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Das Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt

Mit seiner Eröffnung im Jahr 2000 bildet das Museum Giersch die jüngste Gründung am vielfältigen Frankfurter Museumsufer. Zwischen vielerlei namhaften Institutionen widmet es sich überregional bedeutsamen und bislang unerforschten Themen aus der Kunst- und Kulturgeschichte der Region Rhein-Main.

Getragen wird es von der 1994 ins Leben gerufenen Stiftung Giersch, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Goethe-Universität wurde die Leitung jedoch am 1. Januar 2015 für 30 Jahre an diese übergeben. Seither tritt es als das Museum Giersch der Goethe-Universität auf und versteht sich als „Fenster der Universität“ zur Stadt Frankfurt und der umliegenden Region. Das Museum ist Schauplatz von Ausstellungsprojekten, in denen wesentliche Aspekte des wissenschaftlich-intellektuellen Lebens der Universität exponiert werden, um die Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Fokus stehen vorallem Themen der Kunst- und Kulturwissenschaften, sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Angesiedelt ist das Museum in einer dreigeschossigen, spätklassizistischen Villa von 1910 in unmittelbarer Nähe des Städels. Eine Fläche von 700 Quadratmetern erlaubt in kabinett-artiger Raumstruktur eine vielfältige thematische Gliederung der Ausstellungen, die die kulturelle Identität zwischen Mainz und Hanau, Aschaffenburg und Wiesbaden, Darmstadt und Friedberg mit Brennpunkt in Frankfurt am Main erkunden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Präsentation deutscher Malerei aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert. Jährlich werden zwei Wechselausstellungen von Künstlern gezeigt, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Lehrtätigkeit oder ähnlichem mit dem Rhein-Main-Gebiet verbunden sind. Aber auch fotografische Werke, Skulpturen, Graphik, Architektur und Kunstgewerbe finden hier eine Plattform. So zeigten vergangene Veranstaltungen beispielsweise Arbeiten von Carl Morgenstern, Reinhold Ewald, Wilhelm Steinhausen, Ludwig Meidner, Carl Peter Burnitz, August Gaul, Carl Blechen, Johann Georg von Dillis, Ernst Fries, Victor Müller und vielen mehr.

Dieser Sektor im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Museum findet gerade in Frankfurt und Rhein-Main beste Vorraussetzungen. Hier herrscht ein offenes intellektuelles Klima begleitet von großer Experimentierfreude, die Bereitschaft zur Kooperation über Disziplingrenzen hinweg und eine hohe Affinität zur Institution Museum. Das Museum Giersch der Goethe-Universität ist mit anderen Einrichtungen vernetzt, weshalb auch Gastausstellungen mit einem abwechslungsreichen Vermittlungsprogramm für Erwachsene und Kinder auf dem Programm stehen, die von Vorträgen und Lesungen hin zu Ferienkursen und Workshops gestaltet sind. Regelmäßig erscheinen wissenschaftliche Publikationen in Form von Katalogen zu den jeweiligen Ausstellungen, außerdem kann man das Erdgeschoss des Gebäudes für private und offizielle Anlässe im neoklassizistischen Ambiente anmieten.


Anschrift

Mueseum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt am Main

Information

T +49 69 138 21 010
F +49 69 138 21 0111

www.museum-giersch.de
info@museum-giersch.de

Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di-Do 12-19 Uhr
Fr-So 10-18 Uhr

Eintritt

5 Euro, ermäßigt 3 Euro
(Studenten der Goethe-Uni frei)

Foto:
www.museumsufer-frankfurt.de

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