Filmreview „Sex On The Beach 2“

„Sex On The Beach 2“ erzählt, wie schon im ersten Teil, die Geschichte der 4 halbstarken Kerle Jay, Will, Simon und Neil, auf der Suche nach der Partnerin für eine Nacht. Im Grunde reicht dieser Satz, um den ganzen Film zu beschreiben. Eine Teenie-Möchtegern-Sex-Komödie. Jay, der nach Australien gezogen ist, um seine Ex-Freundin zu suchen, schickt seinen Freunden eine Mail, die ihn als den King der Mädchen und des Landes beschreibt. Da die eigenen Urlaubspläne nicht so ganz funktionieren fliegen Jay, Simon und Neil zu Jay und finden ihn als Kloputzer in einem Club.
Die Story ist flach, geht nur darum einen Gag nach dem anderen zu platzieren und albern zu sein. Leider zünden nicht alle Gags und so wird der Film streckenweise zur Lachnummer der eigenen, überstrapazierten Komik. Bewusst überinszeniert zeigen Damon Beesley und Iain Morris eine verrückte und surreale Handlung, die den Schauspielern keine Glanzleistung abverlangt. Die Frage die sich mir dabei stellt ist: Ruft der Film wirklich soviel Begeisterung hervor, wie Werbung dafür gemacht wird? Ich bezweifle es. Ben Wheeler (Kamera) kann nur am Ende ein wenig durch schimmern lassen was er wirklich kann. Als die 4 Jungs, scheinbar hilflos und kurz vor dem Sterben 2h in der Wüste ausharren müssen, unterstützt Ben Wheeler durch seine Bilder wunderbar die weiten der Wüste, die Verlorenheit und die Zeitdehnung. Einziges Problem dabei: Die Handlung und die dazu gehörige Inszenierung tun dem Film nicht ganz so gut wie geplant.
„Sex On The Beach 2“ kann man sich an einem Kinoabend mit sehr seichter Unterhaltung und ohne Nachdenken mal anschauen… Man muss aber nicht jeden Film gesehen haben.

Cheers, Simon.

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