Präzision und Zuverlässigkeit nicht nur für den Badeurlaub: Taucheruhren von Seiko

Hört man sich in Kennerkreisen um, ist der Tenor immer gleich: Taucheruhren verbinden Sportlichkeit mit Eleganz. Man trägt sie im Urlaub an der Küste kombiniert mit Polo-Shirt und Badeshorts ebenso wie im Büro zu Hemd und Krawatte. Doch für ein Label stehen ganz besonders die Funktionalität und die Zuverlässigkeit beim Tauchsport im Vordergrund: Seiko. Das japanische Unternehmen hat in seiner über 50-jährigen Taucheruhrengeschichte so manche Innovation auf den Markt gebracht und dabei immer den Mehrwert für Taucher im Blick behalten – und das zu vergleichsweise moderaten Preisen. Jetzt bekommt ein bahnbrechendes Kultmodell eine Neuauflage spendiert.

Seiko: Taucheruhren mit Tradition

Eines ist sicher: Wenn auf einer original Seiko-Uhr „Diver‘s“ steht, ist garantiert, dass dieser Zeitmesser im Gegensatz zur Billigkonkurrenz mehr als nur Tauchgänge in der Badewanne übersteht. Schon 1965 – als Tauchen für die meisten Menschen kaum ein Thema war – brachte Seiko mit der legendären 62MAS eine Uhr auf den Markt, die bis zu 150 Meter wasserfest war. Wenig später folgte mit dem Modell „300M Diver’s“ eine technisch aufpolierte Version, die sogar bis zu 300 Meter bzw. bis zu 30 Bar druckfest war. Weitere Verbesserungen standen immer auch im Zeichen der Zuverlässigkeit unter Wasser. So wurde unter anderem an der Ablesbarkeit und der Stoßresistenz geschraubt.

Solche Funktionen konnten in Zeiten, als es noch keine Tauchcomputer gab, Leben retten: Denn mit der drehbaren Lünette der Uhr wurde der Startzeitpunkt des Tauchgangs festgelegt – da musste man sich darauf verlassen können, dass die Uhr auch unter Wasser einwandfrei und genau läuft. Das Know-how und die Standards von Seiko flossen schließlich auch in die bis heute geltenden ISO-Bestimmungen für die Taucheruhrennorm ISO 6425 ein, erklärt das Uhren-Portal watchtime.net. Demnach müssen Zeitmesser, die sich „Taucheruhren“ nennen, unter anderem eine Wasserfestigkeit von mindestens 100 Metern bzw. 10 Bar haben.

Neuauflage der ersten Seiko-Taucheruhr

Um an diese revolutionären ersten Taucheruhren zu erinnern, veröffentliche Seiko in diesem Jahr eine streng limitierte Neuauflage: Seit Juli 2017 ist die auf nur 2.000 Stück limitierte SLA017 auf dem Markt. Das Modell verfügt – genau wie die prominente Vorlage – über große Leuchtindizes für eine bestmögliche Ablesbarkeit in der Dunkelheit, über ein Datumsfenster und natürlich über die selbstverständlich vorhandene drehbare Lünette. Mit einer Unverbindlichen Preisempfehlung von 3.800 Euro ist die limitierte Edition aber längst kein Schnäppchen. Wer hingegen beim Design flexibel ist und auf die Limitierung keinen Wert legt, findet auf Online-Marktplätzen wie Chrono24 auch andere, mindestens genauso zuverlässige Seiko-Diver – je nach Modell teilweise sogar für unter 1.000 Euro.

Bildrechte: Flickr Seiko Manuel Rebic CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Achtung: Wer Taucheruhren nicht nur fürs Büro, sondern auch für den Einsatz unter Wasser kauft, sollte darauf achten, dass die Uhr immer über eine ausreichende Wasserbeständigkeit verfügt. Mit den Jahren lässt diese nämlich nach, da die Dichtungen mit der Zeit porös werden. Im Idealfall lässt man die Uhr einmal pro Jahr von einem Uhrmacher checken und die Dichtungen gegebenenfalls erneuern.

 

 

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