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ARCO Madrid

Avantgardistische Kunst aus Peru statt Karneval? die Arco Madrid 2019 macht’s möglich

Faschingsmuffel und Kunstbegeisterte, die dem Karneval 2019 in Deutschland gern den Rücken kehren würden, sollten möglichst schnell einen Flug in die spanische Hauptstadt buchen. Dort öffnet vom 27. Februar bis zum 3. März 2019 zum 38. Mal die Arco Madrid im Parque Ferial Juan Carlos I ihre Pforten. Seit 1982 sorgt die wichtigste internationale Messe für zeitgenössische Kunst in Spanien jedes Jahr im Februar für Furore und bietet Galerien und Künstlern, Kuratoren und Sammlern, Kunstinteressierten und Kritikern aus aller Welt eine spannende Plattform für inspirierende Begegnungen.

Vor 38 Jahren rief die Galeristin Juana de Aizpuru die Arco Madrid ins Leben und brachte damals 364 internationale Künstler, 60 spanische und 20 Galerien aus Europa, Lateinamerika und den USA im Ausstellungspalast der Messegesellschaft IFEMA am Paseo de la Castellana zusammen. Damit schuf sie in der noch jungen spanischen Demokratie einen der wichtigsten Marktplätze für die künstlerische Avantgarde weltweit. Längst ist die Messe den Kinderschuhen entwachsen und mit 208 teilnehmenden Galerien aus 29 Ländern zu einer etablierten Adresse für Kunstkenner und Sammler rund um den Globus geworden. Aber Pioniergeist und Enthusiasmus gepaart mit südländischer Leichtigkeit werden auch 2019 durch die Messehallen der IFEMA strömen und bei Besuchern wie Ausstellern Inspiration und Entdeckerfreude immer wieder neu entfachen.

Allein 6000 Quadratmeter widmet die Arco Madrid 2019 ihrem Gastland Peru. Sharon Lerner, Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Kunstmuseum von Lima (MALI) wird eine spannende Auswahl aus Künstlern und Galerien nach Madrid bringen. Unter anderem werden Sandra Gamarra, Armando Andrade Tudela, Elena Damiani, Andrea Cánepa zu sehen sein, die zu einer Generation junger peruanischer Künstler gehören, die bereis herausragende internationale Erfolge sammeln konnten.

Ein besonderes Highlight, auf das man gespannt sein darf, verspricht die Installation der peruanischen Videokünstlerin Maya Watanabe, die bereits im Vorfeld mit dem mit 15.000 € dotierten Preis der Han Nefkens Foundation Arcomadrid ausgezeichnet wurde.

Wie jedes Jahr werden parallel zur Kunstmesse das Thema begleitende Ausstellungen in wichtigen Museen(z.B. www.reinasofia.es)und Galerien der Stadt zu sehen sein. Verantwortlich hierfür ist diesmal die bekannte Kunstjournalistin und unabhängige Kuratorin Fietta Jarque, die den Fokus auf die Geschichte der peruanischen Skulptur legen wird.

Abgerundet wird das Programm der Arco Madrid 2019 durch die Vortragsreihe eines hochkarätigen Expertenforums, das die lebendige Kunstszene Perus beleuchten wird.

 

Der 27.02.2019 von 10:00 bis 20:00 und der 28.02.2019 von 12:00 und 20:00 sind dem Fachpublikum vorbehalten.

 

Vom 01.03.bis zum 03.03.2019 von 12:00 bis 20:00 Uhr ist die Arco Madrid für jedermann geöffnet und mit Sicherheit eine anspruchsvolle Alternative zum bunten Faschingstreiben zu Hause.

 

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