Der aus Österreich stammende Künstler Peter Kogler gestaltet mit Hilfe von Computeranimationen und Videoprojektionen begehbare, illusionistische Raumlabyrinthe, die sich über Decken, Wände und Böden hinaus erstrecken. Seine Auffassung von einem Bild: Ein nach allen Seiten hin offenes Feld, das bis ins Unendliche fortgesetzt werden kann.

Das Erstaunliche an Koglers Arbeiten ist, dass Sie die Wahrnehmung des Betrachters auf die Probe stellen. Die illusionistischen Räume werden in unterschiedlichen Schichten wahrgenommen und irritieren die betrachtende Person.

Seine Kunst verdeutlicht, wie sich unsere Welt stätig verändert und zunehmend von elektronischen Wegen bestimmt wird. Diese Visualisierung verbindet er mit einer körperlichen Erfahrung von Desorientierung.

Mehr zum Künstler und seinen Arbeiten auf seiner offiziellen Internetseite

Galerie im Taxispalais, Innsbruck 2014

museum of contemporary art, Zagreb 2014

Galerie Johann Widauer, Innsbruck 2011

Fotos:
kogler.net

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