish Tail Braid, doch für die ein oder anderen ist die Technik schlimmer zu verstehen, als die Formeln im Mathebuch. Der flasche Fish Tail ist hingengen etwas für alle, die Flechten nicht zu ihren Lieblingshobbies zählen. Warum? Ganz einfach: keine einzige Strähne wird geflochen!

Das brauchst du: Je nach Haarlänge 3-4 durchsichtige Haargummis
So geht’s: Binde deine Haare zu einem tiefen Pferdeschwanz zusammen und fixiere den Zopf mit einem Haargummi. Jetzt teilst du deine Haare oberhalb des Haargummis in zwei Partien, um eine eine Lücke zu kreieren. Nehme den Zopf, schiebe ihn nach oben durch die Lücke und ziehe ihn unten wieder heraus. So entsteht die erste Schlaufe. Danach bindest du ein paar Zentimeter unter dem ersten Gummi einen weiteren. Wiederhole jetzt wieder die ersten Schritte: Teile deine Haarekurz über dem Haargummi in zwei Partien und stecke den Zopf durch die Lücke. Das Ganze kannst du, je nach Haarlänge, beliebig oft wiederholen. Vergiss nicht, die Haarenden zum Schluss mit einem Haargummi zu fixieren, damit nichts rausrutschen kann!

Kleiner Tipp: Die easy Flechtfrisuren halten am besten, wenn die Haare etwas griffiger sind. Flechte deine Haare also lieber am 2. Tag nach dem Haarewaschen oder benutze ein Texturspray. Wer keines da hat, kann auch auf Trockenshampoo (z.B. von Baptiste) zurückgreifen, das funktioniert genauso gut. Sind die Haare zu glatt und fein, ist Textur besonders wichtig, sonst rutschen einzelne Strähnen wesentlich schneller raus.

Bilder: Pinterest, Free People, Byrdie

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