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Hochschule für Bildende Künste Dresden

Im Jahre 1764 ließ der damalige Kurfürst Friedrich Christian die Hochschule für Bildende Künste errichten. Seit mehr als 250 Jahren bildet die Allgemeine Kunstakademie der Malerei, Bildhauer, Kupferstecher und der Baukunst Studenten aus. Diese Kunstakademie zählt europaweit zu einer historischen Ausbildungsstätte. Die renommierte Fachhochschule präsentiert sich einerseits geschichtsbewusst, andererseits zeitgenössisch. Sowohl das schöpferische Denken als auch das kreative Tun steht im Fokus.

Derzeit zählt die Fachhochschule beinahe 650 Studierende. Diese sind je nach Schwerpunkt in fünf Studiengänge aufgeteilt. Die unterschiedlichen Studiengänge zeichnen sich durch Praxisnähe aus. Studierende erhalten tiefe Einblicke in die zeitgenössische bildende Kunst und die Erhaltung der Kulturgüter. Zudem werden an der Hochschule die Schnittstellen von problematischen sozialen Themen und Kunst diskutiert.

Studiengänge

Der traditionsreiche Studiengang `Bildende Kunst` kombiniert die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft.
Studenten, die sich für `Kunsttechnologie` interessieren, lernen Kunst- und Kulturgüter zu konservieren und zu restaurieren. Der Fokus liegt auf dem Bewahren der historischen künstlerischen Werke.
Sowohl der Studiengang `Theaterausstattung` als auch die Spezialrichtung `Bühnen- und Kostümbild` widmen sich den vergänglichen Künsten. hierbei handelt es sich um Kunstgeschehen im Theater oder um Inszenierungen, die zeitlich limitiert sind. Der Aufbaustudiengang `KunstTherapie` lehrt sowohl über künstlerische Herangehensweisen als auch über therapeutische Ansätze.

Werkstätten und fachspezifische Räumlichkeiten

Studierende können von den künstlerisch-praktischen Werkstätten profitieren, die auf drei Gebäude verteilt sind. Im Hochschulgebäude auf der Brühlschen Terrasse befinden sich die Werkstätten für Siebdruck, Lithografie, Holzschnitt und Radierung. Dieses Gebäude beherbergt auch die Werkstätten für Fotografie, Maltechnik, Handeinband und das Medienlabor.
An der Pfotenhauerstraße liegen weitere Gebäude der Fachhochschule, in welchen sich Werkstätten für Bronzegießerei, Metallguss und die Verarbeitung von Metall befinden. Ebenso sind hier die Werkstätten für Abformungen, Keramik und für die Verarbeitung von Kunststoff untergebracht. Sowohl das Videostudio als auch Werkstätten für die Holzverarbeitung stehen den Fachhochschülern in der Güntzstraße zur Verfügung. Restauratoren können sich über einen bestens ausgestatteten Labortrakt freuen.

Seit dem Jahre 2000 besitzt die Hochschule ein Labortheater, welches über die jüngsten technischen Hilfsmittel verfügt. Der praxisnahe und variabel funktionalistische Bühnenversuchsraum wird speziell von Fachhochschülern genutzt, die entweder den Studiengang Bühnen- und Kostümbild oder die Fachrichtung Theaterausstattung absolvieren. Studenten führen sowohl szenische als auch bildnerische Raumexperimente durch und es besteht hier auch die Möglichkeit, Projekte ebenso wie Studien der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das 800 Quadratmeter große Oktagon ist das Schmuckstück der Fachhochschule. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Raum, in welchem Ausstellungen Besucher aus dem In- und Ausland anlocken. Jeden Juli sind das Oktagon und spezielle Ateliers Schauplatz der Diplomausstellung. Diese findet zur selben Zeit statt wie die Jahresausstellung. Besucher sind mitte Juli herzlich eingeladen, sich die Ergebnisse und Kunstwerke der Studenten anzusehen.

Kontaktdaten

Für Briefpost:
Hochschule für Bildende Künste
Postfach 160 153
01287 Dresden

Telefon und Telefax der Lehr- und Ausbildungsstätten:
Telefonnummer der Zentrale: (0351)4402–0
Fax: (0351)4402-2151
Pforte Fax: (0351)4402250

Brühlsche Terrasse 1:
Zentrale Telefonnummer: (0351)49267 – 0
Fax: (0351)4952023
Pforte Fax: (0351)4926755

Homepages:
www.kunsthochschule-dresden.de
www.kunstakademie-dresden.de

 

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