DIY Acai-Bowl und warum ich auf Acai nicht mehr verzichte

Superfood Acai - warum es auf unseren Ernährungsplan gehört

Meine erste Acai Bowl hatte ich in Los Angeles – kein Wunder – denn im Gegensatz zu einigen anderen Ländern der Vereinigten Staaten, ziehen die Kalifornier einen ganz besonderen Lebensstil vor. Die Grundausrüstung war ein Starbucks Flat White to go, einen großen Hund und angesagte Sport-Leggins. Sowas wie Jeans scheint es da nicht zu geben. Nur ein strahlend weißes Lächeln. Als ich aus Kalifornien wiedergekommen bin, ist der Boom auch nach Berlin gekommen. Erst vereinzelt, dann überall. Die Acai-Bowl ist, zumindest in Berlin (und ich bin sicher auch außerhalb), aber kein wirkliches Schnäppchen.

Wie ihr eure ganz eigene, wunderschöne Bowl für den perfekten Start in den Tag machen könnt, zeigen wir euch hier. Dafür braucht ihr folgendes: für den Smoothie: gefrorene Heidelbeeren • gefrorene Erdbeeren • eine halbe Banane • etwas Mandelmilch • einen Teelöffel Acai-Pulver • für das Topping: eine halbe Banane • frisches Obst & Müsli eurer Wahl • Kokosflocken

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Beim Acai-Pulver ist echt wichtig, dass es Bio-Qualität ist. Nur dann könnt ihr euch wirklich sicher sein, das ihr zertifizierte Qualität in eurer Bowl habt. Das kostet natürlich immer etwas mehr, ihr werdet den Unterschied aber schmecken. Und das Pulver ist auch sehr ergiebig.

Eure Acai-Bowl zuzubereiten, dauert nicht mal zehn Minuten. Zuerst schmeißt ihr alle Smoothie-Zutaten in euren Mixer. Wenn eurer Mixer Schwierigkeiten hat, alles zu vermischen, gebt einfach etwas Mandelmilch dazu – der Smoothie sollte aber eine dickflüssige Konsistenz haben. Das Ganze kommt in eure Schüssel. Und dann fehlen nur noch eure Toppings! Ihr könnt ihr total flexibel sein – ich persönlich mag frische Früchte, Kokosflocken, und Macadamia- oder Pekannüsse. Das Müsli lasse ihr meistens weg, da ich keine – oder kaum Carbs esse.

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Und warum sollen wir das jetzt essen?

Mittlerweile werden so viele kleine Beeren gehyped, da kommt man schnell nicht mehr mit. Deswegen hier ein kleiner Einblick, warum Acaibeeren definitiv auf euren Ernährungsplan sollten: Die Beere ist die Frucht der sogenannten Kohlpalme. In Südamerika wird die Palme Açaizeiro genannt, woraus sich der gebräuchliche Name der Beere ableitet. Auf ihrem Heimatkontinent ist die Beere ein alltägliches Nahrungsmittel und gilt in manchen Gebieten sogar als Grundnahrungsmittel, das etwa 40% der täglichen Energiezufuhr ausmacht. Der Geschmack der Beere wird als fettig und erdig, teilweise als nusszig bezeichnet.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wird die Açai-Beere sehr geschätzt. Ihr Antioxidantiengehalt soll den menschlichen Organismus vor freien Radikalenund einer vorzeitigen Zellalterung schützen. Calcium ist ein wichtiger Bestandteil menschlicher Knochen und Zähne. Durch ihren Gehalt von etwa 133-309mg Calcium in 100g, ist die Açai-Beere ein natürlicher Calcium-Lieferant und für die Stabilität von Skelett und Zähnen wichtig. Vitamin C, stärkt das Immunsystem und steuert die L-Carnitin-Produktion mit. Dadurch wird die Fettverbrennung in den Muskeln angeregt. Auch die Vitamine B3 und B6 spielen hierbei eine wichtige Rolle. Außerdem leistet Vitamin B6 einen Schutz gegen Nervenschädigungen, während B3 die Verarbeitung von Kohlenhydraten und Eiweißen unterstützt. Ebenfalls für die Kohlenhydrat-Stoffwechsel zuständig, ist das Vitamin B1. Bei Konzentrationsschwäche kann das Vitamin B2 Abhilfe schaffen. Als wäre das nicht genug, sind in der Beere Omega-Fettsäuren und Kalium enthalten.

Bilder von leangreennutritionfiend.com

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