fbpx

Wir lieben Wasserhäuschen e.V. – Linie11

Der Name des Vereins ist im Grunde eigentlich selbsterklärend. Die zwei Gründer Oliver Tepper, Frederick Löbig und Mitstreiter Tim Grohganz lieben die Frankfurter Büdchen oder auch Wasserhäuschen genannt und setzen sich für den Erhalt dieser soziokulturellen Treffpunkte und Versorgungsorte ein. Aus einer Kiosk-Erkundungstour durch die Stadt im Jahr 2010 ist mittlerweile ein Verein mit umfangreichem Webauftritt entstanden, der fleißig mit Betreibern und Wasserhäuschen-Fans interagiert und sich auch auf stadtpolitischer Ebene engagiert.

Die interaktive Karte auf der Webseite ist klasse und gibt Auskunft über die genaue Verortung von den Trinkhallen, Büdchen, Kiosks und Wasserhäuschen. Mittlerweile können Nutzer selbst Lokalitäten eintragen, so gibt es bereits Vermerke in Berlin, im Ruhrpott oder Hamburg, aber auch schon internationale Büdchen in Slowenien, Luxemburg, Frankreich oder in der Schweiz. Im Blog erfährt man Wissenswertes rund um die Frankfurter Wasserhäuschenkultur, es werden Inteviews mit Betreibern geführt und die passionierten Wasserhäuschen-Lobbyisten haben es sogar geschafft, den Oberbürgermeister, die Wasserhäuschen-Inhaber und den Pächter Binding an einen Diskussionstisch zu bringen. Aus dem Projekt ist fast schon eine kleine Wasserhäuschen-Gewerkschaft geworden.

In der hauseigenen Siebdruckwerkstatt stellen die Lokalpatrioten charmant gedruckte Eigenkreationen auf T-Shirts, Pullover oder Beuteln her. Hierzu wurde das Label ElfStoff ins Leben gerufen. Das Sortiment wird je nach Auftrag oder Ideeneingebung ausgeweitet, darunter originale oder selbstentworfene Logos von Trinkhallen und Wasserhäuschen-Sprüchen.

Nächstes Jahr organisiert der Verein zum zweiten Mal den Wasserhäuschen-Tag und bei der Wahl des Wasserhäuschen des Jahres greift die Frankfurter Rundschau regelmäßig auf das Know-How von der Linie11 zurück. Es ist dennoch einiges zu tun, um das Wasserhäuschen als sozialen Treffpunkt und Anlaufstelle im Stadtteil zu erhalten. Dort treffen sich alle Altersgruppen und soziale Schichten, die Kinder kaufen ihre Süßigkeiten, der Bänker seine Zeitung und der Rentner trifft alte Freunde, man erhält kalte Getränke, ob Bier oder eine Capri-Sonne und viele haben am Kiosk ihre ersten Mickey Maus oder Yps-Hefte gekauft. Daher: Tanke – Nein Danke! Support dein Wasserhäuschen!

Oli und Tim waren in der Sendung x-wie-raus bei Radio X zu Gast und haben von ihrem Projekt und der Vereinsentstehung erzählt. Hier ist der Mitschnitt zum Interview, im weiteren Verlauf sind Teile des Gesprächs verschriftlicht.

Man sieht, ihr macht das aus Herzblut und Liebe zum Wasserhäuschen. Die Webseite mit der Karte ist ja Klasse!

Ja, die Seite heißt www.linie11.org. Das ist unsere Wasserhäuschen Informationsseite, oder Lobbyseite, wenn man das so will. Da wird alles rund um das Frankfurter Wasserhäuschen, eine urfrankfurter Institution, wird da beschrieben. Im gesamten Bundesgebiet ist es vielleicht bekannt als Büdchen oder Trinkhalle. Und in Frankfurt sind es die Wasserhäuschen und diesem Soziotop und Kulturgut haben wir die Seite gewidmet. Darauf kann man sich zur Frankfurter Wasserhäuschen-Geschichte informieren, man kann kultigen Stoff bei uns erwerben, den wir selbst in unserer Siebdruckwerkstatt druck, oder auch darüber mit uns kommunizieren und am Büdchenleben teilnehmen. Betreiber kontaktieren uns auch über diese Webseite und wir halten dann auch in Blogform die Cloud aktuell und alles was wir posten ist auch von uns recherchiert und wird auch dementsprechend verlinkt.

Ihr bedruckt also auch Kleidungsstücke mit Sprüchen und Logos. Das T-Shirt, das du anhast, habt ihr das auch selbst gemacht?

Genau. Da steht „Goethe Römer Grie Soß Wasserhäuschen“. Der Freddi, unser stellvertretender Vorsitzender, der hat bei sich daheim eine Siebdruckwerkstatt eingerichtet. Er hat klein angefangen, mittlerweile hat er so ein ganz kompliziertes Ding, mit dem man vier Farben drucken kann. Das ist eben sein Hobby und zum halbwegs Selbstkostenpreis gibt er das gerne an Interessierte weiter. Zusätzlich hat er auch sehr viel Herzblut rein gesteckt in unsere Wasserhäuschen Karte, auch auf der gleichen Seite. Da haben anfangs vornehmlich wir Frankfurter Wasserhäuschen verlinkt und eingetragen. Es kam aber auch sehr viel zurück in letzter Zeit von Interessierten, die sich diese Webseite angeschaut haben und die haben dann auch selber Wasserhäuschen eingetragen. Dass man eben einfach so eine Art Verzeichnis hat für die Büdchen in Frankfurt, mittlerweile sind auch ein paar in Offenbach verzeichnet. Wir haben sogar in Hamburg und Berlin schon welche jetzt drin stehen. Also wenn ihr Lust habt, dann besucht die Seite und tragt das Wasserhäuschen eures Vertrauens ein.

Man kann mittlerweile also auch selbst Wasserhäuschen eintragen?

Ja, also es ist eine offene Plattform. Die ist so gestaltet, dass man quasi über Geotagging dann seine Position finden kann, wenn man zum Beispiel an einem Büdchen steht. Dann geht man auf unsere mobile Webseite und kann das da dann noch mit einem Foto eintragen und muss das dann dementsprechend eintragen. Man kann dann noch Öffnungszeiten oder irgendwas, was an diesem Büdchen ist oder was das Büdchen auch ausmacht dort eintragen. Das läuft immer besser. Anfangs hatten wir das eben vornehmlich gemacht, aber es kam dann viel von Fans dieser Seite oder von Fans von Wasserhäuschen. Auch aus Offenbach sehr viel. Das hat uns sehr gefreut, weil wir darüber dann nicht nur unseren Büdchenkosmos kennen gelernt haben, sondern auch von Leuten, die ihren Kosmos beschrieben haben und da auch viel Soziales eingetragen haben.

Die Wasserhäuschen haben es heutzutage schwierig, die muss man etwas supporten.

Also ich bin vor 39 Jahren in Frankfurt geboren und wir sind quasi wie mit der Muttermilch mit den Wasserhäuschen groß geworden. Ich weiß noch, als ich zur Grundschule gelaufen bin, da bin ich am Wasserhäuschen vorbei und hab mir die kultige gemischte Tüte dort gekauft oder mein erstes Yps-Heft und all diese ganzen Sachen. 2010 sind wir dann, also das war eigentlich eine Schnapsidee, da sind wir mit paar Jungs die Linie 11 entlang gefahren und haben gesagt, komm, wir steigen an jeder Haltestelle aus und schauen was dort geht. Und natürlich ist an der Linie 11 an nahezu fast jeder Haltestelle ein hart-klassisches Wasserhäuschen. Das hat uns dann so fasziniert, wir haben dann quasi so eine Tour gemacht und haben da auch Leute kennen gelernt. Wir hatten auch Berührungsängste, das muss man auch sagen. Es herrschen ja auch Vorurteile über Wasserhäuschen oder Trinkhallen. Die sind für uns aber direkt abgebaut worden. Und da haben wir gesagt, kommt, das machen wir im nächsten Jahr nochmal. Das hatten wir dann gemacht. Also seit 2010 machen wir das, haben die Leute kennen gelernt und 2011 sind wir dann dazu über gegangen einen Verein dafür zu gründen. Wir haben einfach bei jedem Besuch gemerkt, ein Büdchen ist wieder geschlossen worden, der Betreiber erzählt uns dann auch sein Leid, weil Vertrauen gewonnen hat. Und der Freddi ist webmäßig sehr gut unterwegs, da haben wir dann unser Label gegründet, also die Linie11 und dann den Verein, um das Ganze ein bisschen zu fundamentieren und dementsprechend auch etwas Gemeinnütziges daraus zu machen und nicht nur eine eigene Sache.

Anfangs war das ja was ganz Urbanes das Wasserhäuschen. Wie ist das denn überhaupt entstanden?

Ganz am Anfang hatten nur Apotheker die Lizenz Wasser mit Kohlensäure zu versetzen. Und auch Apotheker haben dann, das war damals in Bornheim dort beim U-Türmchen in der Nähe, die haben dort Wasserhäuschen eröffnet und diese Lizenz ist dann irgendwann sprichwörtlich verwässert. Dann sind an diese Wasserhäuschen außer diesem Bitzel oder Babbel-Juckse -Wasser, so wie man es von früher kennt. Da ist dann natürlich das Sortiment erweiter worden und dann nach dem Zweiten Weltkrieg war das auch so, dass das dann der soziale Treffpunkt war, dass es nicht mehr verschrien war und dann die Arbeiter aber auch die Bevölkerung versorgt hat. Auch mit Kohle und allem.

Wo sollte man in Frankfurt denn unbedingt mal hingehen, welche Wasserhäuschen sollte man besuchen?

Also eigentlich ist fast jedes Frankfurter Wasserhäuschen sehenswert und sollte besucht werden. Weil die Betreiber auch zum Teil lebensbedrohliche Zustände haben oder auch ums Unternehmen kämpfen. Wir nennen aber als Linie11 nicht so gerne Wasserhäuschen, die wir besonders mögen. Also wenn du da jetzt was aus mir rauskitzeln willst. Aber was wir alle ganz besonders schön finden, das sind die klassischen Wasserhäuschen, die im Holzrundbau sind.

Viele kennen die Wasserhäuschen ja gar nicht, oder wissen nicht das manche Läden ein Wasserhäuschen sind, wie beispielsweise das Orange Beach oder das Mühlberglädchen.

Ja genau, also einmal vom baulichen ist es ja so, dass ein Kiosk ja ins Haus eingebaut ist. Das ist auch bei uns auf der Karte zu finden. Das ist dann ein dementsprechender Kiosk. Die Trinkhallen, oder die klassischen Trinkhallen, wenn man dann in die Stadt kommt, die erkennt man an diesem Holzrundbau. Man erkennt das am Matthias-Beltz-Platz oder am Hohlbeinplatz. Das ist dieses rote Büdchen von der Elif. Das ist damals so nach dem Krieg in einer pavillonartigen Baustruktur errichtet worden. Aus Holz, weil es einfach ein billiger Baustoff war. Und diese klassischen Wasserhäuschen, davon findet man vielleicht noch so zwischen 10 und 20 im Frankfurter Stadtbild. Das sind dann so die Büdchen und Wasserhäuschen, die man sie sich so vorstellt und damit dann auch das typische Wasserhäuschen verbindet. Das sind auch so unsere Favoriten, muss ich ehrlich sagen, weil das auch als Logo bei uns auf der Webseite zu sehen ist. Das zeichnet halt vieles aus, also eben halbrund, Pavillon, Menschen treffen sich da, barrierefrei. Das kann man so definieren als das Wasserhäuschen und das sind auch unsere Favoriten.

Für euren Blog geht ihr dann auch dort hin und führt Interviews mit den Betreibern?

Ja, also am Anfang hatten wir ja unsere Touren und sind so mit den Leuten ins Gespräch gekommen. Also mit den Gästen und auch mit den Betreibern selbst. Dann haben wir durch mehrere Touren im Jahr unser Repertoire an Karteneinträgen erweitert. Ich muss auch sagen, von den Büdchen, die wir bisher bei unseren Touren besucht haben – natürlich kennen wir da noch nicht alle abgeklappert haben, da gibt es zum Glück noch zu viele. Aber da waren alle überwiegen sehr freundlich und aufgeschlossen gegenüber unserer Idee gewesen. Jetzt im letzten Monat haben die sich sogar an uns gewandt, weil sie Probleme mit Pachterhöhungen haben. Vielleicht hat der eine oder andere das ja schon in einer der diversen Zeitungen oder Onlinemedien gelesen.

Also ihr habt da ja eigentlich eine Wasserhäuschen-Gewerkschaft.

Quasi. Man kann es auch Lobby-Arbeit nennen. Wir haben neulich hier auch versucht zu vermitteln zwischen Stadt, Binding – die ja die Pachtverträge haben und auch den Wasserhäuschenbetreiber. Da kann ich schon mal verraten, am Freitag treffen wir uns auch mit dem Oberbürgermeister, um nochmal darüber zu reden.

Die Wahl des Wasserhäuschen des Jahres, ist das auch von euch?

Es ist so eine Kooperation. Die Frankfurter Rundschau ruft jedes Jahr dazu öffentlich auf. Binding macht mit wir machen mit. Und die Rundschau die hofft dann immer auf unsere Expertise. Wir dürfen drei Büdchen nennen und wir versuchen dann auch immer mal weg vom Mainstream-Büdchen zu gehen, um darauf aufmerksam zu machen in Stadtteilen, die vielleicht nicht so überlaufen sind und nicht so viele Besucher dran vorbei kommen. Das sind dann so unsere drei. Wir malen dann immer eine Geschichte dazu mit dem, was wir so von dort kennen. Und die Leserschaft darf dann dementsprechend abstimmen und ihre Büdchen nennen. Dann kommt es zur Abstimmung und dann hat man das Wasserhäuschen des Jahres. Das ist ein Wanderpokal, der geht immer rum. Man merkt, dass manche Büdchen eine große Follower-Schaar haben und da mächtig Stimmung machen. Die sind dann auch stark vertreten. Aber es haben ja auch letztes Jahr das Mühlberglädchen gewonnen, was jetzt nicht als klassisches Wasserhäuschen zu definieren ist. Also der Zoltan, der ist da sehr umtriebig bei sich und ist auch eine Ikone im Stadtteil, so wie auch Wasserhäufchen in Frankfurt Ikonen sind. Der hat das geschafft und der hat das auch verdient gewonnen. Da sind wir auch barrierefrei und sagen jetzt nicht, es darf nur das klassische Wasserhäuschen sein, sondern ein sozialer Anlaufpunkt im Stadtteil und das war dann das Mühlberglädchen.

Euch geht es ja das ganze Phänomen Wasserhäuschen und das Drumherum.

Richtig. Es ist für viele ja auch einfach ein sozialer Treffpunkt. Das Klischee, das viele vielleicht am Anfang im Kopf haben, dass da die Säufer hingehen, um ihr Bier zu trinken. Also durch unsere Touren haben wir dann auch festgestellt, das entspricht eigentlich nicht der Wahrheit. Du hast da genauso deine Rentner, die haben sonst keinen sozialen Anlaufpunkt mehr, weil die Freunde zum Beispiel schon teilweise unter der Erde sind oder sowas. Die Kinder, die genauso wie wir früher ihre gemischte Tüte nach der Schule kaufen. Da ist echt bunt gemischt alles, jede soziale Gruppe ist da vertreten.

Ihr macht ja nächstes Jahr ein Wasserhäuschen-Event.

Ja, genau. Wir planen den 2. Wasserhäuschen-Tag 2019. Die Bürger der Stadt Frankfurt sind recht herzlich eingeladen, dort mitzugestalten. Es ist eine Non-Profit-Veranstaltung, also nicht von Sponsoren getrieben, sondern von den Anwohnern, die vielleicht an ihrem Wasserhäuschen mitgestalten wollen, Party machen, diskutieren, lesen, Musik machen.

DIE VEREINSGRÜNDER ÜBER SICH AUF IHRER WEBSEITE: Frankfurt liebt Wasserhäuschen, und wir lieben die Stadt! Frankfurter Wasserhäuschen gehören seit Jahrzehnten zum Stadtbild von Frankfurt, wie die Mussigg zum Handkäs‘. Linie 11 setzt sich dafür ein, diese Lokationen auf Dauer zu erhalten und zu beleben. Darüber hinaus ist unser Ziel, den Leuten die „Angst“ vor dem Büdchen zu nehmen, und gerade auch generationsübergreifendes Vertrauen zu schaffen. Ein Büdchen hat immer kalte Getränke; am Büdchen gibt’s immer was zu hören. Wasserhäuschen sind für eine Vielzahl von Menschen der Punkt, um sich auszutauschen, sein Feierabendbier zu trinken, oder sich einfach eine gemischte Tüte zu holen.

DIE VEREINSGRÜNDER ÜBER IHR PROJEKT AUF IHRER WEBSEITE:  Es gibt eine Vielzahl von „Werkzeugen“, die uns zur Erreichung unserer Ziele zur Verfügung stehen. Neben Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung, steht bei uns gezielt auch der Kontakt zu Betreibern und Gästen im Focus. Aus diesem Grund besuchen wir in regelmäßigen Abständen beispielsweise immer wechselnde Büdchen und Kioske um mit Betreibern und Stammkundschaft ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, den Leuten zu zeigen, dass es eine Initiative gibt, die sich gezielt dafür einsetzt, dass diese Frankfurter Einzigartigkeit noch in ferner Zukunft erhalten bleibt, und dem immer schneller werdenden Stadtleben und der wachsenden Anonymität um uns alle herum einen Punkt der Gemütlichkeit und Freundschaft zu bieten. Darüber hinaus bauen wir Kontakt zu Veranstaltern und wichtigen Personen des Frankfurter Nachtlebens auf, um so gerade im Hinblick auf generationsübergreifende Aufklärung zur Geschichte und Rolle der Frankfurter Wasserhäuschen unseren Teil zu leisten. Wir möchten das kleine Geschäft des einzelnen wieder mehr in den Fokus der Frankfurter jeder Altersgruppe rücken. So entstand auch unser allererster Slogan „Nein Tanke! Ich hol mein Bier am Büdchen!“. Die Wenigsten wissen, dass Frankfurter Wasserhäuschen sehr oft bis spät in die Nacht geöffnet haben, und in den meisten Fällen zusätzlich noch wesentlich besser sortiert sind als so mancher Tankstellenshop. Und wer eben schnell etwas zum Vorglühen benötigt, dem sei gesagt: Es feiert sich wesentlich angenehmer mit dem Gedanken, für ein kleines Gewerbe und für seine Stadtkultur etwas positives geleistet zu haben, indem man sich sein Schöbbsche eben dort, und nicht an der Tanke zwei Ecken weiter geholt hat.

NAMENSERKLÄRUNG AUF DER WEBSEITE: Der Name ist einer Schnapsidee entsprungen. Wir taten uns vor einiger Zeit zusammen, um einfach mal die Straßenbahnlinie 11 von Anfang bis Ende durchzufahren, dabei an jeder Haltestelle auszusteigen und mal zu sehen, „was es denn da so zu sehen gibt“. Bei über 30° im Schatten und Fußball-WM Laune bekam man schnell Durst, und so ergab es sich, dass man gezielt nach Wasserhäuschen Ausschau hielt. Dabei stellten wir einerseits fest, wie viele Interessante Dinge man bei einem Besuch eines solchen Büdchens erfährt. Es reichte von gemachten Bekanntschaften, die sogar in eine Ehe mündeten, über das pure „Ich will in Gesellschaft sein“, bis hin zu schwer verdaulichen und rührerischen Geschichten so mancher schwerer Einzelschicksale. Leider stellten wir an diesem Tag auch fest, dass viele Wasserhäuschen mit Brettern zugenagelt waren. Auf Rückfragen erfuhren wir, dass so einige Buden in Frankfurt dicht machen mussten, da es von der Stadt gewisse Auflagen an den Betrieb solcher Lokationen gibt, und manche Inhaber sich die Umsetzung dieser schlichtweg durch zurückgehende Kundschaft nicht lohnt. So entstand die Idee, uns aktiv dafür einzusetzen, dem Büdchensterben ein Ende zu machen, und den Frankfurter Wasserhäuschen endlich ein virtuelles Denkmal zu setzen. Der Name? Linie 11!

Supportet euer Wasserhäuschen. Ob an der Linie 11, oder bei euch um die Ecke. Jedes Büdchen ist einzigartig und hat seinen eigenen ganz speziellen Flair!  Wir ♥ Wasserhäuschen

INFOTHEK Linie 11 – Wir lieben Wasserhäuschen e. V. Vertreten durch: Oliver Tepper und Frederick Löbig Adresse: Zimmer 11, Röderichstraße 59, 60489 Frankfurt am Main Vereinsregister-Nr: Amtsgericht Frankfurt VR 15293 Email info@linie11.org Telefon: 0156 – 78 53 03 70 Webseite: https://linie11.org/ Wasserhäuschen Karte: https://linie11.org/wasserhaeuschen-karte-desktop/ Siebdruck Store: https://store.elfstoff.de/

Theme developed by TouchSize - Premium WordPress Themes and Websites