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Kunst im Untergrund/ Alexanderplatz U2, Sven Kalten, Typenoffen 2004, Foto Nihat Nino Pusija
 

Berlin Art Week 26 – 30 September 2018

berlin-art-week-20018Die siebte Berlin Art Week präsentiert vom 26—30 September 2018 ein in seiner Vielfalt und Dichte einzigartiges Programm und macht die Hauptstadt erneut zum Treffpunkt der internationalen Kunstwelt. Zudem wird die Veranstaltungswoche mit Kunstprojekten im öffentlichen Raum das Berliner Stadtbild fünf Tage lang prägen.

Wenn in rund einer Woche die siebte Berlin Art Week beginnt, bieten zwei Kunstmessen, 15 Museen und Ausstellungshäuser, zwei Kunstvereine, ein Theater sowie 11 Berliner Privatsammlungen und 20 Projekträume ein umfangreiches Programm: Neben Ausstellungen, Performances und Preisverleihungen wartet die Berlin Art Week mit zahlreichen Sonderveranstaltungen sowie Führungsangeboten rund um die zeitgenössische Kunst und ihre Orte in der deutschen Hauptstadt auf und lädt die Besucher ein, aktuellen Themen und Entwicklungen nachzuspüren. Erstmalig wird die Veranstaltungswoche mit Mitteln des neuen Berliner Festivalfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe begleitet die Berlin Art Week weiterhin als Ko-Förderer.

Kultursenator Klaus Lederer: „Die Berlin Art Week hat sich seit ihrer Gründung zu einem vielbeachteten Ereignis der zeitgenössischen Kunst entwickelt, das weit über die Grenzen Berlins hinaus Beachtung findet und inzwischen einen festen Platz im internationalen Kunstkalender hat. Mit den Mitteln aus dem von uns neuaufgestellten Festivalfonds ermöglichen wir eine längerfristige Planungssicherheit für dieses wichtige kulturelle Großereignis.“ Wirtschaftssenatorin Ramona Pop ergänzt: „Berlin ist und bleibt Hotspot für die Kunst- und Kreativwirtschaft. Die Berlin Art Week ist eine Leuchtturmveranstaltung mit internationaler Strahlkraft, von der die Akteure und Unternehmen am Standort vielfältig profitieren. Jedes Jahr aufs Neue zieht die Berlin Art Week Menschen aus aller Welt an. Ich freue mich, dass wir diese herausragende Veranstaltungswoche fördern, schließlich setzen wir mit unserem Tourismuskonzept 2018+ verstärkt auf Qualitätstourismus. Mit ihren inzwischen über 100.000 Besucherinnen und Besuchern steigert die Berlin Art Week die touristische Anziehungskraft der Hauptstadt.“

Im Zentrum des Programms stehen die beiden Kunstmessen art berlin und Positions Berlin Art Fair, die in diesem Jahr erstmals in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfinden. Die Gallery Openings der an den Messen teilnehmenden Berliner Galerien umfassen zudem mehr als 70 Ausstellungen in den Galerieräumen der Stadt. Außerdem erwarten die Besucher zahlreiche Einzelausstellungen in den großen Berliner Institutionen der Gegenwartskunst, etwa zu Agnieszka Polska, Julian Charrière oder Lee Bul, sowie vielfältige Themenausstellungen. Ein besonderes Augenmerk liegt 2018 auf der Fotokunst – unter anderem mit den EMOP Opening Days des European Month of Photography Berlin. Eine Neuheit sind in diesem Jahr die verschiedenen Interventionen im öffentlichen Raum, mit denen die Berlin Art Week buchstäblich auf die Straße geht: So bespielt beispielsweise die international renommierte Programmreihe Immersion der Berliner Festspiele im Rahmen ihres neuen Projekts The New Infinity mit einer mobilen Kuppel den Kreuzberger Mariannenplatz. Die mit Spannung erwartete Neueröffnung des Kunst-, Kultur- und Sportforums PalaisPopulaire der Deutschen Bank im historischen Gebäude des Prinzessinnenpalais am Boulevard Unter den Linden mit der Ausstellung The World on Paper bereichert das vielfältige Programm der Berlin Art Week. Eine weitere Besonderheit ist die erstmalige öffentliche Zugänglichmachung des restaurierten Bilderkellers der Akademie der Künste am Pariser Platz mit großflächigen Wandbildern von Manfred Böttcher, Ernst Schroeder, Harald Metzkes und Horst Zickelbein. ​​​​​​

Die Berlin Art Week wird ermöglicht durch die Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der GASAG AG. Die gemeinnützige Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin verantwortet die Koordination und Kommunikation.

Weitere Informationen

berlinartweek.de
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#berlinartweek

Das Programm der Berlin Art Week 2018 im Tagesüberblick

Mittwoch, 26. September 2018

Zum Auftakt am Mittwoch eröffnen in der ganzen Stadt zahlreiche Einzelausstellungen, etwa von Agnieszka Polska (Hamburger Bahnhof), Julian Charrière (Berlinische Galerie), Lawrence Abu Hamdan (daadgalerie) und Evelyn Taocheng Wang (KW Institute for Contemporary Art). Außerdem starten die Themenausstellungen The Most Dangerous Game (Haus der Kulturen der Welt) zur Geschichte der Situationistischen Internationale, A 37 90 89. Die Erfindung der Neo-Avantgarde (Neuer Berliner Kunstverein in Kooperation mit after the butcher) zur Genese von Projekträumen als alternative Orte der Kunstpräsentation sowie das neue Langzeitprojekt The New Infinity der Programmreihe Immersion der Berliner Festspiele mit einer begehbaren, interaktiven Kuppel im Kreuzberger Stadtraum. Die Ausstellung The Moment is Eternity (me Collectors Room) zeigt fotografische Arbeiten aus der Sammlung Olbricht im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung sowie Artefakten der Wunderkammer. Und in Berlins Mitte feiert am Abend das Kunst- und Kulturforum PalaisPopulaire mit der Ausstellung The World on Paper seine mit Spannung erwartete Eröffnung. Das HAU Hebbel am Ufer begeht seine Saisoneröffnung in den Reinbeckhallen mit der Performance Projecting [Space[ von Meg Stuart und ihrer Kompanie Damaged Goods.

Donnerstag, 27. September 2018

Am Donnerstag stehen die Kunstmessen art berlin und Positions Berlin Art Fair im Fokus der Aufmerksamkeit. Beide Messen finden in diesem Jahr erstmals in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt. Die art berlin – 2017 als Kooperation zwischen abc art berlin contemporary und Art Cologne gegründet – geht in ihre zweite Runde und bespielt die Hangars 5 und 6. Sie präsentiert rund 120 Galerien aus über 20 Ländern. Während in der Sektion „Galleries“ mehr als 90 Galerien Highlights ihres Programms vorstellen, ist der Bereich „Special Projects“ 28 Einzelpräsentationen und kuratierten Projekten vorbehalten. Eine Neuheit in diesem Jahr ist der „Salon“, für den Kurator Tenzing Barshee Künstler mehrerer Galerien zusammenbringt. Die Positions Berlin Art Fair bezieht für ihre fünfte Ausgabe den Hangar 4. Neben den Präsentationen von 74 internationalen Galerien aus Litauen, Lettland, Italien, der Schweiz, den USA, Kanada, China und Deutschland wird es unter dem Titel „Selected Positions“ eine kuratierte Sonderausstellung geben, die Werke junger Künstler zeigt. Darüber hinaus werden im Rahmen der „Academy Positions“ ausgewählte Werke der Absolventen deutscher Kunsthochschulen zu sehen sein. Am Abend findet die feierliche Verleihung des vom Land Berlin ausgelobten Hannah-Höch-Preises statt. Außerdem eröffnet die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) die Ausstellung Plakat politisch machen.

Freitag, 28. September 2018

Die Einzelausstellungen von Nicholas Nixon (C/O Berlin), Lee Bul (Gropius Bau) und Cecilia Jonsson (Schering Stiftung) reihen sich in das Programm ein, ebenso die Ausstellung Touch(nGbK), die sich mit der Berührung als paradigmatische Geste der Gegenwart beschäftigt. Als einer der Höhepunkte des diesjährigen Programms der Berlin Art Week starten die EMOP Opening Days des European Month of Photography Berlin mit der fotografischen Schau Back to the Future(ebenfalls C/O Berlin). Zahlreiche Berliner Galerien, die auf den Messen art berlin und Positions Berlin Art Fair vertreten sind, laden stadtweit zu Gallery Openings ein. Zudem finden am Freitag verschiedene Preisverleihungen statt: Der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) vergibt zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einen Galerienpreis im Rahmen der Berlin Art Week. Am Abend werden 20 Berliner Projekträume und -initiativen mit dem Project Space Award ausgezeichnet. Und um Mitternacht wird zum fünften Mal der Berlin Art Prize verliehen.

Samstag / Sonntag, 29.-30. September 2018

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnet am Samstag die fotografische Gruppenausstellung Absurde Routinen und vollendet damit den Eröffnungsreigen. Eine weitere Besonderheit ist die erstmalige öffentliche Zugänglichmachung des restaurierten Bilderkellers der Akademie der Künste am Pariser Platz mit großflächigen Wandbildern unter anderem von Manfred Böttcher und Harald Metzkes. Die Vielfalt des Programms am Wochenende ist besonders groß. Daher bietet die Berlin Art Week geführte Touren in Kooperation mit niche Berlin an. Zudem organisiert das Netzwerk Berliner Projekträume und -initiativen kostenlose geführte Fahrradtouren zu den Preisträgern des Project Space Awards. Am Wochenende empfiehlt sich ein Besuch der Berliner Privatsammlungen, von denen viele ihre Räume exklusiv zur Berlin Art Week öffnen.

Mehr Infos findest du auf der Website der BERLIN ART WEEK

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