Snowboard – der Funsport für den Winter

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Funsportart Snowboard

Das Snowboard und wie es entstanden ist

Die frühen Anfänge des Snowboardings entstanden in den 1960er-Jahren in den USA – und das eigentlich nur aus einem Experiment vom Wintersportler Sherman Poppen, der zwei Alpinski zusammenschraubte und diese später durch Wasserski ersetzte. Die Bewegungen beim Snowboarden erinnerte ihn an das klassische Wellenreiten – so entstand schnell der Name für die neue Funsportart. Für Liebhaber des Surfens und Skatens war dies natürlich eine kleine Revolution: Die Idee wurde aufgegriffen und im folgenden Jahrzehnt weiterentwickelt. Nachdem die ersten Snowboards produziert und auf den Markt gebracht wurden, blieben diese allerdings zunächst ein Nischenprodukt.
Darüber hinaus durften Snowboarder damals noch nicht wie andere Wintersportler die Lifte an den Pisten nutzen und mussten die Hänge zu Fuß nach oben gehen. Später entwickelte man jedoch Board mit Schalenbindungen, was schließlich dazu führte, dass auch Snowboarder künftig problemlos Lifte nutzen durften.
Ab den 1980er-Jahren stand dem Durchbruch des Snowboardings nichts mehr im Wege: Immer mehr Boardtypen wurden entwickelt, erste Meisterschaften fanden statt und Jung und Alt wollten plötzlich nicht mehr Ski fahren, sondern boarden – und dieser Trend hält bis heute an.

Die verschiedenen Varianten der Funsportart Snowboarden 

Es gibt unterschiedliche Fahrstile mit verschiedenem Equipment. Diese werden im Folgenden näher erläutert.

Freeriding
Hierbei handelt es sich um das freie Boarden im Gelände bzw. Tiefschnee („Powder“), welches abseits der regulären Pisten stattfindet, da sich dort oft nicht genügend Platz findet. Für das Freeriding sind unberührte Hänge am besten, allerdings ist meist ein Aufstieg zu Fuß nötig – das sogenannte Hiking, für das spezielle Schneeschuhe erforderlich sind. Beim Freeriding ist es wichtig, dass der Sportler sich im alpinen Gelände auskennt und weiß, wie er sich im Tiefschnee zu verhalten hat – ansonsten ist diese Sportart schnell sehr gefährlich, wenn man die Regeln für die eigene Sicherheit nicht kennt. Anfänger sollten stets mit einem ortskundigen Bergführer oder Snowboardlehrer losziehen.

Girl with snowboard resting

Sie hat Spaß mit ihrem Snowboard

Alpin
Beim alpinen Snowboarden ist der Boarder auf den gleichen Pisten wie der alpine Skifahrer unterwegs und muss daher unterschiedliche Bewegungsabläufe genau kennen, da man schnell auch anderen Wintersportlern in die Quere kommen kann: Dazu gehören zum Beispiel das Liftfahren, das Rutschen, das richtige Stürzen und Aufstehen und das Kurvenfahren.

Race
Race ist die Wettkampfform des Snowboardens und wird daher auf typischen Slalomstrecken ausgeführt. Bei dieser Variante erreicht der Boarder sehr hohe Geschwindigkeiten und muss sein Snowboard gut beherrschen – insbesondere die unterschiedlichen Schwungtechniken spielen eine wichtige Rolle, die entsprechend der jeweiligen Situation angewandt werden müssen.

Freestyle
Das Freestyle-Snowboarden ist für viele junge Boarder die Fahrvariante mit dem höchsten Spaß- und Adrenalinfaktor – darüber hinaus ist der Snowboard-Stil nicht zuletzt auch durch Sportler wie Shaun White ein echter Trend geworden. Hier geht es vor allem darum, Tricks auf der Schanze, der Piste oder in einer Halfpipe auszuführen – ganz ähnlich, wie es beim Skateboarding der Fall ist. Freestyle ist jedoch nicht nur ein einfacher Fahrstil, sondern kann fast schon als eigene Sportart bezeichnet werden, da es zahlreiche Unterdisziplinen wie BigAir, Slopestyle oder Halfpipe gibt – sie zählen sogar zu den olympischen Disziplinen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Events und Meisterschaften, wie unter anderem die X-Games. Hier gilt: Übung macht den Meister! Stürzen und Fallen gehört am Anfang dazu, dennoch macht Freestyle eine Menge Spaß!

Snowboarder slides down the snowy hill

Traumhafte Abfahrt

Die unterschiedlichen Typen des Snowboards

Entsprechend der unterschiedlichen Fahrstile beim Snowboarding gibt es inzwischen natürlich auch eine Vielzahl an verschiedenen Snowboards. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den drei Haupttypen Freestyle-, Alpin- und Allroundboards.

Allroundboards
Allroundboards werden auch als Freeridingboards bezeichnet und lassen sich – wie der Name bereits verrät – besonders vielfältig einsetzen. Dieses Snowboard eignet sich für alle Schnee- und Geländeverhältnisse und lassen sich nicht nur zum Freestyle-Boarden, sondern auch zum Alpinfahren nutzen. Die Boards sind zwischen 150 und 165 cm lang und besiten eine große Schauffel sowie eine mittlere Taillierung.

Alpinboards
Das Alpinboard eignet sich für schnelles Fahren und Schwünge auf der Piste und weist eine Länge von 155 bis 170 cm auf. Es ist schmal und in der Regel asymmetrisch, verfügt über eine kurze, spitze Schaufel und über eine mittlere Vorspannung.

Freestyleboards
Das Freestyleboard ist vor allem dazu geeignet, Tricks, Drehungen und Sprünge auf der Piste auszuführen. Es wird unter anderem in der Halfpipe genutzt, muss aber auch mit hohen Geschwindigkeiten gut klarkommen. Die Boards sind maximal 160 cm lang und zeichnen sich durch eine aufgebogene Schaufel sowie durch eine geringe Vorspannung aus.

Boots und Bindungen zum Snowboarding

Es gibt unterschiedliche Boots und Bindungen für das Snowboard. Auch hier kommt es beim Kauf darauf an, welchen Fahrstil man ausführen möchte: Für Freestyle eignen sich Softboots und -bindungen besonders gut, für das schnelle Abfahren von Pisten sind dagegen Hardboots mit einer Plattenbindung die bessere Wahl.

Hardboots bieten dem Boarder eine sehr hohe Präzision und Stabilität. Sie sind aus einer Außenschale aus hartem Plastik gefertigt und zusätzlich mit einem bequemen Innenschuh sowie einem Klemmhaken ausgestattet. Optisch erinnern Hardboots sehr an klassische Skischuhe.
Deutlich weiter verbreitet sind jedoch Softboots: Auch sie bieten dem Boarder viel Halt und bieten zudem die Möglichkeit, sich den Bewegungen hervorragend anzupassen. Der Innenschuh der Softboots ist weich gepolstert, um den Knöchel optimal zu schützen.
Das Obermaterial ist flexibel, aber dennoch sehr fest und robust, so dass sich der Fahrer nicht verletzen kann .

Beim Kauf ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Boots und Bindungen auch zum jeweiligen Snowboard passen. Ganz egal, ob Anfänger oder Profi: Entscheiden Sie sich immer für Qualitätsprodukte, da diese auch am meisten Sicherheit und Komfort beim Snowboarding bieten.

Natürlich gibt es an dieser Stelle auch wieder ein paar Tipps. wo ihr euer Equipment kaufen könnt. Der Fairness halber muss man sagen, daß sie sich die Online Shops in Sachen Preis-Leistung nicht viel nehmen. Guten Gewissens können wir euch hier Adressen wie snowlab, snowshop, Sportscheck oder Planet-Sports empfehlen.

Wie immer weisen wir trotz des überall geltenden Rückgaberechts beim Kauf von Online Produkten darauf hin, daß nichts über eine gute Beratung beim Kauf des richtigen Snowboards , Boots und Bindungen geht, gerade dann, wenn ihr euch das erste Mal eines kauft. Und gute Beratung gibt´s natürlich nur beim Einzelhändler eures Vertrauens.

So, und jetzt zieht ihr euch mal das Video rein und dann seid ihr voll motiviert.

 

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