Lesertest HOKA ONE ONE: Das macht Lust auf mehr.

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Hoka One One Gaviota

Kerstin, 45 Jahre, Lauferfahrung seit 06/2015, Laufpensum  2-3 mal pro Woche, ca. 20 km

 

Der erste Eindruck:

Schwarz/Orange im Streifentigerlook wäre farblich nicht unbedingt meine erste Wahl.

Allerdings habe ich ja schon gelernt, dass es, wenn überhaupt nur nachrangig auf die Farbe ankommt.

Laufen ist ja schließlich kein Catwalk.

Die Schuhe wirken voluminös und breit, insbesondere die Seitenansicht lässt darauf schließen, .

Das Material der Schuhoberseite fühlt sich sehr dünn an. Der Schuh ist sehr leicht trotz des voluminösen Aussehens.

 

Das erste Anziehen:

Fühlt sich gut an. Lasche an der Ferse ist hilfreich. Der Fuß wird gut umschlossen vom Schuh.

Dann: wow, ist das weich! Ich hüpfe sofort durch die Wohnung und bin spontan begeistert.

 

Die erste Runde, 6 km:

Die gute Dämpfung macht sich sofort bemerkbar. Der Hoka on vermittelt ein Gefühl, auf Wolken zu laufen.

Ich habe in Null – Komma – Nix ganz warme Füße und bin nicht sicher, ob es an den relativ hohen Außentemperaturen oder am Schuh liegt. Das ist doch kein goretex?

Nach 4 km fühlte es sich besser an.

Der Schuh meistert verschiedene Untergründe problemlos. Auch auf Holz (Brücke) vermittelt er guten Halt. Asphalt läuft sich prima. Auf weichem Untergrund habe ich das Gefühl etwas einzusacken/ wegzudriften, ähnlich wie am Strand.

An der Schnürung muss ich noch arbeiten. Links ist mir kurzzeitig der Vorfuß eingeschlafen und rechts habe ich das Gefühl, der Schuh ist zu lose gebunden. Die Schnürung ist aber individuell gut einstellbar.

 

Insgesamt : Das macht Lust auf mehr.

Ich  bin ein Glückspilz! Ich darf einen Laufschuh testen!!! Mein Coach Alex ( Alex Proehl ) sprach von dem Hersteller „Hoka one one“, der uns die Möglichkeit gibt.

Wer oder was ist das eigentlich? Ehrlich gesagt, hatte ich von dieser Marke noch nie etwas gesehen oder gehört. Und das obwohl ich immer auf der Suche nach Laufschuhen bin und schon vier verschiedene Marken im Schuhregal stehen habe. Mein bisheriger Favorit : Asics gel cumulus – ein gut gedämpfter Wohlfühlschuh! „Hoka one one“ kenne ich nicht, also lerne ich die Marke kennen!

Daher wollte ich eigentlich einen leichteren testen, doch erstens kommt es anders ….

Mein Mann bekommt übrigens den Karton mit dem „Tracer“ und ich den „Gaviota“ in die Hand gedrückt – wir können ja mal tauschen, hieß es.

Im Übrigen sei der „Gaviota“ für mich besser geeignet. Wenn ein erfahrener Läufer das sagt, na gut!

 

Der erste Eindruck:

Ich packe also aus. Nicht nur, dass ich eigentlich einen Herrenschuh teste, sehe ich

Schwarz/Orange im Streifentigerlook.  Die Farbkombi wäre für mich nicht die erste Wahl gewesen.

Allerdings habe ich ja schon gelernt, dass es, wenn überhaupt nur nachrangig auf die Farbe ankommt.

Laufen ist ja schließlich kein Catwalk – aber halbwegs vernünftig möchte ich schon durch die Gegend laufen.

 

Auf den ersten Blick wirken die Schuhe  voluminös und breit, echt groß, insbesondere von der Seite. Mann, ist die Sohle „fett“, denke ich.

Das Material, dass den Fuß umschließt, fühlt sich allerdings sehr dünn, fast zart an, insbesondere im Vergleich zu den Schuhen, die ich bisher gelaufen bin.

Gewogen habe ich noch nicht, doch die Leichtigkeit spüre ich sofort. Eine Überraschung ob des Volumens.

An dem Sohlenprofil erkenne ich erst einmal nichts ungewöhnliches. Profil ist da, wird schon gut haften, denke ich.

Mein Mann packt seinen Hoka one one Tracer auch aus, schlüpft rein und läuft ein paar Schritte.  An seinem Gesicht erkenne ich sofort, dass ich diesen Schuh wohl nicht werde testen dürfen!

Also ziehe ich meine Testobjekte an:

Mein Fuß gleitet problemlos in den Schuh. Eine Lasche an der Ferse – echt hilfreich, komfortabel. Alles fühlt sich spontan gut an.

Der Schuh fällt wohl schmal aus, da ich eine Herrenschuh teste und normale Füße habe. Der Platz im Vorfußbereich ist ausreichend, aber nicht zu groß.

Die Schnürung ist einfach zu regulieren. Größe ist perfekt. Die Schnürung erlaubt problemlos ein individuelles Anpassen – für mich wichtig, da ein Fuß etwas größer ist als der andere und ich sensibel bin, was die Schnürung anbelangt. Dann die ersten Schritte und:  wow, ist das weich! Ich hüpfe sofort durch die Wohnung und bin spontan begeistert. Ja, der Schuh vermittelt auch beim Gehen latent das Gefühl, Schwung von unten zu bekommen – das Hüpfgefühl.

Die erste Runde  – 6 km – folgt sofort. Schon nach einigen Metern macht sich die komfortable Dämpfung

– irgendwie anders als gewohnt – sofort bemerkbar. Der Hoka one one vermittelt ein Gefühl, auf Wolken zu laufen. Ich glaube, das Bild trifft es.

Ich habe umgehend ganz warme Füße und bin nicht sicher, ob es an den relativ hohen Außentemperaturen oder am Schuh liegt. Das ist doch kein Goretex? Nein. Das kann doch gar nicht sein.

Nach 4 km hat sich die Fußtemperatur eingependelt.

Es sieht so aus, als ob ich viel Schuh am Fuß habe. Beim Auftreten spüre ich die breite Auflagefläche. Schwer ist an dem Schuh aber nichts.

Der Schuh meistert verschiedene Untergründe problemlos. Auch auf Holz (Brücke) vermittelt er guten Halt und Grip. Asphalt läuft sich spontan prima. Auf weichem Untergrund habe ich das Gefühl etwas einzusacken/ wegzudriften, ähnlich wie am Strand.

Links ist mir kurzzeitig der fordere Fuß eingeschlafen. Das kann auch an der Schnürung gelegen haben.

Mein Fazit für´s erste: ein schmal geschnittener, groß wirkender Schuh. Er fällt von der Größe/ Länge her normal aus und überzeugt sofort beim Laufen.

Der Gaviota gibt dezente Stabilität. Angenehm für mich als Neutralläuferin, die meist auf dem Vorfuß läuft.

Mein Eindruck nach dem ersten Lauf:  Danke an Hoka one one und Alex! Ich will mehr.

Die weiteren Laufkilometer legte ich in unterschiedlichen Tempi und längen zurück.

Auch nach einer Stunde bleibt das „ Wölkchengefühl“. Der erst Eindruck, dass laufen auf Asphalt für mich persönlich am besten funktioniert, bestätigt sich. Die verstärkte Gummisohle mit hervorragendem Gripniveau möchte ich zukünftig nicht mehr missen. Druckstellen oder Ähnliches an den Füßen – Fehlanzeige.

Offensichtlich laufe ich auch schneller mit dem Hoka one one ohne es zu merken. Die Sohle absorbiert die Kraft und gibt Schwung. Das muss wohl an der komfortabel dämpfenden EVA -Zwischensohle liegen. Die Ortholite Einlegesohle legt beim Komfort noch eine Schippe drauf. Unebenheiten auf der Laufstrecke, bspw. Schotter oder werden förmlich absorbiert. Auch bei längeren Läufen habe ich guten Halt im Schuh. Zum outdoor-workout eignet er sich allerdings nicht – dazu ist er zu breit und stört bspw. bei den burpees, jedenfalls mich.

Den Preis, zu dem der Gaviota zu haben ist, finde ich im Übrigen angemessen

 

Abschlussbericht

Laufen wie auf Wolken – Hoka one one „Gaviota“ 
Der mittlerweile 8 Wochen dauernde Testzeitraum ist zu Ende – müsste ich mich entscheiden, würde ich ihn behalten wollen.

Ich finde es schade, dass Hoka`s in den Geschäften eigentlich nicht zu finden ist, jedenfalls nicht auf den ersten Blick.

Mein „Wolken“ – Schuh entpuppte sich für mich als mein neuer „Wohlfühl“ – Schuh. 
Ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich keinen Untergrund gefunden habe, auf dem sich der Hoka one one „ Gaviota“ als ungeeignet darstellte.

Ich habe asphaltierte Wege, gepflasterte Wege, lockeren Waldboden, Sand und Schotterwege getestet, und fühlte mich immer gut aufgehoben.

Kürzlich sind wir beim Laufen in einen Hagelschauer geraten. Zunächst war die Straße nass und dann von Graupel- bzw. Hagelkörnern übersät. Auch die darauffolgende kurze Sprinteinheit auf nassem Untergrund zur nächsten Unterstellmöglichkeit steckte der Schuh aufgrund der hervorragenden Eigenschaften der Sohle weg. Ich hatte nicht im Ansatz Angst, auszurutschen und hatte immer super halt – super Grip, würde ich sagen.

Ach ja, und Feuchtigkeit verdunstet ganz schnell. Ich bin durch Pfützen gelaufen und nassen Rasen. Das Material der Schuhoberseite trocknet extrem schnell. Füße und Socken bleiben nicht unangenehm nass.

Ich habe viele Einheiten unterschiedlicher Intensität und Länge absolviert. Auch nach zwei Stunden überzeugt der „Gaviota“.

Besonders gut gefällt mir die besondere Schnürung.  Diese ist anders konstruiert, als bei herkömmlichen Laufschuhen und kann extrem individuell gestaltet werden.

Sie erlaubt ausreichende Bewegungsfreiheit im Vorfußbereich und Halt im Mittelfuß. Der Hersteller nennt dies: Arch-Lock Wings für großartige unterstützende Mittelfuß-Struktur – glaube ich jedenfalls.

 

Das gute Laufgefühl hört daher auch nicht nach 10 km auf. Die der erste Eindruck, dass hier dezente Stabilität vermittelt wird, bestätigt sich voll und ganz.

Druckstellen oder gar Schmerzen im Fuß oder Beinen hatte ich nach keinem Lauf. Der Schuh passt offensichtlich zu mir. An dieser Stelle schon einmal ein Riesen Dankeschön an den Hersteller Hoka one one und an dich, Alex Proehl für die Möglichkeit zu testen.

Ich glaube, ich möchte gar keinen so genannten „schnellen Schuh“ mehr laufen, da mir dann die hervorragende Dämpfung bestimmt fehlen würde. Da der Schuh so leicht ist, muss man nur den Gedanken an die Größe im Kopf abstellen.

Ich würde den Schuh auf jeden Fall empfehlen und jeden ermutigen, auch mal etwas Neues auszuprobieren.

Von Material, Ausstattung und Laufgefühl bin ich für meinen Teil voll überzeugt. Ich habe nach Schwachstellen gesucht, konnte für mich jedoch keine finden – bis ich mir die Sohle angeschaut habe.

Ich bin nicht sicher, ob es am Material meiner Schuhe oder meinem Laufstil liegt. Der Teil der Sohle außen im Mittelfußbereich sieht aus, als ob der Schuh schon etliche km gelaufen worden wäre. Sonst sieht der Schuh aus, wie NEU!

Damit steht fest: ich benötige ein passendes Shirt zum Schuh, da ich diese in orange noch nicht besitze!

 

Mehr über Alex Proehls Lauftreff findet Ihr hier.

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