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via carterzufelt.com

Müll: Carter Zufelt hatte keinen Bock mehr auf Plastiktüten

Plastiktüten sind out: eine Billion Stück, das ist die geschätzte Anzahl an Tüten, die global im Jahr verbraucht werden. Zudem trägt der Konsum und vor allem die Entsorgung von Plastik maßgeblich zu wachsenden Müllbergen bei – und belastet damit Mensch und Umwelt. Nur ein Bruchteil dieser Billion wird wirklich recycelt oder weiterverarbeitet. Circa neunzig Prozent der weltweit verbrauchten Plastiktüten landen auf Mülldeponien. Abhängig von der jeweiligen Zusammensetzung lagern sie dort einhundert bis fünfhundert Jahre – oder auch länger – bis zum vollständigen Zerfall.
Rund fünfhundert Plastiktüten verwendet der Durchschnittseuropäer jährlich. Ew! Das dachte sich auch der gebürtige Kalifornier Carter Zufelt, dem das wachsende Problem von Müll durch seine Recherchen bewusst wurde. Er wollte ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung setzen und startete die Reihe „Müll“, die Kunstwerke wie etwa Schalen und Würfel umfasst, die ausschließlich aus recycelten Plastiktüten hergestellt werden. Für die „Müll“-Reihe hat er eine Finanzierungskampagne auf Kickstarter ins Leben gerufen, mit der er knapp 25.000 Euro einsammeln will. Etwa 22.000 sind schon zusammengekommen. Zufelt ist überzeugt, dass wir es zusammen schaffen können, die Umwelt zu entlasten.
Und jetzt schaut euch diese coolen Sachen an! Ich finde sie echt super schön!

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Carter Zufelt hat es geschafft, etwas so hässliches zu etwas wirklich schönem zu machen. „Müll“ ist übrigens die Fortsetzung seines ersten Projekts, in dem er Möbel aus recycelten Plastik hergestellt hat zwei Stück genau genommen: einen Hocker und einen Beistelltisch, beide sehen sehr gut aus.

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Meiner Meinung nach brauch es mehr Leute wie Carter Zufelt, die aktiv in das Geschehen eingreifen und versuchen diese teilweise so engstirnige Gesellschaft wachzurütteln. Werft doch mal einen Blick auf seine Homepage und schaut euch seine Projekte an, jedes einzelne kann sich sehen lassen. Denkt dran, egal wo ihr hingeht, einfach mal einen Jutebeutel einzustecken, oder den Einkauf im Supermarkt im Karton wegzutragen – das tut gar nicht weh und wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, wird man nie wieder eine blöde Plastiktüte brauchen. I’m out, Kinder.

tagged in Design, Interior
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