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HSIAO CHIN – The Universe Energy | DIE GALERIE

Mit der Einzelausstellung HSIAO CHIN – The Universe Energy rückt DIE GALERIE einen der wichtigsten zeitgenössischen Vermittler der Kunst zwischen Ost und West in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Nach einer großen Retrospektive im Institut Mathildenhöhe in Darmstadt ist das Werk des 81-jährigen chinesischen Malers, der seit mehr als 50 Jahren in Italien lebt, vom 21. April bis 4. Juni 2016 erstmals wieder in der Rhein-Main-Region zu sehen.

1935 in Shanghai geboren und in Taiwan aufgewachsen, beteiligt Hsiao Chin sich 1956 an der Gründung der avantgardistischen Ton-Fan Künstlergruppe, der ersten chinesischen Vereinigung für abstrakte Malerei, die ihre Inspiration aus der westlichen Abstraktion der Nachkriegskunst zieht und mit ihren radikalen Ideen bis heute eine wichtige Pionierrolle in der Entwicklung der zeitgenössischen taiwanesischen Kunst einnimmt. Im selben Jahr bucht Hsiao Chin mit einem Stipendium der spanischen Regierung ein One-Way-Ticket nach Europa und setzt den Startpunkt für ein Leben, das als künstlerische Reise zwischen den Welten und Kontinenten bezeichnet werden kann.

Mitte der 1960er Jahre sind Hsiao Chins künstlerischer Weg und seine eigene Formensprache klar definiert. Während die Ästhetik seiner Heimatkultur weiterhin in seinen Bildern sichtbar bleibt, verwendet er zunehmend spirituelle Symbole und Zeichen, die von östlichen und westlichen Zivilisationen gleichermaßen verstanden werden. Auf intellektuelle und intuitive Weise kombiniert er diese in nahezu mathematischer Klarheit und reiner Simplizität zu einer ganz eigenen reduzierten geometrischen Abstraktion, die als minimalistisch bezeichnet werden kann.

Hsiao Chins sehr individuelles OEuvre lässt sich erst mit der Kenntnis seiner Biographie begreifen, hier spiegelt sich seine persönliche Entwicklung, die mit der Veränderung seiner künstlerischen Auffassung einhergeht. In seinen abstrakten und höchst ästhetischen Kompositionen, in denen pulsierende und stark kontrastierende Farbflächen zu immateriellen Formen auf den Bildgrund gesetzt werden, verbindet sich der Geist traditioneller östlicher Ästhetik mit den stilistischen Prinzipen der westlichen nicht-figurativen Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die erstmalige Ausstellung in DIE GALERIE gibt anhand von rund 60 Werken aus den Jahren 1961 bis 2016 einen Überblick über das Schaffen des Künstlers.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher zweisprachiger Katalog mit Texten von Dr. Klaus Wolbert und Dr. Maurizio Vanni.

„Heutzutage ist die Frage, ob meine Bilder chinesisch oder global sind, nicht mehr länger von Bedeutung für mich. Ich versuche bereits, hinter diese Begegnungen vorzustoßen, mit der Intention, neue Werke zu schaffen, die nicht durch Ideen oder Techniken beschränkt sind.“
Hsiao Chin

Anschrift

DIE GALERIE
Grüneburgweg 123
60323 Frankfurt am Main

Information

T +49 69 9714 710
F +49 69 9714 7120

www.die-galerie.com

Öffnungszeiten

Mo-Fr 9-18 Uhr
Sa 10-14 Uhr

Fotos:
www.artnet.com

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