Lesertest HOKA ONE ONE: Hoka und ich sind in jeden Fall Freunde

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Hoka One One Vanquish 2

Rebecka Günkel – 36 Jahre, 50 kg, Trainingspensum 3-4 mal in der Woche, Lauferfahrung: 4 Halbmarathons

Der erste Eindruck

Endlich…die Laufschuhe sind da. Ich teste den Hoka One One Vanquish 2. Schon vorab, vor lauter Neugier, im Internet geschaut, welche Farben mich wohl erwarten…und dann geht der Karton auf, doch meine Wunschfarbe war nicht drin. Aber das ist gar nicht schlimm, denn hier steht ja die Funktionalität im Vordergrund.

Ich schlüpfe also hinein und ohne einen Schritt gegangen zu sein, denke ich, wow, auf welcher Wolke stehe ich denn?! Ganz anders, kein Vergleich zu meinen bisherigen Laufschuhen.

Die ersten Schritte dann fühlen sich genauso leicht und angenehm an. Denn obwohl die Laufschuhe eher klobig wirken, sind sie ein echtes Leichtgewicht.

Die Passform ist top. Ich habe einen leicht breiteren Fuß, stehe aber perfekt und fest darin, spüre keinerlei Druck. Beim Gehen schmiegt sich das weiche Material optimal dem Fuß an, so dass auch hier keinerlei Druckstellen entstehen. Besonders im Fersenbereich fühle ich mich von dem Laufschuh sehr gut unterstützt. Es kann also losgehen. Ich freue mich schon auf den ersten Lauf und die kommenden 4 Wochen. Der Laufschuh wird so einiges aushalten müssen…

Der erste Lauf

Für den ersten Lauf habe ich eine ca. 6km lange Strecke über Feldweg und Straße gewählt.
Ich startete auf der Straße in einem langsamen Tempo, um mich an den Hoka One One Vanquish 2 zu gewöhnen und um die Eindrücke richtig wahrzunehmen.
Die ersten 5 -10 Minuten empfand ich anstrengend. Meine Füße sind anderes gewöhnt und ich hatte Probleme mit einem flüssigen Abrollen. Ich lief daher etwas verkrampft, was dazu führte, dass meine Schienbeine schmerzten. Nach einem kleinen Stopp und Lockerung der Beine ging es weiter und es lief deutlich besser und flüssiger. Mittlerweile war ich auch auf einem Feldweg angekommen und konnte nun dort testen, wie der Schuh sich auf dem Untergrund verhält. 
Nach ca. 40 Minuten am Ziel angekommen kann ich sagen, dass der 1. Lauf gut war. Meine Beine/Füße haben sich schnell an den Laufschuhe gewöhnt und Dank der perfekten Verarbeitung und dem weichen & leichten Obermaterial ich habe keinerlei Druckstellen oder Schmerzen.
Der Vanquish 2 hat auf nassem Boden einen sehr guten Kripp (hier getestet auf einer nassen Holzbrücke). Das hat mir besonders gut gefallen. Viele Laufschuhe verlieren hier den Bodenhalt. Im Vergleich Straße zu Feldweg, gefällt mir der Schuh aktuell besser auf dem Feldweg, da ich dort flüssiger lief. Auf der Straße hatte ich zwar keine Schmerzen mehr in den Schienbeinen, aber das Abrollen war noch etwas zu hart. Man hörte deutlich, wenn der Schuh den Boden berührte. Das störte mich etwas und ich werde es bei den nächsten Läufen beobachten. 

LG, Rebecka

 

Hier mein Testbericht nach 4 Wochen inkl. Bilder:

Mein Hoka und ich!

4 Wochen gehört nun schon der Hoka One One Vanquish 2 zu meinen „Laufschuh-Fuhrpark“.

Kaum zu glauben, dass die Testwochen schon wieder vorbei sind – wie schnell die Zeit vergeht.

Getestet wurde aber allerhand und ich denke „Hoka und ich sind in jeden Fall Freunde“.

 

Den Vanquish 2 habe ich auf kurzen Strecken (ca. 6 – 8 km) im Zügigen Dauerlauf (ZDL),

auf mittleren Strecken (10 – 15 km) im Mittleren Dauerlauf (MDL),

aber auch auf einer langen Strecke (21 km) im Langsamen Dauerlauf (LDL) getestet.

Die Strecken waren immer eine Kombination aus Straße und Feldweg.

 

Ich finde den Vanquish 2 für schnelle Läufe oder Wettkämpfe nicht optimal für mich.

Durch die „komfortable Wolkensohle“ fehlt mir die Bodenhaftung, was mir das schnelle Laufen erschwert und anstrengender macht.

Umso besser finde ich aber die langsamen und vor allem langen Läufe. Hier ist der Vanquish 2 ein absoluter Favorit.

Ich war begeistert, als ich nach 21 km meine Schuhe auszog, um nach Blasen oder Druckstellen zu suchen, aber nicht fündig wurde.

Im Gegenteil, ich hatte nicht das Gefühl gerade damit 21 km gelaufen zu sein.

Das liegt wohl auch an der durchdachten Verarbeitung. Das Obermaterial hat keinerlei Nähte, welche beim abrollen stören, bzw. reiben könnten.

Das weiche, leichte Material leitet die Feuchtigkeit des Fußes gut weiter, so dass ein fester Stand im Schuh jederzeit gewährleistet ist.

Die Sohle ist ebenfalls von Qualität. Nach 4 Wochen und etlichen Kilometern kann ich an der Ferse und am Ballen kaum Abriebspuren sehen (siehe Fotos).

Ich laufe den Vanquish 2 lieber auf Feldwegen als auf der Straße.

Ein kleiner Nachteil hat aber der Vanquish 2 auf Feldwegen.

Es setzen sich Steine in der Sohle fest (siehe Bild). Da die Löcher doch sehr tief sind, bekommt man die Steine nicht immer mit den Fingern entfernt.

Das klackernde Geräusch stört dann, wenn man wieder auf der Straße läuft.

 

Fazit:

Ich danke Hoka One One, dass ich den Vanquish 2 testen durfte. Da ich das Design doch eher klobig finde, hätte ich von mir aus, nie zu diesem Schuh gegriffen.

Aber die Funktionalität hat überzeugt. Für lange Läufe hat sich Hoka One One einen festen Platz in meinem Schuhsortiment mit Wohlfühlgarantie gesichert.

Mehr über Alex Proehls Lauftreff findet Ihr hier.

 

 

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