Alles klar beim Thema „Hemd“? Nein? Wir klären auf!

Alles klar beim Thema „Hemd“? Nein? Wir klären auf!

Ein lässiges Karo- oder Jeanshemd ist schnell gefunden. Kurze Anprobe, guter Sitz, wird bezahlt und mitgenommen! Doch sobald es in die Sparte „schickeres Hemd“ geht, wird das Ganze ein wenig komplizierter. Slim Fit, Modern Fit, Stehkragen, Kentkragen, extra lange Ärmel, bügelleicht oder gleich bügelfrei – alles klar? Für alle, bei denen diese ganzen „Hemd-Begriffe“ Fragen aufwerfen, kommen jetzt die Antworten.

Businesshemd im Büro, Freizeithemd beim Abendessen mit den Schwiegereltern in spe – wann welches Hemd angebracht ist, hat man schnell im Gefühl. Die unterschiedlichen Kragenarten, Passformen und speziellen Materialeigenschaften können hingegen durchaus für Verwirrung sorgen. Fangen wir gleich ganz oben an und klären zunächst mal die gängigen Kragenformen.

Der Kragen – oder besser: Die Kragen

Ein wahres Multitalent ist der Kentkragen, den man sowohl an Freizeit- als auch an Businesshemden findet. Die Kragenschenkel sind mehr oder weniger breit gestellt, sodass eine Krawatte perfekt in Szene gesetzt wird. Der Kentkragen kann sowohl spitz als auch stumpf geformt sein.

Vom New-Kent-Kragen spricht man, wenn der Haifischkragen mit spitzen Kent-Kragenschenkeln kombiniert wird. Doch was versteht man noch gleich unter Haifischkragen? Bei dieser Kragenform sind die Flügel kürzer und noch breiter gestellt als beim klassischen Kent. Diese Form ist perfekt für alle, die breitere Krawattenknoten bevorzugen.

Der Button-Down-Kragen dürfte fast schon selbsterklärend sein. Hier sind die Kragenspitzen angeknöpft und können ganz unterschiedlich geschnitten sein. Ein Hemd mit einem Button-Down-Kragen ist sowohl business- als auch freizeittauglich.

Eine Kragenform, die häufig unterschätzt wird, ist der Stehkragen, der im Grunde die lockere Alternative zum spitz zulaufenden Kragen ist. Insbesondere, wenn man sich für ein Stehkragenhemd entscheidet, das nicht in Weiß daherkommt – wie hier beim Anbieter Walbusch.de zu finden – hat man ein Exemplar, das schick und super lässig zugleich ist.


Bildrechte: Flickr Vinyl. Hemd. oftrkrptkn CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Sitzt, passt, hat Luft?

Die richtige Kragenform dürfte beim nächsten Hemdenkauf nun kaum mehr Probleme bereiten, doch wie sieht es mit dem Rest des Hemdes aus? Schließlich ist eine gute Passform mit das Wichtigste. Hier wird man von den Herstellern gerne ein wenig in die Irre geführt – jeder hat so seine eigenen Abstufungen und Bezeichnungen. Einige davon haben sich aber einheitlich durchgesetzt und geben einen deutlichen Hinweis darauf, wie das Hemd sitzen wird. Bei Slim Fit handelt es sich um ein tailliertes Hemd, das entsprechend eng am Körper anliegt. Modern Fit spricht dafür, dass das Hemd nur leicht tailliert ist. Bei Regular bzw. Classic Fit ist das Hemd gerade geschnitten, Taille und Brust sollten in etwa gleich weit sein. Am meisten Freiheit genießt Mann in Comfort Fit, einem sehr weit geschnittenen Hemd. Wer übrigens groß ist, sollte ein Hemd mit extra langem Arm in Betracht ziehen – so ca. ab 1.85 m Körpergröße. Es gibt nämlich nichts Lästigeres als Hemdärmel, die zu kurz sind.

Bügeln oder nicht bügeln – das ist hier die Frage

Na gut, vielleicht doch: nämlich ein stark zerknittertes Hemd bügeln zu müssen. Wer ein bügelleichtes oder bügelfreies Hemd kauft, soll diesem Problem von vornherein aus dem Weg gehen können. Was allerdings nicht heißt, dass das Hemd gar nicht mehr gebügelt werden muss – kleine Falten lassen sich beim Waschen nun einmal nicht komplett vermeiden. Dennoch knittern bügelleichte bzw. bügelfreie Hemden weniger und lassen sich, wie der Name bereits sagt, viel leichter bügeln. Und wer nun wissen will, wie ein normales Hemd überhaupt zu dieser Super-Eigenschaft kommt, kann es in diesem zugegeben etwas älteren Artikel von Stiftung Warentest nachlesen. Damit dürfte das Thema „Hemd“ hoffentlich endlich erklärt sein!

 

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