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William Miller – Ruined Polaroids

‚Ruined Polaroids‘ gewährt Einblick in den dreidimensionalen technischen Charakter eines antiquierten fotografischen Mediums. Die technische Anomalie entstehend aus Defekten im Entwicklungsprozess, lässt psychedelische, zufällige Bilder entstehen, die jeden Anhaltspunkt an das ursprüngliche Motiv auf dem Weg liegen lassen.

William Miller (1969) ist erfahrener Fotojournalist aus New York und steckt hinter der Linse. Seine alte Polaroid SX-70 Kamera ist kaputt und produziert aufgrund von fehlerhaften Mechanismen und permanenter Überbelichtung ausschließlich verzogene Fotos.
Statt das Gerät wegzuwerfen, fing Miller an sich näher mit dem Aufbereitungsprozess auseinanderzusetzen und kreeirte interessante, abstrakte Bilder.
Er fand raus, wie er Aspekte der Makel kontrollieren und akzentuieren kann, indem er zum Beispiel den Druck der Kamera auf den Film regulierte.
Trotzdem ist jedes Bild durch die Eigenheit von Kamera und Film festgelegt und bleibt eine Überraschung bis die physikalische Natur des Polaroids selbst sichtbar wird.
Die chemischen Reaktionen lösen eine Dynamik aus, die jeden begrifflichen Überrest des Originalmotivs in einen völlig neuen Kontext setzt.

Verschwinden die erzählenden Elemente einer Fotografie, konzentriert sich der Betrachter ausschließlich auf die Details der Abstraktion. Menschengestaltige Teile, topographische Abbilder und kaum-beschreibbare Muster.
Abstrakte Landschaften und unreale Felsformationen, reich an Farben und unwiederholbarer Eigenartigkeit.

Mehr über William Miller und seine Arbeiten gibt’s hier.

Fotos:
http://ruinedpolaroids.blogspot.de/

William Miller’s Ruined Polaroids


http://williammillerphoto.com

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