Die unglaublichen Gemälde der 6-jährigen Autistin Iris Grace

Iris Grace Halmshaw wurde 2009 in der englischen Grafschaft Leicestershire geboren. Schnell bemerkten ihre Eltern, dass irgendwas mit ihr nicht stimmte, denn sie reagierte nicht auf Stimmen, vermied Augenkontakt und hatte Angst vor anderen Babys. Nach zwei Jahren stand schließlich die Diagnose: Schwerer Autismus. Die angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung im Gehirn von Iris äußerte sich in schwacher sozialer Interaktion und Kommunikation – sie sprach nicht, hatte Panikattacken und war für ihre Eltern schlichtweg nicht zugänglich. Als diese versuchten ihr die Malerei nahe zu legen, weil es sich mit der Sprachtherapie eher schwierig gestaltete, hatten sie keine Ahnung was in ihrem kleinen Mädchen steckt:

“We realised that she is actually really talented and has an incredible concentration span of around 2 hours each time she paints. Her autism has created a style of painting which I have never seen in a child of her age, she has an understanding of colours and how they interact with each other.”

Die zuckersüße Iris fand durch die Kunst einen Weg ihre Stimme zu erheben und ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Wie sie malt, erinnert dezent an die impressionistischen Arbeiten von Monet. Inspiriert wird sie dabei von klassischer Musik und ihrer total treuen Therapie-Katze Thula. Seit Iris sprechen kann, benennt sie ihre Bilder selbst und gibt ihnen Titel wie „Dance to the Oboe“, „Under the Sea“ oder „Magic Flute“. Ihre Bilder werden von Sammlern auf der ganzen Welt gekauft, unter anderem von Angelina Jolie. Außerdem haben ihre Eltern ein Buch namens „Iris Grace“ veröffentlicht, das 42 Gemälde, 15 Illustrationen und zahlreiche Fotos enthält.

Eine Website gibt’s natürlich auch, und zwar hier.

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Fotos:
www.telegraph.co.uk
www.boredpanda.com
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