Lange hatten Wolkenkratzer einen schlechten Ruf – heute sind sie beliebt und wertvoll. Das dachte sich auch der deutsche Fotograf Florian W. Mueller, der die Riesen unter den Wohnhäusern mit seiner Kunstserie Singularity in ein ganz anderes Licht gestellt hat.

Mit Singularity versucht Fotograf Florian Mueller, die Natur von verschiedensten Städten mit ihrer Architektur auszusprechen. Die Bilder zeigen die oberen Etagen der Wolkenkratzer auf kristallblauen Himmel. „Nur Gebäude, keine Ablenkungen, auf das Minimum reduziert“, heißt es, wenn man Florian Mueller nach seinem Projekt fragt, das uns den wahren Geist der Städte wie Berlin, London oder New York vorstellen soll.

Florian W. Mueller ist ein international erfolgreicher Fotograf mit der Leidenschaft und Liebe, dass Ungewöhnliche im Alltag zu suchen und die Erstellung von Bildern, die fast eine Interaktion mit dem Betrachter fordern. In seiner Arbeit dreht sich alles um die Evokation von Gedanken, Assoziationen, Emotionen und Erinnerungen. Seit 2013 ist Florian W. Mueller professionelles Mitglied des BFF Berufsverbandes Freie Fotografen und Filmgestalter und arbeitet als Fotograf und Künstler in Köln. Im selben Jahr gründete er den „jetztzeit Club“ zusammen mit Nadine Targiel und Michael Streckbein zusammen, um das Ungewöhnliche zu zeigen und den Augen und Gedanken einen Moment zu geben, und um zu pausieren.

2016 trat er in die AOP Association of Photographers in London und war prompt Finalist bei den großen 2016 AOP Awards. Florians Gebiete sind Architektur, Landschaft, Menschen und abstrakte Fotografie.

In Zeiten einer endlosen Flut von Bildern und Gier nach Perfektion sehe ich die Notwendigkeit, in eine ganz andere Richtung zu schauen: Die Bilder reichen nicht aus, es ist die Abstraktion und die individuelle Sicht des Betrachters, zusammen erreichen sie in und unter der Oberfläche der üblichen Muster der Konzeption. In diesem Fall konzentriert sich die Abstraktion auf die Reduktion auf bestimmte Fakten, Formen und Objekte, aber nicht als Erlebnis der reinen Nicht-Objektivität. Die Phantasie des Betrachters ergänzt das Fehlende; was thematisch nicht aufgelöst ist, erhält eine unsichtbare Schicht durch den Beobachter.

Hier geht es zu weiteren Projekten von Felix Mueller.