Es wird angenommen, dass Banksy 1974 im englischen Bristol geboren wurde. Der britische Künstler im Bereich Streetart wurde durch sein schablonenhaftes Graffiti in Bristol und der englischen Hauptstadt London bekannt. Viele seiner Kunstwerke hat er bereits in anderen globalen Ländern geschaffen. Darunter befinden sich u.a. Deutschland, USA, Spanien, Kanada, Japan und Jamaika. Der Künstler ist bestrebt, seine Identität nicht preiszugeben.

Es ist anzunehmen, dass sein tatsächlicher Name eventuell Rob, Robin oder aber Robin Banks lautet. Nach einer unbestätigten Aufdeckung der Daily Mail soll es sich um Robin Gunningham handeln, der am 28. Juli 1973 in einer Mittelklasse-Familie geboren wurde und einen Privatschulabschluss absolvierte.

Der tatsächliche Robin Gunningham ist allerdings seit ca. 2000 nicht mehr in Erscheinung getreten und kontaktierte viele Personen, mit denen Banksy befreundet war.

Banksy, ein Meister des Streetart, verziert nicht nur Hauswände, sondern bearbeitet auch Leinwände und Bretter mit seiner Kunst.

Eigene Arbeiten werden von Banksy auch ohne Nachfrage in Museen ausgestellt. Sein Graffiti befindet sich z.B. im British Museum, Brooklyn Museum oder auch im American Museum of Natural History.

Erstmals in Deutschland präsentierte er seine Streetart 2002. Seine Kunst verteilte er im Stadtstaat Hamburg, sowie im hamburgischen Stadtgebiet.

Neben weiteren künstlerischen Arbeiten 2003 in Deutschland, formte Banksy 2006 die Statue eines Guantanamo-Gefangenen im Disneyland Resort von Anaheim (US-Bundesstaaat Kalifornien).

Im Februar 2013 fokussierten sich die Medien mit einer Berichterstattung auf sein Werk Sklavenarbeit. Es wurde von seinem damaligen Platz an der Wand eines Supermarktes in Haringey entnommen und sollte bei einer Versteigerung in Miami einen Käufer finden. Aufgrund von Protesten der Bewohner Haringeys fand die Auktion nicht statt. Dadurch wurde in den Medien ein Gedankenaustausch über die Rechte von Streetart Eigentum entfacht.

Mittlerweile gibt es auch einen Banksy-Clip, der den englischen Künstler beim heimlichen Graffiti im Gazastreifen zeigt. Mit Ironie werden die Zuschauer eingeladen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

Diskutiert wird auch die These, dass Banksy eine Künstlergruppe sei, deren Aufbau von einer oder mehreren Frauen geleitet würde.

Nach wie vor ist die Identität seiner Person nicht bekannt und seine überwiegende Kunst besteht in der Streetart Kreation, die normalerweise ohne Zustimmung der Hausbesitzer entsteht. Dadurch sind viele Fälschungen oder Nachahmer existent. Der Name Pest Control dient als dienstliche Identitätsüberprüfung, ob die Graffiti und Drucke tatsächlich echt sind.

2010 entstand ein Dokumentarfilm über einen Graffiti-Künstler der zufällig Banksy kennenlernt. Der Regisseur stellte sich selber als Künstler dar und Banksy wurde der neue Regisseur dieses Dokumentarfilms. Neben der Veröffentlichung 2010 beim Sundance Filmfestival sowie 2010 auf der Berlinale bekam der Film 2001 im Bereich Bester Dokumentarfilm eine Oscar-Nominierung.

Das amerikanische Time Magazin zählt Banksy zu den einhundert mächtigen globalen Personen. Darunter sind auch 25 Künstler erfasst.

Mittlerweile bringt seine Kunst Millionen ein und ist in zahlreichen Städten Ziel von Beschädigungen.

 

Mehr zum Thema Graffiti könnt ihr hier nachlesen.

Einige Projekt von Banksy findet Ihr hier:

 

Foto:
www.joohnchoe.com