Lesertest HOKA ONE ONE: Eine echte Kaufempfehlung!

SportsConnected

Ok, Anmeldung hat geklappt, ich bin dabei.
Ich werde bei einem Laufschuhtest mitmachen!
Weis nur soviel, die Sportschuh-Marke heißt Hoka, mir persönlich völlig unbekannt.

Es ist soweit, der Tag der Übergabe ist gekommen. Die Spannung steigt, es darf ausgepackt werden:
Mir wird ein komplett schwarzer Schuhkarton überreicht, nur der hellgrüne Schriftzug HOKA ONE ONE ist zu lesen. Wie wird er aussehen, hoffentlich passt der Schuh…

Auspacken:
Total gespannt öffne ich den Karton, der von außen styllisch wirkt, mit seinem eher zurückhaltenden Design.
Yes! „Er“ ist es!!!

Genau der Schuh war als kleines Bild bei der Vorankündigung zu sehen. Der Schuh gefällt mir sofort – Farbe und Design: klasse!

Endlich mal was Anderes, als dieses grelle Einheits-neon-kunterbunt anderer Hersteller.
Der Schuh ist Weiß/Blau und die Marke HOKA ONE ONE ist unverwechselbar als großer Schriftzug im Graffity-Style zu lesen. Da wissen Man (und Andere) was man läuft! Ein tolles Design, währ mir in einem Laden sofort aufgefallen.

Der Hersteller nennt ihn TRACER in Cyan / Black in der Größe EU 42 2/3,

..wie erwähnt, ich würde in als white / blue beschreiben.

Was sofort erkennbar ist, der Schuh ist schmal geschnitten ist. Die Sohle ist durchgängig relativ dünn gearbeitet und nicht übermäßig profiliert. In der Hand habe ich fast nichts, kein Wunder bei etwa 200 Gramm je Schuh (sofort mit der Küchenwaage getestet!). Wahnsinn mein bisheriger „schneller“ Schuh um Längen geschlagen! Der „Tracer“ scheint mir ein schneller Wettkampf-Schuh zu sein. Das Profil ist nicht so ausgeprägt, mal sehen wie ER sich schlägt.

Anziehen:

sofort bequem- ein Hauch von Nichts umschließt meine Füße. Bemerke schon bei den ersten Schritten ein angenehmes Wohlfühlklima am Fuß!
Ich bin sehr gespannt auf die ersten km – will also gleich los!

>>Falk, 47 Jahre, ca. 70 kg, Laufpensum ca. 30-40 km Woche<<

Und los geht’s:
Der erste Eindruck bestätigt sich. Der Schuh ist angenehm zu tragen. Der Tragekomfort ist sensationell.
Mein Fuß ist von den Zehen bis zur Ferse angenehm gleichmäßig umschlossen.
Beim Aufsetzen gibt mir der Schuh trotz seiner Leichtigkeit Halt und Führung (erstaunlich!!!, denke ich, und habe noch die „schmale Sohle“ vom Auspacken in Erinnerung). Auf leicht feuchter Laufstrecke habe ich gute Haftung, der Schuh läuft sich unkompliziert und griffig auf unterschiedlichen Untergründen. Ich würde behaupten, dass sich der Tragekomfort auf unbefestigten Wegen wie z.B. Schotter- oder Waldwegen noch mehr bemerkbar macht, als auf Asphalt. Einzelne lose Steine drücken sich nicht unangenehm durch.
Ich werde den Tracer noch bei Regen laufen (auch um das dünne Obermaterial zu testen), dazu später mehr.
Überraschend spüre ich eine sehr gute Dämpfung, trotz „dünner“ Sohle (habe bei anderen Herstellern schon nach kurzer Zeit schmerzhafte Erfahrung sammeln müssen). Auch insgesamt scheint mir der Tracer ein energieoptimiertes Laufen zu ermöglichen, kurzum habe ich ein super erstes Lauferlebnis mit diesem Schuh!
Natürlich habe ich auch gleich beim ersten Lauf kurze Sprinteinlagen ausprobiert (hinsichtlich der Wettkampftauglichkeit), was super funktioniert hat:

Der HOKA ONE ONE – Tracer könnte mein nächster Wettkampf-Schuh werden! Ein ausgedehnter Lauf auf Feld- und Waldwegen – darauf freue ich mich schon jetzt.

 

Hier Teil 2 meiner Lauferlebnisse/-erfahrungen mit dem „Tracer“:

Vorwegnehmen darf ich, dass meine Tracer auch nach einigen Wochen Testlaufen mich nicht enttäuscht haben. Vielmehr konnte ER den ersten Eindruck bestätigen und ausbauen. Man fühlt sich einfach wohl in diesem Sportschuh!
Dieses angenehme „Wohlfühlklima“ wurde übrigens auch von allen Testern (mit anderen Modellen der Marke HOKA ONE ONE) wiederholt beschrieben.
Hier scheint dieser Sportschuh-Hersteller anderen Anbietern qualitativ eine Nase voraus zu sein!

Er ist wirklich angenehm zu tragen, macht alles mit und scheint tatsächlich robuster zu sein (hierzu hatte ich insgeheim Bedenken), als ich am Anfang aufgrund seiner Leichtigkeit vermuten konnte. Letzten Endes sollten sich die Erwartungen für den Käufer auch hinsichtlich Preis/Leistung erfüllen!
Jedenfalls sind nach jetzt über zehn Wochen intensiven Laufens keinerlei Beschädigungen oder nennenswerte Abnutzungen zu erkennen.
Vielmehr stellt er sich, nach einer kürzlich durchgeführten oberflächlichen Säuberung mit leichter Seifenlauge, wieder dar, wie am ersten Tag. Und ich wurde wiederum mit neidischen Blicken in unserer Laufgemeinschaft angesprochen, ob es schon wieder neue Schuhe gegeben hätte.

Bevor ich jetzt völlig über die Äußerlichkeiten ins Schwärmen gerate – der Tracer sieht halt unverschämt gut aus -nun zu den wirklich wichtigen Eigenschaften eines Lauf-/Sportschuhs:

Aus meiner Sicht, sollte zuerst gesagt werden, dass der Tracer alle meine Ansprüche an einen guten Laufschuh erfüllt hat. Er ist sehr vielseitig einsetzbar, sowohl bei langsamen langen Trainings-/Ausdauerläufen als auch schnellen Intervall- und Sprintläufen kann er überzeugen. Wobei er besondere Vorteile in schnellen Einheiten ausspielen kann. Gerade bei flotten Laufeinheiten scheint die Sohle des Tracer’s sehr energieoptimiert seinen Läufer zu unterstützen. Hier kommt auch das wenige Gewicht von ca. 200 Gramm je Schuh zum Tragen.
HOKA spricht hier von einer „PRO2LITE Dual Density Zwischensohle“, hab’s nachgeschlagen. Was auch immer das zu bedeuten hat oder je ein Konsument verstanden hat….

Wichtig ist doch nur: Es funktioniert! Ich bin jedenfalls um Einiges schneller mit dem Tracer bei geringerer Herzfrequenz.

Wie sich diese Vorzüge in tatsächlichen Wettkampf-Zeiten niederschlagen, kann ich hier leider noch nicht beschreiben, der nächste Halbmarathon steht Ende des Monats an. Aber nach intensiver Vorbereitung kann es mit dem Tracer nur ein positives Lauferlebnis werden.

Besondere Anforderungen an die Beschaffenheit des Untergrundes stellt der Tracer nicht. Er kommt auf Asphalt, Wald- und Wiesenwegen aber erstaunlicherweise auch auf losen Schotterwegen gut zurecht. Was umso überraschender erscheint, da die Profilierung der Sohle nicht allzu stark ausgeprägt ist (kommt sicher auch der Geschwindigkeit zu Gute). Ich konnte aber selbst bei nassem Asphalt keine Schwächen bei den Gripeigenschaften feststellen.

Unbedingt muss ich hier noch erwähnen, dass der Tracer gegenüber Nässe und ausdauerndem Regen sehr robust ist. Ich bin extra im Morgentau durchs hohe Gras und mehrfach bei Regen (sogar neulich im Hagel) gelaufen. Die Füße blieben trocken!

Das liegt sicher daran, dass der Tracer an der Schuhspitze geschlossen daher kommt, welchen Umstand ich übrigens bevorzuge. Nichts ist unangenehmer, als bei anderen Laufschuhen mit Netzeinsatz (wird mit der Klimatisierung begründet) an der Schuhspitze, schon beim ersten Kontakt mit Pfützen nasse Zehen zu bekommen.

Womit wir wieder beim Wohlfühlklima (s.o.) angekommen wären: Allgemein ist mir aufgefallen, dass es trotzdem keine schwitzigen Füße gab, also scheint diese viel gepriesene Atmungsaktivität auch zu funktionieren.

Mein Fazit kann nur lauten: Eine echte Kaufempfehlung!

Ich habe mit dem Tracer von HOKA ONE ONE einen neuen Favoriten gefunden und freue mich schon jetzt über viele tolle Erfahrungen und Wettkämpfen mit diesem Laufschuh.

Hier bleibt mir vorerst Danke zu sagen an den Hersteller HOKA ONE ONE und an unseren Coach Alex Proehl, für die Teilnahme an diesem tollen Laufschuhtest.

Mehr über Alex Proehls Lauftreff findet Ihr hier.

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