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NODE17: Designing Hope vom 26.6. – 2.7.2017 in Frankfurt am Main

Vom 26.6. bis zum 2.7.2017 findet NODE Forum for Digital Arts in seiner fünften Ausgabe unter dem Leitmotiv Designing Hope statt. Unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir ist das internationale Festival für digitale Kunst und Kultur eine Woche lang im Künstlerhaus Mousonturm und in der Naxoshalle in Frankfurt am Main zu Gast.

 

Über die Festivalwoche hinweg bietet NODE17 ein breites Spektrum an Konzerten, Performances, Lesungen, einer Ausstellung, Partyveranstaltungen und Workshops für jedes Alter und jeden Wissensstand.

 

NODE bringt seit 2008 in Frankfurt am Main internationale Programmierer*innen, Künstler*innen, Wissen*innen und kreative Macher*innen unterschiedlicher Disziplinen für einen ungewöhnlichen Austausch zusammen: Zwischen angewandten Programmier-Workshops, medientheoretischen Inputs, Präsentationen der aktuellsten Projekte aus der Agentur- und Unternehmenswelt und einem künstlerischen Programm wird bei NODE der sicht- und unsichtbare Einfluss der digitalen Transformation auf unsere Gesellschaft gemeinsam mit den Festivalbesucher*innen diskutiert.

 

NODE17 untersucht, dem Leitmotiv Designing Hope folgend, die Konstruktion und Dekonstruktion von gesellschaftlichen Hoffnungsbildern im Kontext der Evolution digitaler Medien und Technik. Dabei fokussiert NODE17 die Fragestellung: Was sind die Hoffnungsbilder der Vergangenheit, der Gegenwart und wie könnten die der Zukunft aussehen? Wer oder was gestaltet unsere gegenwärtigen Hoffnungen? Mit welchen Mitteln werden unsere Wünsche und Ängste in Zukunftsbilder übersetzt? Und welche Ziele werden dabei verfolgt?

 

Die Ausstellung Designing Hope zeigt Werke internationaler Digitalkünstler*innen.
Pinar Yoldas imaginiert in ihrer Arbeit Artificial Intelligence for Governance, the Kitty AI eine Künstliche Intelligenz (KI), die die Weltherrschaft übernommen hat. Um die Menschen nicht zu beunruhigen, ist das Aussehen von Kitty AI dem eines niedlichen Kätzchens nachempfunden. Im Video spricht die 3D-animierte Katze über sich selbst und ihre Aufgaben als Regierende einer im Jahr 2039 angesiedelten Megalopolis und kommentiert die Unlösbarkeit vergangener Krisen – die sogenannte Flüchtlingskrise, den Klimawandel und eine ominöse „p-crisis“.

 

Marshmallow Laser Feast und Natan Sinigaglia ermöglichen Besucher*innen eine jahrhunderte alte Frage der Menschheit zu nähern: Wie wäre es, unsere Welt aus der Sicht von Tieren wahrzunehmen? In ihrem Virtual-Reality-Werk In The Eye Of The Animal ermöglichen sie Besucher*innen durch abstrakte Waldlandschaften zu fliegen und durch Steppen zu galoppieren.

 

Weitere Highlight des Festivals sind die NODE17-Eröffnungsperformances mit Rainer Kohlberger (AT), Andi Otto (DE), MD Pallavi (IN) und Leo Hofmann (DE) am Montag, den 26.6.2017 um 18:30 Uhr, das Symposium mit internationalen Künstler*iinnen, Jounalist*innen und Wissenschaftler*innen am Freitag, den 30.6.2017 sowie die Multimedia-Show am Samstag, den 1.7.2017 mit Lucy Railton (UK) & Peter Zinovieff (UK), Paula Temple (US), Jem the Misfit (AU), BBB_ (RU/DE) und Lightstorm (AT).

 

Auch getanzt wir bei NODE: Auf der offiziellen STAY_NODE Party am Freitag, den 30.6. im Robert Johnson in Offenbach, wird ab Mitternacht zu elektronischen Sounds von Umfang (US), Leibniz (DE), Solaris (DE), Elena Sizova (RU) und Visuals von Anthokio & Idwyr bis zum Sonnenaufgang getanzt.
Am Samstag geht es dann im Yachtklub weiter. Den Abend eröffnen The Italian Billionaires Secret Love Child aus Berlin mit feinen elektronischen Ambient Sounds. Ihnen folgt das Liveset von Queen of Pack, experimenteller Kraut-Elektro aus Leipzig. Durch die Nacht geleiten anschließend T-Data und Psch bis die Sonne wieder aufgeht.

 

“Wir wollen unseren Festivalbesucher*innen einen möglichst offenen Raum bieten, sich auf Augenhöhe auszutauschen, voneinander zu lernen und mit Technologien zu experimentieren. Dafür haben wir dieses Jahr ein breites Angebot für Menschen jeden Alters, Wissenstands und möglichst diversen Hintergrunds zusammengestellt. In Performances oder der Ausstellung kann man aber auch einfach nur zusehen und dabei die eigenen Hoffnungen an unsere technologiegetriebene Welt für sich reflektieren – denn sie gehen jeden an, egal ob Expert*in oder Lai*innen”, so Jeanne Charlotte Vogt und Johanna Teresa Wallenborn, Direktorinnen des NODE17- Festivals.

 

Alle Infos zum Festival und zu Ticketpreisen auf www.17.nodeforum.org.

 

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