11 Tipps für ein schöne und aufgeräumte Küche

Die Küche bildet bei vielen Familien den Lebensmittelpunkt, weil man in ihr mehr als kochen und essen kann. Damit sie wohnlich wirkt und man dort gern beisammen sitzt, sollte sie aufgeräumt sein und sorgsam eingerichtet werden. Bei der Auswahl der Küchendeko gibt es einiges zu beachten.

Tipp 1: Chaos beseitigen

Stapelt sich der Abwasch in der Spüle, liegen nicht benötigte Küchenutensilien achtlos herum, möchte sich niemand unnötig lange in der Küche aufhalten. Gemütlichkeit zieht ein, wenn der Raum aufgeräumt und sauber ist. Deshalb wird das Geschirr entweder gleich in die Geschirrspülmaschine eingeräumt oder bis zum manuellen Abwasch in einer Schüssel gesammelt, die sich hinter einem Vorhang im Regal oder hinter einer Schranktür verstauen lässt. Noch vorbildlicher ist das unverzügliche Abspülen des Geschirrs nach jeder Mahlzeit. Dann hat man es bei Bedarf schnell wieder zur Hand und vermeidet lästige Gerüche.

Tipp 2: Oberfläche des Küchentischs sollte pflegeleicht sein

Zugegeben, das weiße Tischtuch auf dem Küchentisch sieht adrett und edel aus. Im Alltag erweist sich sein Einsatz aber unpraktisch, weil man es nach fast jeder Mahlzeit austauschen müsste. Bunte Tischdecken, auf denen kleinere Flecken nicht gleich zu erkennen sind, erfüllen ebenfalls ihre Zwecke. Oder man wählt eine Oberfläche, die sich feucht abwischen lässt, beispielsweise eine Wachstuchdecke beziehungsweise eine robuste, wasserresistente Tischplatte, die mit Platz-Sets dekoriert werden kann.

Tipp 3: Küchenschwämme und Abwaschlappen ordentlich aufbewahren

Der achtlos in die Spüle geworfene Lappen oder der irgendwo zwischen dem schmutzigen Geschirr gelagerte Küchenschwamm fangen bald zu riechen an, wenn sie nicht richtig trocknen können. Deshalb werden sie nach der Benutzung in klarem Wasser ausgespült und gut ausgewrungen. Dann lässt sich mit ihnen sogar die Küche dekorieren. Halter für Putzschwämme bietet der Handel in unterschiedlichen Varianten an, die mitunter recht witzig aussehen. Die meisten kann man an die Wand kleben oder mit Saugnäpfen befestigen. Man wählt sie farblich und vom Stil her passend zur Kücheneinrichtung aus. Auf diese Weise gewinnt man Platz und gleichzeitig wird aus dem praktischen Putz-Utensil ein vorzeigbares Accessoire. Auch das Abwaschtuch darf sich sehen lassen, wenn es farblich auf die Küchendeko abgestimmt ist. Man hängt es an einen Küchenhaken oder über den Rand der Spüle.

Tipp 4: Grün beruhigt die Augen

Pflanzen dürfen in einer wohnlichen Küche nicht fehlen, weil sie für ein angenehmes Wohnklima sorgen und ihr Grün die Augen beruhigt. Einige duften sogar herrlich. Was bietet sich in der Küche besser an, als auf dem Fensterbrett Küchenkräuter im Topf aufzustellen? Bei der Auswahl zählt vor allem der individuelle Geschmack. Denn die Kräuter sollen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch schmecken. Zudem achtet man auf die Lage der Küche. Bei direkter Sonneneinstrahlung fühlen sich vor allem die mediterranen Kräuter wohl. Im Schatten und Halbschatten gedeihen Schnittlauch, Basilikum und Petersilie.

 

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Tipp 5: Küchengerätschaften als Designer-Stücke einsetzen

Der Toaster, die Kaffeemaschine und der Wasserkocher müssen nicht jedes Mal aus dem Schrank genommen werden, wenn sie zum Einsatz kommen sollen. Formschöne Küchengeräte können edlen Designer-Stücken ähneln, wenn sie von hoher Qualität sind. Damit sie zueinander passen, sollten sie auf die Kücheneinrichtung abgestimmt werden und ein verbindendes Element besitzen. Beispielsweise stammen alle aus derselben Ära oder tragen dasselbe Design. Dann wirken sie sogar, wenn sie dicht beieinander stehen.

 

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Tipp 6: Individuellen Stil betonen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den persönlichen Stil betonen. Wer seine Küche dekorieren möchte, muss gar nicht viel Geld ausgeben. Auch wenn sich die meisten Rezepte heutzutage ganz einfach im Internet finden lassen, signalisieren Kochbücher in der Küche, dass das Essen mit Liebe zum Detail zubereitet wird. Auch andere Lektüre darf sich im Raum befinden, wenn jemand in seiner Freizeit gern liest. Damit Bücher und Zeitschriften nicht beflecken, werden sie im Küchenregal aufgereiht. Oder man stellt sie hinter eine Glastür, dann sind sie den Wrasen weniger ausgesetzt. Kerzenständer, Sitzkissen und Keramikschalen sind ebenfalls dekorative Highlights.

 

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Tipp 7: Upcycling schont nicht nur die Umwelt

Einmal Benutztes muss nicht weggeworfen werden. So lassen sich Schraubgläser, Kaffeedosen und andere Verpackungsmaterialien einem neuen Verwendungszweck zuführen. Allerdings müssen sie sauber sein. Bei Gläsern werden die vorhandenen Etiketten entfernt und durch neue ersetzt. Blechdosen können mit Deko-Folie beklebt werden. Das spart nicht nur die Erzeugung von Müll, sondern schont auch die Geldbörse.

 

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Tipp 8: Reserve-Sitzplätze einplanen

Es ist ärgerlich, wenn unangekündigter Besuch erscheint und man diesem keinen Sitzplatz anbieten kann. Deshalb sollten ein paar Reserve-Stühle schnell zur Hand sein. Dies können Klappstühle sein, die sich platzsparend an die Wand stellen oder sogar anhängen lassen. Oder es werden Hocker aufgestellt, die im Alltag die Funktion von Beistelltischen übernehmen. Bei Bedarf räumt man sie schnell ab und rückt sie an den Tisch.

Tipp 9: Für gute Beleuchtung sorgen

Um in der Küche arbeiten zu können, ist eine optimale Ausleuchtung der Arbeitsplatte erforderlich. Sie lässt sich mithilfe von Spots oder Unterbauleuchten erzielen. Allerdings wirkt das weiße Licht beim Essen eher ungemütlich. Eine zusätzliche Hängeleuchte über dem Esstisch sollte warmes Licht erzeugen. Sie kann leicht abgehängt werden, damit das Licht die Augen während des Essens nicht blendet.

Tipp 10: Abgenutzte Fronten austauschen oder renovieren

Irgendwann gefällt die Kücheneinrichtung nicht mehr, weil sich der Geschmack geändert hat oder weil die Fronten der Küchenschränke abgenutzt sind. Dann können diese entweder durch neue ersetzt werden. Oder man bessert sie aus, beispielsweise indem man sie mit Deko-Folie beklebt. Eine andere Methode ist das Überstreichen der alten Farben. Damit eine leichte Reinigung möglich ist, sollten die verwendeten Lacke und Farben wasserbeständig sein.

Tipp 11: Mit Bildern dekorieren

Bilder findet man in Küchen nur selten. Das ist schade, denn auch sie zeugen vom individuellen Geschmack ihrer Bewohner. Nicht gemeint sind Fotos, Einkaufszettel oder Kinderzeichnungen, die mit Magneten beiläufig an den Kühlschrank geheftet werden. Letztere sollten zumindest gerahmt sein und gehören an die Wand. Von Stil zeugen beispielsweise hochwertige Unikate angesehener Künstler oder bei einem schmaleren Budget auch Poster, die das Thema Lebensmittel aufgreifen. Wer eine eigene Wanddekoration basteln möchte, kann einzelne Triebe von Kräutern oder Blüten pressen und diese nach der Trockung auf Papier kleben. Hinter einem Rahmen mit Glas halten sie sich einige Jahre, bevor sie durch das Tageslicht nach und nach an Farbe verlieren.

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