Immer das Ziel vor Augen, Bouldern stärkt die Konzentration
 

Bouldern – der Spass für Groß und Klein

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Trendsportart Bouldern 

Bouldern ist ein Sport, der dem normalen Klettern sehr nahe kommt und der einen echten Adrenalinkick mit sich bringen kann – gleichzeitig ist er spannend, abwechslungsreich und anstrengend. Perfekt also, wenn man seinen Körper fordern und gleichzeitig Spaß beim Training haben möchte. Das Wichtigste ist, dass man gesichert ist – man klettert also nie alleine, sondern stets mit einem Trainingspartner, der unten steht und dafür sorgt, dass der Aufprall im Falle eines Sturzes gedämpft wird. Dicke Matten aus Schaumstoff, die auch als Crash Pads bezeichnet werden und auf dem Boden liegen, verringern zudem das Verletzungsrisiko.
Das richtige Schuhwerk spielt auf jeden Fall eine Rolle beim Bouldern

Beim Bouldern ist Technik wichtiger als Kraft

Trendsportart Bouldern – was ist das genau?

Hierbei handelt es sich um eine Sportart, welche eine wunderbare Kombination zwischen Ausdauer- und Muskeltraining bietet. Man klettert an einer Wand empor, bei der zwischendurch immer längere Zustiege nötig sind, um weiter nach oben zu gelangen. Das erfordert nicht nur eine gute Kondition, sondern auch eine Menge Muskelkraft, die aus Rücken, Armen, Rumpf und Beinen kommen muss. Körperspannung und Geschicklichkeit spielen ebenfalls eine wichtige Rolle – schließlich muss man sein gesamtes Körpergewicht entgegen der Schwerkraft nach oben bewegen.

Am meisten wird der Sport in Kletterhallen ausgeübt. Hier kann man, sollte man noch keine Erfahrung haben, geeignetes Equipment – wie Kletteschuhe und Chalk – auch ganz einfach gegen eine Gebühr ausleihen. Die Regeln sind je nach Kletterhalle verschieden. Oft weisen die Boulder unterschiedliche Farben auf, so dass auch Anfänger genau wissen, an welche Findlinge – so nennt man die Erhebungen, an denen man empor steigt – sie sich halten müssen. Manchmal werden jedoch auch die ganzen Kletterwände eingefärbt, so dass man direkt erkennt, welche sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis eignet. Grundsätzlich beginnt man in der Regel am niedrigsten Boulder, der als „Startgriff“ bezeichnet wird – ganz oben ist nämlich der höchste Boulder, der „Topgriff“ – hat man ihn erreicht und kann ihn für drei Sekunden halten, hat man das Ziel geschafft.

Der Unterschied zwischen Bouldern und Klettersport

Beim Bouldern klettert man sozusagen in Absprunghöhe, was ein deutlicher Unterschied zum normalen Klettern darstellt. Das bedeutet: Die Höhe, die man erreicht, übertrifft nur selten fünf Meter. Ist man in der Natur unterwegs, dann kommt es dagegen logischerweise auf den Fels an, den man emporklettern möchte. Beim normalen Klettersport steigt man senkrecht eine Kletterwand nach oben – deren Höhe ist nicht begrenzt.
Der Boulder-Sport beschreibt also das Bewältigen einer deutlich kürzeren, aber dafür komplizierteren Route als beim Klettern. Denn: Beim Klettersport kommt es in erster Linie darauf an, möglichst hoch zu kommen und eine möglichst große Distanz zu schaffen – beim Boulder-Training ist es jedoch grundsätzlich schwierig, das Ziel zu erreichen. Somit stellt dieser Sport selbst für erfahrene Kletterer oft eine gewisse Herausforderung dar, er macht jedoch auch Anfängern in der Regel eine Menge Spaß. Zudem ist er eine tolle Möglichkeit, den Körper zu kräftigen und die Ausdauer zu steigern.

Bouldern kann man perfekt mit Freunden machen

Bouldern kann man perfekt mit Freunden machen

Die wichtigste Ausrüstung – was darf nicht fehlen?

Ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung sind zunächst einmal die richtigen Schuhe. Hier ist es sehr wichtig, dass die Passform stimmt: Sie sollten eng, aber nicht zu eng sitzen – das Herausrutschen darf nicht möglich sein, denn schließlich muss man sich damit sicher fortbewegen können. Zudem sorgt ein engerer Sitz dafür, dass man selbst kleinste Vorsprünge gut erkennen bzw. erfasst und die Balance besser hält. Die beste Wahl sind in der Regel Schuhe, welche mit Klettverschlüsse ausgestattet sind – dies ist auch sicherer als Schnürsenkel, die sich leichter lösen. Stark gebogene Leisten eignen sich eher nicht für Anfänger, da hier eine kräftige Muskulatur in den Beinen nötig ist, um damit trainieren zu können.

Weiterhin trägt man einen Hüftgurt zur Sicherung, an dem die Chalk Bag befestigt wird. Hierbei handelt es sich um ein kleines Säckchen mit Kreide, welche immer wieder zwischendurch zum Einsatz kommt, um schwitzige Hände zu vermeiden. Denn: Sind die Hände schweißgebadet, hat man keinen sicheren Griff und rutscht schnell ab.

Ebenfalls wichtig sind Schaumstoffmatten, welche in den Boulderhallen schon vorhanden sind. Sie sorgen dafür, dass – im Falle eines Sturzes – der Aufprall möglichst gut gedämpft werden kann. Für das private Training gibt es transportable Matten, welche sich falten und wie ein Rucksack tragen lassen.

Das richtige Schuhwerk spielt auf jeden Fall eine Rolle beim Bouldern

Das richtige Schuhwerk spielt auf jeden Fall eine Rolle beim Bouldern

Ist das auch ein Sport für mich?

Grundsätzlich kann jeder gesunde und einigermaßen fitte Mensch ein „Boulder“ werden. Wer den Sport selbst noch nicht ausprobiert hat, kann in Kletterhallen heutzutage oft kostenlos eine Schnupperstunde absolvieren. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dort mit professionellen Trainern zu üben, um auch bald selbst wie ein Profi bouldern zu können.

Wer das ganze dann ein wenig häufiger betreibt, sollte sich das richtige zumindest die richtigen Schuhe kaufen. Die sowie alles Weitere könnt ihr bei den Bergfreunden oder bei Kletterschuhe.de finden.
Eine schöne erste Auswahl an möglichen Zielen für euer neues Hobby findest du unter Boulderhallen.de  oder bei Boulder-Nature .
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